Lebe wild und unersättlich!
Kann ich das? Darf ich das? Sollte ich das tun?
So gut wie jeder stellt sich hin und wieder
solche Fragen. Frauen besonders. Letzteres
behaupte nicht ich, das sagt eine Frau:
Sabine Asgodom. Sie ist Managementtrainerin
und Coach für Unternehmen, Verbände
und Führungskräfte.
Nicht so bescheiden!
In ihrem Buch Lebe wild und unersättlich geht es um die blockierenden Fragen von Frauen und um deren verbreitete Sorge, egoistisch und kratzbürstig zu wirken. Die Autorin erklärt ihren Leserinnen, warum es sich nicht lohnt, falsche Bescheidenheit zu zeigen. Ihre Botschaft: „Ich darf mich mögen. Ich darf Erfolg haben. Ich darf Fehler machen.“ Mit zehn Forderungen ermuntert sie Frauen, mehr Freiheit zu wagen. Ihr Ziel: Schluss mit dem Vermiesen und Verbieten, mit dem Verkleiden und Verbiegen.
Die Frage, ob Bücher wie dieses sinnvoll sind, stellt sich für mich nicht. Sie scheinen so erforderlich zu sein wie die Eintrittskarte für den Besuch im Kino. Das kapiere ich, wenn ich lese, was ein Rezensent über diesen Titel bei Amazon hinterließ:
Ein Männerproblem
„Destruktive Neidhammel und populistische Stimmungsmacher ziehen los und wettern gegen dieses Buch. Prima, das hat Sabine Asgodom geschafft! Auch diese paar ewig Irrenden werden dazu beitragen, dass Lebe wild und unersättlich mindestens 100 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste vertreten sein wird. (Ich wette 1.000 Schokoriegel!) Vor allem jedoch werden die Horden frisch Ermutigter Sabine Asgodom nun endgültig in den Olymp der ganz vorn marschierenden Erlaubnisgeber erheben. Ihr Männer: Fordert mit mir dieses Buch auch für uns! Tut es im Namen der Gleichberechtigung und des kleinen Revoluzzers in Euch!“
Bin ich im falschen Film? Wohl nicht. Eher im richtigen Leben.
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