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	<title>Liebe ART &#187; Attraktivität</title>
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	<description>Sprechen. Verstehen. Beziehung schaffen. Dialog, der Partner schafft. In jeder Beziehung.</description>
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		<title>Wenn ältere Frauen junge Männer lieben</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 04:54:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was steckt dahinter, wenn Frauen jüngere Partner haben? Wollen sie nur wissen, was es bedeutet, wie Madonna, Iris Berben (Foto) oder Desirée Nosbusch zu lieben? Männer, die sich nur noch verwalten Brigitte Brandstötter weiß, dass mehr dahinter steckt. Die österreichische Soziologin hat sich in ihrer Doktorarbeit mit dieser gesellschaftlichen Tendenz befasst. Ihr Thema: „Das neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/08/iris-berben-heiko-kiesow.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-950" style="float: left;" title="Iris Berben und Heiko Kiesow" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/08/iris-berben-heiko-kiesow.jpg" alt="Iris Berben und Heiko Kiesow" width="122" height="167" /></a>Was steckt dahinter, wenn Frauen<br />
jüngere Partner haben?<br />
Wollen sie nur wissen, was es bedeutet,<br />
wie Madonna, Iris Berben (Foto) oder<br />
Desirée Nosbusch zu lieben? <span id="more-949"></span></p>
<p><strong>Männer, die sich nur noch verwalten</strong></p>
<p>Brigitte Brandstötter weiß, dass mehr dahinter steckt. Die österreichische Soziologin hat sich in ihrer Doktorarbeit mit dieser gesellschaftlichen Tendenz befasst. Ihr Thema: „Das neue Rollenbild ungleicher Paare“.</p>
<p>Ich unterhielt mich mit ihr und fragte: „Kann es sein, dass gleichaltrige Männer nicht bereit sind, sich auf ein modernes Frauenbild einzulassen – nämlich darauf, dass Frauen selbstbewusst sind, dass so manche mit 45 Jahren noch einmal anfangen zu studieren, beruflich Erfolg haben und finanziell unabhängig sind?“ <a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/08/brigitte-brandstoetter.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-951" style="float: left;" title="Brigitte Brandstötter" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/08/brigitte-brandstoetter.jpg" alt="Brigitte Brandstötter" width="120" height="169" /></a>„Ja,“ sagt Brigitte Brandstötter (links), „die weibliche Rolle ist heute von Veränderungen geprägt. Viele Männer ab 50 hingegen verwalten sich nur noch und tun so, als hätten sie keine prickelnde Zukunft in Sicht.“</p>
<p><strong>&#8220;Bei ihm kann ich sein wie ich will&#8221;</strong></p>
<p>In ihren wissenschaftlichen Untersuchungen befasste sich die Doktorandin mit so genannten ungleichen Paaren, die mindestens seit drei Jahren zusammen waren, die ihre Beziehung vor der Öffentlichkeit nicht verheimlichten und mindestens sieben Jahre Altersunterschied aufwiesen.</p>
<p>In zahlreichen Gesprächen stellte sich heraus, dass es nicht in erster Linie Sexualität war, die ältere Frauen in die Arme jüngerer Männer trieb. „Sicher sind diese Frauen interessiert an einer lebendigen und erfüllenden Sexualität, aber zuerst einmal ging es ihnen um eine Art wohltuender Kameradschaft.“ Eine Frau habe ihr gesagt: „Bei diesem jungen Mann kann ich sein wie ich will.“ Und das heiße zum Beispiel selbständig, kreativ, neugierig zu sein und erwartungsvoll ins Leben zu blicken.</p>
<p><strong>Die Stärke reifer Frauen</strong></p>
<p>Das passt zu einer Aussage, die die deutsche Soziologin Dr. Ursula Richter gegenüber „Welt online“ machte: „Mit 40 geben Frauen Gas, Männer bleiben in der Midlife Crisis stecken.“ Ältere Frauen seien gelassener, toleranter, erfahrener und hätten einen klaren Lebensentwurf im Kopf. Sie machten konkrete Aussagen, verlangten weniger Emotion und böten rationale Erklärungen. Zudem machten sie ihr Glück nicht vom Partner abhängig.</p>
<p>Alle Frauen, die Brigitte Brandstötter interviewte, waren vor ihrer ungleichen Partnerschaft mit älteren Männern liiert, von denen sie manchmal dachten: „Mein Mann kompostiert auf dem Sofa herum.“</p>
<p><strong>Liebe stand ursprünglich nicht auf dem Plan</strong></p>
<p>Sämtliche Paare, die die Österreicherin wissenschaftlich begleitete, hatten sich rein zufällig kennengelernt. Sie waren also ursprünglich nicht darauf aus, im Gegenüber ihren künftigen Partner zu erkennen. Und in allen Fällen seien es die Männer gewesen, die gegenüber der älteren Frau „wie Ritter ohne Furcht und Tadel“ auftraten, um sie von ihrer Liebe zu überzeugen. „Die Frauen waren in der ersten Phase sehr vorsichtig, weil sie befürchteten, schließlich doch einen Korb zu bekommen.“</p>
<p>Sobald es zwischen den Paaren „gefunkt“ habe, hätten sie die Anziehung in erotischer Hinsicht zwar als „sehr stark“ erlebt, sie jedoch nicht sogleich ausgelebt. „Aus Angst vor den Kommentaren der Gesellschaft traten die Frauen auf die Bremse.“</p>
