Was Paare wirklich antörnt
Was können Paare tun, die sich nicht
damit abfinden wollen, dass ihre sexuelle
Begierde nachlässt? Katrin Fischer und
Sandra Maravolo stellen in solchen Fällen
originelle Fragen.
Wenn dunkle Fantasien Fantasien bleiben
Zum Beispiel die: Was wäre, wenn der Kurztrip in ein romantisches Hotel absolut kontraproduktiv ist, weil es nicht an Romantik fehlt, sondern am Ausleben dunkler Fantasien? Oder: Was ist, wenn die lustvolle und häufige Sexualität am Anfang einer Beziehung nur ein Zeichen dafür ist, dass andere Formen, Nähe und Intimität herzustellen, noch nicht im Repertoire des Paares vorhanden sind?
In ihrem Buch „Liebe satt – Was Paare wirklich antörnt“, gehen die Fragestellerinnen kompetent und fundiert mit diesem Thema um. Zwei Botschaften stehen bei den Autorinnen Fischer und Maravolo im Mittelpunkt: Erstens: Sexualität ist sowohl herrlich einfach und wunderschön als auch wahnsinnig kompliziert und mitunter ganz schön leidvoll. Zweitens: Tun Sie etwas!
Gut nachzuvollziehen
Einfühlsam schildern die Autorinnen beispielsweise, wie der Alltag mit Kindern die sexuellen Entfaltungsmöglichkeiten beeinflussen kann. Nachempfindbar beschreiben sie auch männliche Lustlosigkeit und die dabei auftretenden Gefühle der Partnerin. Egal, ob Männer oder Frauen diese Passagen lesen, sie fühlen sich wertgeschätzt. Die Sprache der Autorinnen ist leicht und lebendig, und sie schaffen es, auch schwierige wissenschaftliche Erkenntnisse zu vermitteln, ohne platt zu wirken.
Foto: Birne X./Quelle: PHOTOCASE
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