Liebe ART

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Hörfunk berichtet über “Totgeliebt”

Totgeliebt: Der Hessische Rundfunk berichtet im Interview mit dem Autor Andreas Kläne über den Tatsachenroman.Eine zierliche, adrette Frau Anfang 50 ging
zur Polizei und brachte die kleinstädtische
Routine der Beamten durcheinander. Sie
behauptete, soeben ihren Mann erschossen
zu haben. Der Hessische Rundfunk berichtet
über die ungewöhnliche Geschichte einer
Mörderin, die Liebe ART-Autor Andreas
Kläne als Tatsachenroman verfasst hat.


Unglaubwürdiges Geständnis

Die Geschichte beginnt an einem Junimorgen im Polizeirevier von Brooksiel: Polizeiobermeister Udo Kemper kann der Aussage Karin Krogmanns kaum Glauben schenken. Sie spricht zu beherrscht, hat zu viel Klasse, passt in keine Schublade, in die er Mörderinnen sortiert.

In ihrer Wohnung finden die Polizisten tatsächlich einen Toten. Im Verhör scheint die mutmaßliche Täterin aus ihrem Leben kein Geheimnis zu machen. Sie erzählt von Konstantin, ihrem Mann. Er sei „der klügste, schönste und galanteste“, den sie jemals kennengelernt habe. Er sei Offizier, Jetpilot und Fluglehrer. Und nach 29 Jahren habe er etwas getan, das die scheinbar so perfekte Fassade zum Einsturz gebracht hat.

Dramatik hinter glänzender Fassade

“Totgeliebt” erzählt die wahre Geschichte der Karin Krogmann. Vom ersten Kennenlernen bis zur völligen Hingabe zeigt der Roman den Verlauf ihres Lebens und der Liebe zu ihrem Ehemann Konstantin, der in ihren Augen nahezu perfekt war.

Der Roman zieht seine Leser tief in die Gefühlswelt einer Beziehung, die nach außen makellos scheint und vom Umfeld als das Paradebeispiel eines glücklichen Zusammenlebens gesehen wird. Doch hinter dieser Fassade entwickelt sich eine Dramatik, die in einem Verbrechen endet, das Karin Krogmann nach eigener Beschreibung „zur Unperson“ gemacht hat.

Hier geht’s zum Hörfunk-Interview von hr1 mit dem Autor: Hessischer Rundfunk.mp3

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