<p>Nachdem sie ihre Beziehung öffentlich gemacht hätten, habe es die Frauen in das jüngere Milieu des Mannes gezogen. Denn „in ihrem eigenen alten Freundes- und Bekanntenkreis ernteten sie Häme und Intoleranz.“</p>
<p><strong>Ursache war nicht die Erotik der Österreicherinnen</strong></p>
<p>In Brigitte Brandstötters Dissertation ist zu lesen, dass Gesellschaft sich nicht zu allen Zeiten so starr verhielt. Sie richtet den Blick zurück auf das Jahr 1794. Die Soziologin sagt: „Damals waren in Salzburg mehr als 50 Prozent aller Ehen so gelagert.“ Dies habe seinen Grund allerdings weniger in der hocherotischen Anziehungskraft reifer Österreicherinnen gehabt. Ursache seien die Zünfte gewesen. Sie hätten nämlich für die Versorgung der Witwen und Waisen verstorbener Handwerksmeister zu sorgen gehabt. Und um ihre eigene Zuständigkeit nicht irgendwann als unzumutbaren Zustand zu erleben, hätten sie eine Art Erlass verkündet. Der habe diktiert, den frei gewordenen Platz neben einer Witwe innerhalb von drei Jahren durch einen jungen Handwerksmeister zu besetzen. Diese Maßnahme habe Betriebe gerettet und viele ungleiche Paare ergeben. Deren Liebe sei zwar nicht sogleich glühend gewesen, jedoch vielfach irgendwann entfacht.</p>
<p><strong>Was reife Frauen anziehend macht</strong></p>
<p>„Aber was ist es heute, was jüngere Männer zu älteren Frauen zieht?“, wollte ich wissen. „Männern gefällt, dass diese Frauen insgesamt lockerer sind als jüngere,“ sagt Brigitte Brandstötter. Anziehend mache sie auch ihre reife Attraktivität, ihre Lebenslust und nicht zuletzt die Tatsache, „dass sie nicht unbedingt geheiratet werden wollen.“ All diese Frauen hätten sich zwar eine Beziehung in Verbindlichkeit gewünscht, doch sie seien ebenso wie die Männer davon ausgegangen, dass ihre Liebe „ein Ablaufdatum“ habe. „Dadurch haben sie wohl so viel Druck aus ihrer Beziehung genommen,“ vermutet Brigitte Bandstötter, dass der Tag des traurigen Endes bislang nicht in Sicht geraten sei.</p>
<p>Fotos: Woman Special, dpa</p>
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		<title>Sie sucht ihn &#8211; Er sucht sie</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 10:32:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn eine Partnervermittlung im Inserat eine solche Frau vorstellt, fragt Mann sich: „Warum ist sie nicht längst schon mindest 4597-mal gefunden worden? Ein Ideal auf Suche „Sie ist 40 Jahre jung, 168 cm groß, Ärztin mit eigener Praxis, eine bildschöne strahlende Frau mit dunkelblonden Haaren und schönen Augen, mit einer warmherzigen Ausstrahlung und fröhlichem Naturell. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/partnersuche.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-976" style="float: left;" title="Sie sucht ihn - Er sucht sie" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/partnersuche.jpg" alt="Sie sucht ihn - Er sucht sie" width="226" height="146" /></a>Wenn eine Partnervermittlung im Inserat<br />
eine solche Frau vorstellt, fragt Mann sich:<br />
„Warum ist sie nicht längst schon mindest<br />
4597-mal gefunden worden? <span id="more-975"></span></p>
<p><strong>Ein Ideal auf Suche</strong></p>
<p>„Sie ist 40 Jahre jung, 168 cm groß, Ärztin mit eigener Praxis, eine bildschöne strahlende Frau mit dunkelblonden Haaren und schönen Augen, mit einer warmherzigen Ausstrahlung und fröhlichem Naturell. Sie fasziniert mit ihrer sehr jugendlichen und attraktiven Ausstrahlung, begeistert mit Herzlichkeit und Spontaneität. So viel an Liebe und Wärme hat sie in ihrem Wesen, und diese Liebe möchte sie in einer glücklichen Partnerschaft geben.“</p>
<p>Nun gut, vielleicht glaubten schon Tausende, in dieser Frau ihre ideale Partnerin gefunden zu haben. Doch das nützt ihnen nichts, wenn die Suchende an ganzen Heerscharen von Männern nichts findet.</p>
<p><strong>Lauter Gründe, sich nicht zu verlieben</strong></p>
<p>Vielleicht hat Frau Doktor Superlativ einen ausgesprochen seltenen Geschmack. &#8211; Vielleicht sollte sie aber auch einfach aufhören, sich mit der Frage zu beschäftigen: <a href="http://www.liebe-art.de/etwas-anderes/partnersuche-der-besonderen-art/935">„Wie finde ich den richtigen Partner?“ </a>Aufhören heißt nicht, die Flinte ins Korn zu werfen. Es könnte ihr helfen, sich für ihre Jagd lediglich anders zu munitionieren. Zum Beispiel, in dem sie sich selbstkritisch eingesteht, was eigentlich gegen eine Beziehung spricht.</p>
<p>Gründe, sich nicht zu verlieben, wird sie kaum finden. Aber Stolpersteine auf dem Weg zur Beziehung gibt’s reichlich. Zum Beispiel der Gedanke, im Job so viel um die Ohren zu haben, dass für regelmäßige Verabredungen schlichtweg keine Zeit bleibt. So manche Liebeswillige befürchtet, ihr Kind erweise sich gewiss schon beim ersten Kennenlernen als Klotz am Bein. Und viele Frauen, die es gepackt haben, sich in der Männerwelt beruflich zu profilieren, sehen in Gedanken ans eigene Verlieben schwarz, „weil Männer sich vor starken Frauen fürchten.“</p>
<p><strong>Wie ist am meisten Eindruck zu schinden?</strong></p>
