Strafe für starke Frauen
Männer, die Frauen sexuell belästigt
haben, versuchen gern, sich mit dem
Hinweis herauszureden, das Opfer
habe sie durch aufreizende Kleidung
und Verhaltensweisen provoziert.
Künftig dürfte dieses Argument
kaum noch ziehen.
Frauliche Männer und männliche Frauen
Jennifer Berdahl, Psychologin an der kanadischen “University of Toronto” hat jetzt diese Schutzbehauptung widerlegt. Die Zeitschrift “psychologie heute” berichtet von drei Untersuchungen der Wissenschaftlerin, an denen sich über 500 Menschen beteiligten. Berdahl überprüfte zunächst die Persönlichkeit der Teilnehmer. Sie wollte wissen, wer sich eher maskulin oder feminin verhielt. Und dieser Frage ging sie unabhängig vom Geschlecht der Teilnehmer nach, denn es gibt Männer mit starken femininen Anteilen und Frauen mit auffallend maskulinen. Als maskulinie Eigenschaften gelten Führungswille, Dominanz, Ehrgeiz, Durchsetzungsvermögen und Unabhängigkeit. Feminine Eigenschaften zeigen sich durch Mitgefühl, Nachgiebigkeit, Unterordnung, Passivität, Verständnis für andere und Einfühlungsvermögen.
Nachdem die Psychologin die Teilnehmer befragt hatte, wie oft sie am Arbeitsplatz oder am Studienort sexuell belästigt worden seien, stellte sich heraus, dass Frauen mit eher maskuliner Persönlichkeit am häufigsten unter “Anmache” zu leiden hatten. Dies galt besonders für jene Frauen, die ihren Job in einer typischen Männerdomäne ausübten.
Wenn Frauen am Klischee kratzen
Jennifer Berdahl ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die eigentlichen Motive für sexuelle Belästigung männliches Machtstreben und sexistische Diskriminierung sind. Denn ihre Forschung zeigte klar, dass Frauen, die “typisch” fraulich auftraten, zwar Aufmerksamkeit erregten aber keine negativen Folgen zu erleiden hatten. Doch Frauen, die sich “wie Jungs” verhielten, wurden nicht den männlichen Erwartungen gerecht. Sie zerstörten die Rollenklischees, und darauf reagierten Männer irritiert und feindselig. Jennifer Berdahls Fazit: “Männer bestrafen Frauen durch sexuelle Belästigung, wenn sie nicht ins Bild passen.”
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Moment Mal – wenn ich das richtig verstanden habe, hat diese Studie ergeben, dass Frauen, die an ihrem Arbeitsplatz mehr mit Männern zusammen arbeiten als andere Frauen, öfter von Männern sexuell belästigt werden als andere Frauen?
Was findet diese Psychologin als nächstes heraus – dass Frauen, die öfter an den Strand gehen, öfter Sonnebrand bekommen?
Ja es gibt schon interessante Erkenntnisse. Ich behaupte, dass die Gelegenheit schon reicht um den anderen was anzutun. Das können Schläge gegen wehrlose Frauen sein, aber auch Schläge gegen wehrlose Männer, wer denkt denn an diese? Oder wie ist die Praxis im Leben? Stellen Sie sich vor, Sie gehen zur Polizei und wollen ihre Gefährtin anzeigen? Ich garantiere Ihnen die ganze Wache brüllt vor Lachen, die Damen inbegriffen. Oder sie sind Erzieher und ihre Ex kreidet sie immer wieder beim Jugendamt an. Wie glauben Sie wirkt sich das auf Ihr Kind und Ihren Job aus. Ich kann es Ihnen sagen katasrophal!
Sie fand herazs, das Frauen mit maskulinen Zügen die in Männer Domänen arbeiten häufiger belästigt werden. Das ist ein Unterschied