Liebe ART

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Dialog-Beratung in Text und Gespräch. Themen: Persönlichkeit, Privatleben, Karriere.

Warum tötet eine liebende Frau ihren Mann?

Warum tötet eine liebende Frau nach 29 Ehejahren ihren Mann?„Ein Tatsachenbericht, der eine enorme Spannung
aufbaut.“ Das schreibt fem.com, eines der größten
deutschsprachigen Frauenportale, über das Buch
„Totgeliebt“.


Ihr Mann war der “schönste, klügste, galanteste”

Während ihrer 29 Jahre langen Ehe habe die Täterin nach Aussage von Freunden und Bekannten immer wieder betont, sie habe den “klügsten, schönsten und galantesten Mann” geheiratet, den sie kenne.

Der Autor und Journalist Andreas Kläne habe in seinem 352 Seiten starken Buch ein tiefgängiges Portrait einer Mörderin gezeichnet, wie sie eben nicht im Buche stehe. Sein Motiv dabei: “Ich wollte den Menschen offenbar werden lassen, wie sehr jeder von Klischeevorstellungen geprägt ist. Jeder von uns kann in eine Situation geraten, in der er zum Verbrecher wird.”

Der Mord ist nicht das Spannendste

Die Spannung des Tatsachenberichtes werde so auch nicht durch den Mord an sich erzeugt, schreibt fem.com sondern durch die Frage: “Wie kann eine solche Frau jemanden umbringen?”

Comments

  1. September 28th, 2008 | 04:0

    Rechtsprechung wird immer abartiger. Mein Beileid. Gott sei Dank habe ich keine Kinder und keine feste Beziehung. Du bist ein Held ohne Klischee. Wer nach Jahren Beziehung ohne Trara Schluss macht, der ist emotional stark und klug. Gaebe es mehr Maenner wie Dich (ohne Selbstbeweihraeucherung-auch mich) dann gaebe es auch kein Fremdgehen. Das einzig Richtige, wenn man mit einer liierten Frau was hatte, ist, den Mann kennen zu lernen, und ihm zu erklaeren dass er mit der falschen Frau zusammen ist (man sollte gar nix mit so einer anfangen, aber die meisten luegen ja und behaupten sie haetten keinen Mann). Nur als Vorbeugung fuer irgendwelche Poster oder Leser, die meinen Fremdgehen sei kein Trennungsgrund: Keine Monogamie = keine Liebe ( alles andere ist Schwachsinn von Machos oder Emanzen, die den Gaertner ficken, waehrend der Mann arbeitet. NEIN! Dies ist nicht archaisch noch sonstwas. Liebe heisst, dassman zufrieden ist mit dem was man hat, das ist nur eines davon. NEIN, die Kinder sind kein Grund fuers Weitermachen, das sollte der Fremdgeher ob Mann oder Frau vorher ueberlegen) Spaetestens wenn die Kinder 20 Jahre alt sind, kann man sich trennen und alles erklaeren, bis dahin ist Monogamie keine persoenliche Einschraenkung, sondern eine Selbstverstaendlichkeit. Familie bedeutet, die Freiheit zu halbieren, und die Verantwortung zu verdoppeln. Wenn ich Dich je treffe kauf ich ‘ne Flasche Johnny Walker Blue Label fuer uns – kein Frust Suff, party Suff (ja da gibt’s Unterschiede).

  2. Doris
    September 30th, 2008 | 09:0

    Warum tötet eine liebende Frau ihren Mann? Sicher aus nicht anderen Beweggründen als ein liebender Mann. Unsere Klischeevorstellungen trauen einem Mann nur eher eine solche Gewalttat zu als einer Frau und noch dazu einer intelligenten, gebildeten.

    Die große Liebe zum Mittelpunkt des Lebens zu machen, dies kann jedem passieren und deshalb wird es auch für jeden nachvollziehbar sein. Nur darf man sich dabei nicht völlig selbst aufgeben, sich nicht in der Person des geliebten Partners auflösen, nur noch seine vermeintliche Vollkommenheit sehen. Sonst wird der andere zum Maßstab, an dem man irgendwann nicht einmal mehr sich selbst messen kann. Ein Leben ohne den anderen ist dann nicht mehr vorstellbar, das setzt den Partner – der es zunächst sicher mehr als genießt, Mittelpunkt zu sein – im Laufe der Zeit immens unter Druck. Er bricht aus dieser scheinbar perfekten Zweisamkeit aus.

    Es geht dann in solch einer Situation nicht mehr darum, den geliebten Partner an eine oder einen anderen zu verlieren und das Glück der anderen nicht ertragen zu können, sondern darum, den Mittelpunkt, die Grundlage des eigenen Lebens zu verlieren, ein Leben ohne diese Grundlage erscheint für den Verlassenen dann sinnlos. Ich denke, dass jeder Mensch – egal ob Frau oder Mann – sich über sich selbst definieren sollte und nicht über einen anderen.

    Manche Frau – vielleicht sogar mancher Mann – wird sich in dieser Karin Krogmann wiederfinden. Und sie oder er wird diese Frau nicht mögen, aber man wird sie vielleicht verstehen können. Man möchte und kann diese Tat nicht entschuldigen, denn diese Frau hat das Schlimmste getan, was man tun kann, sie hat einem Menschen das Leben genommen und dazu hatte sie kein Recht. Doch niemand kann sich davon freisprechen, nicht vielleicht selbst einmal vor dem Richterstuhl zu sitzen, und deshalb sollten wir uns alle vor allzu voreiligen Urteilen hüten.

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