<p>Wer diese und ähnliche Bedenken mit sich herumschleppt, wirkt belastet. Und wie geht’s uns selbst, wenn wir auf belastete Menschen treffen? Wir fühlen uns automatisch an unseren eigenen Ballast, den jeder mit sich herumträgt, erinnert. Das motiviert wenig, aufeinander zuzugehen. Im Gegenteil: es hält zurück.</p>
<p><a href="http://gaba-ultramind.blogspot.com/2008/08/mnner-und-frauen.html">Also was tun?</a> Darüber nachdenken, wie die eigenen Schwachstellen am vorteilhaftesten zu kaschieren sind beziehungsweise wie am meisten Eindruck zu schinden ist?</p>
<p><strong>So kommen Sie an</strong></p>
<p>Gewiss nicht. Denn wer sich verstellt, steht sich selbst im Weg. Und das spürt jeder, denn auf diese Weise wird die eigene Ausstrahlung diffus. Wer sich verstellt, wirkt nicht authentisch sondern unglaubwürdig. Wer hingegen zu sich selbst steht und offen für sich selbst ist, ist automatisch auch offen für seine Begegnungen. Er tritt Menschen nicht mit reserviertem Gesichtsausdruck und vor der Brust verschränkten Armen entgegen. Er schaut ihnen mit offener Geste und offenem Blick in die Augen – und kommt an. Und das gilt für Frau Doktor Superlativ ebenso wie für den angeblich charismatischen, erfolgreichen, höchstattraktiven Unternehmer männlichen Geschlechts, der scheinbar alles hat, nur das Wesentliche nicht.</p>
<p>Mehr zum Thema:<br />
<iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=la03-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3596140803&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float: left; width: 120px; margin-right: 10px; height: 240px"  class="amazon-einzeltitel"></iframe></p>
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		<title>Die Erklärung fürs Fremdgehen</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 10:48:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es liest sich geradezu wie eine Entschuldigung für Seitensprünge, was Wissenschaftler herausgefunden haben. Allerdings hilft diese Erkenntnis nur Frauen. So steigt die Attraktivität Frauen neigen nämlich eher dazu, ihren Partner zu betrügen, wenn in ihrem Blut ein hoher Wert des Sexualhormons Estradiol vorhanden ist. Das haben die Psychologen Kristina Durante und Norman Li der Universität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/fremdgeherin.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1102" style="float: left;" title="Die Erklärung fürs Fremdgehen" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/fremdgeherin.jpg" alt="Die Erklärung fürs Fremdgehen" width="179" height="157" /></a>Es liest sich geradezu wie eine<br />
Entschuldigung für <a href="http://www.liebe-art.de/bucher/wovon-mutter-heimlich-traumen/991">Seitensprünge</a>,<br />
was Wissenschaftler herausgefunden<br />
haben. Allerdings hilft diese Erkenntnis<br />
nur Frauen.</p>
<p><span id="more-1101"></span><strong>So steigt die Attraktivität</strong></p>
<p>Frauen neigen nämlich eher dazu, ihren Partner zu betrügen, wenn in ihrem Blut ein hoher Wert des Sexualhormons Estradiol vorhanden ist. Das haben die Psychologen Kristina Durante und Norman Li der Universität von Texas in Austin ermittelt. Allerdings macht sich nicht tagtäglich dieselbe Menge dieses Hormons im weiblichen Blut zu schaffen. Spitzenwerte zeigen sich in der Zeit um den Eisprung herum und in der Mitte der zweiten Zyklushälfte.</p>
<p>Doch den Wissenschaftlern ist noch mehr klar geworden. In der Fachzeitschrift „Biology Letters“ schreiben sie, Frauen mit einem erhöhten Anteil des Sexualhormons Estradiol fänden sich selbst <a href="http://www.liebe-art.de/attraktivitat/wen-finden-sie-schon/1094#more-1094">schöner </a>und würden auch als schöner empfunden.</p>
<p><strong>Sie wagen eine Affäre</strong></p>
<p>Auf einer Skala von eins bis neun bewerteten die Teilnehmerinnen der Studie, wie <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/attraktivitat-selbst-gemacht/527">attraktiv </a>sie ihren eigenen Körper finden und wie sie auf Männer zu wirken glauben. Anschließend bewerteten unbeteiligte Studenten das Aussehen dieser Frauen auf Fotos. Im nächsten Schritt kategorisierten die Forscher die Frauen nach dem Anteil ihres Sexualhormons. Dabei stellte sich heraus, dass Frauen mit mehr Estradiol sich als attraktiver einschätzen und tatsächlich auch <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/geheimnis-der-anziehung/92">von Männern als anziehender wahrgenommen </a>werden.</p>
<p>Ferner ergab die Studie, dass diese Frauen in ihrem Leben mehr lange Beziehungen hatten und stärker dazu neigten, mit einem anderen Mann zu flirten, ihn zu küssen und <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wo-beginnt-eigentlich-untreue/865">eine ernsthafte Affäre </a>mit ihm zu wagen.</p>
<p><strong>Sie haben etwas, das vielen fehlt</strong></p>
<p>Die US-Studie zeigt aber auch etwas, das sie nicht formuliert. Und das ist wesentlich: Wenn sie sagt, dass Frauen, die sich als attraktiv einschätzen, von Männern als verführerisch empfunden werden, heißt das: Menschen, die sich akzeptieren wie sie sind, haben etwas, was vielen fehlt: nämlich Selbstbewusstsein. Dies wird jedoch nicht allein von Hormonen geschenkt, jeder kann es fördern.</p>
<p>Um das zu schaffen, ist es wichtig, klar zu sehen, was Selbstbewusstsein eigentlich ist. Es ist nichts anderes als ein Wissen über sich selbst. Doch dieses Wissen ist erst in zweiter Linie eine Sache des Verstandes. Vor allem ist es emotional.</p>
<p><strong>Nicht ständig zusammenreißen</strong></p>
<p>Wer sein geringes Selbstbewusstsein trainieren will, kann es, indem er sich etwas leistet, was er sich bislang verbietet. Er sollte seine Meinung sagen, wenn ihm etwas nicht passt, sich nicht ständig zusammenreißen, auf Menschen zugehen, sich zu Wort melden, wenn er den Impuls dazu spürt.</p>
<p>Niemand wird sein marodes Selbstwertgefühl von einem Tag auf den anderen in Selbstbewusstsein verwandeln, aber Schritt für Schritt ist es möglich. Sich zu äußern, bedeutet nichts anderes, als sein Umfeld offen zu fragen: „Wer bin ich?“</p>
<p><strong>Eine sympathische Auskunft ist sicher</strong></p>
<p>Klar, dass nicht jede Antwort wie eine Umarmung rüberkommt. Negative Reaktionen gibt es immer, wenn Menschen etwas sagen. Aber immer gibt es auch eine Vielzahl stimmiger Antworten, und die setzen einen Kreislauf in Gang, der dem Trainierenden auf sympathische Weise vor Augen führt, wer er ist.</p>
<p>Wer sein Selbstbewusstsein auf diese Weise aufpäppelt, ist auf die Überdosis eines Sexualhormons nicht mehr neidisch. Er registriert, wie er mit der Zeit durch Körperhaltung, Mimik, Humor, Sprache auf Menschen ausstrahlt. Und diese Ausstrahlung wirkt viel, viel anziehender als Selbstzweifel und ein Gesicht, dem jeder ansieht, das es sich nicht sehen lassen mag.</p>
<p>Foto: theesweetg/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Selbstwert und Anziehung lassen sich puschen</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/service/selbstwert-und-anziehung-lassen-sich-puschen/1103</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 10:35:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Experten helfen Ihnen dabei Frauen wirken besonders anziehend mit einer gehörigen Menge Estradiol im Blut. Doch auch wer weniger reich mit diesem Hormon ausgestattet ist, kann seine Unwiderstehlichkeit puschen. Anziehende Ausstrahlung von Frauen und Männern hat wesentlich mit Selbstwertgefühl zu tun – und das lässt sich steigern. Das psychologische Institut der Berliner Humboldt-Universität hilft dabei. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Experten helfen Ihnen dabei</strong></p>
<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/selbstwert.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1104" style="float: left;" title="Selbstwertgefühl und Anziehung lassen sich puschen" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/selbstwert.jpg" alt="Selbstwertgefühl und Anziehung lassen sich puschen" width="157" height="116" /></a>Frauen wirken besonders anziehend mit<br />
einer gehörigen Menge Estradiol im Blut.<br />
Doch auch wer weniger reich mit diesem<br />
Hormon ausgestattet ist, kann seine<br />
Unwiderstehlichkeit puschen. Anziehende<br />
Ausstrahlung von Frauen und Männern hat<br />
wesentlich mit Selbstwertgefühl zu<br />
tun – und das lässt sich steigern. Das psychologische Institut<br />
der Berliner Humboldt-Universität hilft dabei. Auch Ihnen!</p>
<p><span id="more-1103"></span><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/dr-konrad-schnabel.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1105" style="float: left;" title="Dr. Konrad Schnabel" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/dr-konrad-schnabel.jpg" alt="Dr. Konrad Schnabel" width="94" height="125" /></a><strong>Jeden Tag weniger als zehn Minuten</strong></p>
<p>„Ein siebentägiges Training kann Ihnen dabei helfen,“ sagt der Berliner Forscher Dr. Konrad Schnabel (links). Dieses Training wird im Rahmen einer Forschungsarbeit angeboten. Wer mitmacht, bearbeitet eine Woche lang jeden Tag für weniger als zehn Minuten eine neuartige Trainingsaufgabe. Nach einer weiteren Woche ohne Trainingsaufgaben gilt es, eine Zuordnungsaufgabe zu bearbeiten. Am Ende der Untersuchung erhalten die Teilnehmer ein persönliches Feedback zu ihren Ergebnissen.</p>
<p>Die Untersuchung ist so aufgebaut, dass ein Teil der Teilnehmenden die Trainingsaufgabe durchführt und ein anderer Teil eine Kontrollaufgabe bearbeitet. Dies ist notwendig, um die Wirkung der Trainingsaufgabe zu untersuchen.</p>
<p>Konrad Schnabel bietet allen, die mitmachen, an, nach dieser Testphase das eigentliche Selbstwert-Training zu durchlaufen.</p>
<p>Klicken Sie <a href="http://www2.hu-berlin.de/psychologie/psytests/studies/studien.php?link=self08">hier</a>, um dabei zu sein.</p>
<p>Foto: ka di/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Wen finden Sie schön?</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 10:23:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unterstützen Sie eine Studie der Uni Mannheim und gewinnen Sie! Was ist ein attraktives Gesicht? Schauen Sie sich Gesichter an, sagen Sie per Mausklick Ihre Meinung und unterstützen Sie so eine wissenschaftliche Studie. Unter allen Teilnehmenden werden Amazon-Gutscheine im Wert von jeweils zehn Euro verlost. Es geht ganz schnell Es ist der Lehrstuhl für Sozialpsychologie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unterstützen Sie eine Studie der Uni Mannheim und gewinnen Sie!</strong></p>
<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/schoen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1095" style="float: left;" title="Welches Gesicht finden Sie schön?" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/schoen.jpg" alt="Welches Gesicht finden Sie schön?" width="215" height="141" /></a>Was ist ein attraktives Gesicht?<br />
Schauen Sie sich Gesichter an,<br />
sagen Sie per Mausklick Ihre Meinung<br />
und unterstützen Sie so eine<br />
wissenschaftliche Studie. Unter allen<br />
Teilnehmenden werden Amazon-Gutscheine<br />
im Wert von jeweils zehn Euro verlost.</p>
<p><span id="more-1094"></span><strong>Es geht ganz schnell</strong></p>
<p>Es ist der Lehrstuhl für Sozialpsychologie der Universität Mannheim, der „Liebe ART“-Leser um Unterstützung bittet. Nehmen Sie sich zehn bis 15 Minuten Zeit. Mit dieser Studie wollen Wissenschaftler mehr über die Attraktivität von Gesichtern herausfinden.</p>
<p>Und hier der <a href="http://www.unipark.de/uc/ma_uni_sozpsych/235c/ospe.php3?SES=3e4a6488b3991c2f0f7d84daa667b684&amp;syid=124034&amp;sid=124035&amp;act=start&amp;js=16">Link zur Studie</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Hugh-Grant-Methode</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 14:49:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So mancher Mann ist beim Flirten auf dem Holzweg (und merkt es nicht). Das schadet dem Mann, denn er macht sich lächerlich. Das Bedauerliche daran: Frauen finden bei solchen Männern wenig zum Lachen. Männer, die ankommen Mittlerweile ist zwar hinreichend bekannt, dass humorvolle Männer bei Frauen besser ankommen als ernste Typen, aber nicht jeder Humor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/hugh-grant.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1015" style="float: left;" title="Die Hugh-Grant-Methode" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/hugh-grant.jpg" alt="Die Hugh-Grant-Methode" width="135" height="181" /></a>So mancher Mann ist beim Flirten auf dem<br />
Holzweg (und merkt es nicht). Das schadet<br />
dem Mann, denn er macht sich lächerlich.<br />
Das Bedauerliche daran: Frauen finden bei<br />
solchen Männern wenig zum Lachen.</p>
<p><span id="more-1014"></span><strong>Männer, die ankommen</strong></p>
<p>Mittlerweile ist zwar hinreichend bekannt, dass humorvolle Männer bei Frauen besser ankommen als ernste Typen, aber nicht jeder Humor wirkt anziehend. Wo die Unterschiede liegen, das hat die Universität von New Mexico herausgefunden.</p>
<p>Während einer zweijährigen Untersuchung haben Wissenschaftler Frauen Tonbandaufnahmen von Männern vorgespielt. Darauf war zu hören, wie Männer von sich selbst erzählten. Dabei stellte sich heraus, dass Frauen mit männlicher Prahlerei ebenso wenig anfangen können wie mit Witzen, die auf Kosten anderer gemacht werden. Anziehend wirkten auf sie die Männer, die sich selbst auf die Schippe nahmen.</p>
<p><strong>Wenn der Hundeblick nicht möglich ist</strong></p>
<p>Selbstironie ist laut Erkenntnis des Anthropologen Gil Greengross zwar die attraktivste Art von Humor, aber der Wissenschaftler stellt sie nicht als ein Patentrezept dar, nach dem jeder Mann greifen sollte.<br />
Als Paradebeispiel für Selbstironie nennt er den britischen Schauspieler Hugh Grant (Foto), der in Filmen wie „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ und „Notting Hill“ den selbstironischen Gentleman mimte und sich mit Hundeblick in die Herzen zahlreicher Frauen spielte. Doch nicht jeder Mann habe das Zeug für einen solchen Gentleman. Und genau da liege das Problem.</p>
<p>Für den durchschnittlichen Egon-Normal-Eroberer könne das Spiel mit den eigenen Schwächen nach hinten losgehen. Denn Selbstironie funktioniere nur, wenn jeder den Humor darin erkenne. Greengross nennt ein Beispiel: “Der Mathe-Professor kann darüber Witze machen, dass er nicht weiß wie viel fünf plus sieben ist.“ Das sei in Ordnung, wenn sein Gegenüber wisse, dass er ein Ass in Mathematik ist. „Ein Mann mit hohem Status kann durch Selbstironie etwas gewinnen – und dieses Etwas ist sexuelle Attraktivität“.</p>
<p><strong>So stehen die Chancen besser</strong></p>
<p>Wenn jedoch ein Mann mit niedrigem sozialen Status sich selbstironisch verhalte, schade dies eher seinem Image. Sein Gegenüber schätze ihn schnell als Miesmacher ein und unterstelle ihm ein marodes Selbstbewusstsein. Solche Männer sollten sich auf eine allgemeine Witzigkeit beschränken, die sichere ihnen bessere Chancen.</p>
<p>Das heißt: Wer seine Selbstironie ausspielt, zeigt, dass er Fehler hat. Doch die sind bei einem Mann mit hohem gesellschaftlichen Status leicht zu akzeptieren. Und nicht nur das. Sie offen auszusprechen, macht diesen Mann sympathisch und anziehend. Doch die Fehler, die jemand mit geringem Ansehen preisgibt, können ihm den Rest geben.</p>
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		<title>Die heimliche Lust der Reichen</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 11:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Reiche sich illegal bereichern, kann&#8217;s ihnen nicht nur um Geld gehen. Was sie treibt, hat vielleicht mit einer Lust zu tun, die auch Arme kennen. Warum tun sie das? Bei der Frage, warum die, die schon „alles“ haben, noch mehr wollen, denke ich nicht nur über Post-Chef Zumwinkel, Konsorten und Geld nach. Der Gedanke ans [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/03/luxus.jpg" title="Luxus: Zeichen für Macht oder für eine heimliche Lust?"><img border="0" align="left" width="278" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/03/luxus.jpg" alt="Luxus: Zeichen für Macht oder für eine heimliche Lust?" height="233" style="width: 184px; height: 155px" /></a>Wenn Reiche sich illegal bereichern,<br />
kann&#8217;s ihnen nicht nur um Geld<br />
gehen. Was sie treibt, hat vielleicht<br />
mit einer Lust zu tun, die auch<br />
Arme kennen. <span id="more-853"></span></p>
<p><strong>Warum tun sie das?</strong></p>
<p>Bei der Frage, warum die, die schon „alles“ haben, noch mehr wollen, denke ich nicht nur über Post-Chef Zumwinkel, Konsorten und Geld nach. Der Gedanke ans Materielle liegt hier gewiss nahe, aber ich bezweifle, ob er der Antwort auf die aktuelle Frage nahe genug kommt.</p>
<p>In diesem Zusammenhang denke ich an die Binsenweisheit, dass Geld nicht glücklich macht. Dieser Spruch ist nicht erstlinig probates Beruhigungsmittel all jener armen Seelen, die vor Hunger nicht in den Schlaf kommen. Dieser Satz ist vor allem formulierte Einsicht jener, die es gewohnt sind, aus dem Vollen zu schöpfen und vom Rest der Welt darum beneidet werden.</p>
<p><strong>Was Reiche betrübt</strong></p>
<p>Diese Reichen – und dafür gibt es im Showgeschäft wie im Spitzenmanagement – zahllose Beispiele – beschleicht mit der Zeit nämliche eine armselige Erfahrung und Ahnung: Sie merken erstens, dass es kaum oder gar keine Erfüllung materieller Wünsche mehr gibt, die sie vor Freude fast vom Vorstandshocker reißt. Zweitens – und das stimmt noch trübseliger – begreifen sie, dass allzu viele ihrer Freunde in Wahrheit allenfalls Maden sind, die sich an des Reichen Speck laben (wollen).</p>
<p>Wer sich als Erfolgreicher dieser Ahnung ein wenig zu lange hingibt, sieht ruckzuck, was ihm bleibt, wenn sein Erfolg ausbleibt: Die Maden bohren sich umgehend so tief in den nächsten Speck, dass sie vom einstigen nichts mehr hören und sehen, und seine Freunde kann der Reiche vorschulkinderleicht an maximal zwei Fingern abzählen. Eine Lebenserfahrung, die der simpel gestrickte Hitparaden-Troubadour ebenso verzeichnet wie der akademisch gebildete Spitzenmanager.</p>
<p><strong>Im Grunde wollen sie nur eins</strong></p>
<p>Warum also diese verbissene bis illegale Jagd nach Geld und Erfolg? Was treibt diese Menschen an, sich beruflich so sehr ins Zeug zu schmeißen, dass sie keine Zeit mehr finden, zu Hause die Jacke auszuziehen? Was verleitet sie, das Risiko in Kauf zu nehmen, ihren Altersruhesitz nicht im Eigenheim, sondern im Knast zu beziehen?</p>
<p>Ich komme immer wieder auf eine einzige Antwort, die auf alle noch so unterschiedlichen Typen passt. Sie alle haben nämlich einen gemeinsamen Nenner – das sensible Seelchen ebenso wie der knochenharte Finanzjongleur und auch der grausame Despot: Sie sind Menschen, und als solche haben sie alle die elementare Sehnsucht, Anerkennung zu finden. Man könnte auch sagen, wenn es nicht so sentimental klingen würde: Im Grunde wollen sie vor allem lieb gehabt werden.</p>
<p><strong>Der &#8220;geliebte&#8221; Despot</strong></p>
<p>Mir ist klar, dass so gut wie keiner einen über Leichen gehenden Manager oder gefährlichen Despoten lieb hat. Da diese Mächtigen in ihrem Kern aber auch nur Menschen sind, ist es für sie im Alltagsgeschäft verdammt verführerisch, etwas Wesentliches schlichtweg zu übersehen. Und dies immer und immer wieder. Sie blicken liebend gern darüber hinweg, dass tosende Jubelrufe um sie herum und dass Massen, die sich als Bücklinge vor ihnen verbiegen, keine aufrichtige Verehrung zeigen. Sie bekunden eher die (menschliche) Schwäche, an der Seite eines Starken eigene Stärkung er erhoffen.</p>
<p><strong>Kaum auszuhalten</strong></p>
<p>Ein Erfolgreicher beziehungsweise Mächtiger braucht nicht nur Mut, sich dieser Erkenntnis zu stellen. Er braucht eine Stärke, die mit Macht und Geld wenig zu tun hat. Hat er sie nicht, hält er seine Erkenntnis nicht aus. Dann redet er sich lieber ganz, ganz schnell wieder in die Tasche, Jubelrufe seien Zeichen von Anerkennung. Hat er sie, hat er auch einen Sinn für die, die schweigen oder ihn kritisieren. Denn dann ist die Kraft seiner sozialen inneren Stimme sein wesentliches Kapital.</p>
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		<title>Die Erotik einer älteren Dame</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 09:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was Hannelore Elsner über Männer sagt, mag im ersten Augenblick wie dummes Zeug klingen. Vor allem in den Ohren von Frauen. Aber ich glaube, an dem, was sie sagt, ist was dran. Die Lüge In einem Welt-Interview sprach die 65-jährige Schauspielerin über das Alter, über Männer, über Frauen und Erotik. Auf die Behauptung ihrer Gesprächspartnerin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image814" style="width: 138px; height: 183px;" title="Hannelore Elsner: Die Schauspielerin hat ihre eigenen Vorstellungen von erotischer Ausstrahlung." src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/02/Hannelore-Elsner.jpg" alt="Hannelore Elsner: Die Schauspielerin hat ihre eigenen Vorstellungen von erotischer Ausstrahlung." align="left" />Was Hannelore Elsner über Männer<br />
sagt, mag im ersten Augenblick wie<br />
dummes Zeug klingen. Vor allem in<br />
den Ohren von Frauen. Aber ich<br />
glaube, an dem, was sie sagt,<br />
ist was dran.</p>
<p><span id="more-782"></span><strong>Die Lüge</strong></p>
<p>In einem Welt-Interview sprach die 65-jährige Schauspielerin über das Alter, über Männer, über Frauen und Erotik. Auf die Behauptung ihrer Gesprächspartnerin, „Männer lieben Frischfleisch!“, antwortet sie: „Das ist eine Lüge.“</p>
<p>Auf diesen knappen Satz mag so mancher sagen: „Die kann gut reden. Wenn man mit 65 so aussieht wie sie…“ Aber Hannelore Elsner hat in anderen Momenten des Interviews Gedanken von sich gegeben, die nachdenklich machen. Sie spricht über Doris Dörries Drama „Kirschblüten“. Darin spielt Elsner eine alte Frau. Sie erwähnt diese Rolle, weil sie darin mit ihrem Mann tanzt und dabei jung aussieht. „Das liegt weder am Licht,“ sagt sie, „noch an der Schminke, weil geschminkt war ich nicht.“ Aber woran liegt’s dann? „An dem, was ich in mir habe – das kommt zum Vorschein. Und das kann bei jedem zum Vorschein kommen.“</p>
<p><strong>Dann fühlt sie sich &#8220;total erotisch&#8221;</strong></p>
<p>Hannelore Elsner sagt, sie bestehe nicht nur aus ihrem Alter von 65 Jahren. Das Tolle am Alter sei, dass man alles in sich habe: jedes erlebte Lebensalter – auch die Jugend. Über die Erotik sagt sie, es sei nicht das Thema, „ob man mit einem Mann schläft oder nicht“. „Erotik heißt doch, sich hingeben, sich selbst zu lieben. Seinen Körper zu mögen, sich zu pflegen, meinetwegen zu pflegen wie andere ein Auto pflegen. Man kann auch philosophische Bücher lesen oder was weiß ich.“</p>
<p>Hannelore Elsner sagt, bereits wenn sie etwas Interessantes lese, fühle sie sich „total erotisch“. Und damit meint sie nicht: „Lesen gegen Sex!“ Ich denke, was Menschen wie sie spüren, ist das Gegenteil. Wer liest, schlüpft quasi gedanklich in eine fremde Welt. Ja, mehr noch: Er versucht, mit dem Gehirn eines anderen zu denken – mit dem des Autors. Das heißt, er macht sich innerlich frei von angeeigneten und übergestülpten Denkweisen, um andere, fremde Gedanken zu seinen eigenen zu machen.</p>
<p><strong>Sehen allein reicht nicht</strong></p>
<p>Dies passiert nicht nur beim Lesen. Verstand und Sinne öffnen Menschen auch, sobald sie aufhören, sich gegenüber Unbekanntem, Neuem, Fremdem zu verbarrikadieren. Dies zu tun, verlangt nicht, von vorn herein eigene alte Werte und Einstellungen über Bord zu werfen. Aber es verlangt, die Augen weit auf zu machen, um Fremdes nicht nur zu sehen, sondern zu betrachten.</p>
<p>Das Fremde kann die Auffassung eines Menschen sein, der vielleicht das Gegenteil von dem behauptet, was ich propagiere. Es kann ein Kunstwerk sein, vor dem mir spontan auf der Zunge liegt: „So ein Schwachsinn!“. Es kann eine politische Meinung sein, die nicht meine ist, ein Film, dessen Botschaft mir nicht passt oder jemand, der gesellschaftlich entgleist ist und den ich am liebsten weit im Abseits verschwinden lassen möchte. Denn wenn ich ihn genauer ansehe, blüht mir womöglich Unbequemes. Vielleicht die Ahnung, dass ich selbst noch früher als er entgleist wäre, wenn mein Leben auf seine Bahnen gestellt worden wäre.</p>
<p><strong>Ein netter Hingucker. &#8211; Aber fad.</strong></p>
<p>Wer wie beispielsweise Hannelore Elsner offen fürs Leben ist, den bereichert das Leben. Und dieser Reichtum wird größer und größer. So groß, dass er in den seelischen Innereien des Menschen bald nicht mehr genügend Platz hat. In einem solchen Moment bleibt dem Reichtum nichts anderes übrig, als sich nach außen zu drängen. Was dann für die Welt sichtbar wird, ist Schönheit. Aber keine, die von Models zum Maß aller Dinge erhoben wird. Es ist <a href="http://www.liebe-art.de/?p=430">Schönheit durch innere Ausstrahlung</a>. Und gegen die wirkt Frischfleisch, das sonst nichts zu bieten hat, auf den ersten Blick durchaus nett, doch dann allenfalls fad.</p>
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		<title>Ihr Humor ist ihm nicht geheuer</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/da-vergeht-mann-das-lachen/773</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 09:26:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Frauen scheinen bei der Partnerwahl auf andere Eigenschaften Wert zu legen als Männer. In auffallend vielen ihrer Kontaktanzeigen taucht jedenfalls der Wunsch nach einem „humorvollen“ Partner auf. In amerikanischen Anzeigen gibt es für diesen Wunsch sogar eine Abkürzung: GSOH – und die steht für „Good sense of humour“. Männer hingegen scheinen bei Frauen weniger das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image817" style="width: 137px; height: 182px;" title="Lachen: Warum wünschen Frauen sich humorvolle Männer?" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/02/Frau-Lachen.jpg" alt="Lachen: Warum wünschen Frauen sich humorvolle Männer?" align="left" />Frauen scheinen bei der Partnerwahl auf<br />
andere Eigenschaften Wert zu legen als Männer.<br />
In auffallend vielen ihrer Kontaktanzeigen taucht<br />
jedenfalls der Wunsch nach einem „humorvollen“<br />
Partner auf. In amerikanischen Anzeigen gibt es<br />
für diesen Wunsch sogar eine Abkürzung:<br />
GSOH – und die steht für „Good sense of<br />
humour“. Männer hingegen scheinen bei Frauen<br />
weniger das Lachen zu suchen. Nur wenige<br />
schreiben: „Ich suche eine humorvolle Frau.“</p>
<p><span id="more-773"></span><strong>Er und sie und der Unterschied</strong></p>
<p>Der amerikanische Psychologe Robert Provine wollte wissen, was es mit diesem Unterschied auf sich hat. Er hat sich nämlich der Gelotologie verschrieben, jener Wissenschaft, die sich mit den Auswirkungen des Lachens beschäftigt. Provine hat über tausend Gespräche zwischen Frauen und Männern aufgenommen und analysiert. Und dabei hat er herausgefunden: Frauen setzen in der Kommunikation seltener als Männer ihren Humor ein.</p>
<p>Nun fragt Mann sich: Warum wirken lachende Männer auf Frauen so anziehend? Gibt es nichts Wichtigeres? Zum Beispiel ein pralles Bankkonto oder ein fabelhaftes Aussehen? Beides lässt sich immerhin – mit etwas Glück – an gemeinsame Kinder vererben.</p>
<p><strong>Nützlicher Witzbold</strong></p>
<p>Geoffrey Miller, ein amerikanischer Psychologe und Evolutionsbiologe, hat dafür eine Erklärung: Er sagt, Humor sei bei unseren Vorfahren ein Signal für Intelligenz gewesen. In der Praxis bedeutete das: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gqPzGnmZ0SE">Wenn die Steinzeitfrau einen witzigen Steinzeitmann traf</a>, ging ihr sinngemäß durch den Kopf: „Dieser Kerl scheint unkonventionell zu denken. Das könnte nützlich werden, wenn keine Vorräte mehr da sind. Dann fällt dem Witzbold bestimmt was ein, während dem gut aussehenden, völlig humorlosen Exemplar, das neben ihm am Feuer hockt, bestimmt nie was einfällt.“</p>
<p><strong>Bedrohliche Einsicht</strong></p>
<p>Doch zurück in die Gegenwart. Wenn nur wenige Männer von heute auf humorvolle Partnerinnen aus sind, geht ihnen vielleicht durch den Kopf, was Frauen bereits im steinzeitlichen Vorvorgestern eingesehen haben: Humor ist ein Zeichen von Intelligenz. Wenn Mann das begreift, hält er humorvolle Frauen wömöglich für überlegen. Ein wahrlich beengender Gedanke, dem Mann sich nicht lange hingeben darf. Tut er’s doch, droht ihm Atemnot, denn als Unterlegener erdrückt ihn die Last jener Frau, die mit all ihren wertvollen Potenzialen auf ihm liegt.</p>
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		<title>Pfunde uninteressant</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/9-frauen/pfunde-uninteressant/767</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jan 2008 12:38:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer es negativ ausdrücken will, kann sagen: „Die Ehe macht Frauen in Sachen Körpergewicht nachlässig.“ Es gibt aber auch eine positive Sichtweise. Über einen Zeitraum von 20 Jahren hinweg haben Wissenschaftler aus den USA und England Frauen und Männer bezüglich ihrer Körperwahrnehmungen und Gewichtsschwankungen untersucht. Zu Beginn ihrer Forschungsarbeit waren die Teilnehmer Anfang zwanzig. Korpulenz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image821" style="width: 156px; height: 130px;" title="Körpergewicht: Frauen mit Partner finden das eigene Körpergewicht nicht so wichtig." src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/02/Essstoerungen-Frauen.jpg" alt="Körpergewicht: Frauen mit Partner finden das eigene Körpergewicht nicht so wichtig." align="left" />Wer es negativ ausdrücken will, kann<br />
sagen: „Die Ehe macht Frauen in<br />
Sachen Körpergewicht nachlässig.“<br />
Es gibt aber auch eine positive Sichtweise.</p>
<p><span id="more-767"></span>Über einen Zeitraum von 20 Jahren hinweg haben Wissenschaftler aus den USA und England Frauen und Männer bezüglich ihrer Körperwahrnehmungen und Gewichtsschwankungen untersucht. Zu Beginn ihrer Forschungsarbeit waren die Teilnehmer Anfang zwanzig.</p>
<p><strong>Korpulenz ohne Probleme</strong></p>
<p>In einem Bericht des Magazins „Psychologie heute“ heißt es: „Mit Anfang zwanzig waren die Frauen am unzufriedensten mit ihrem Gewicht, und viele hielten sich für übergewichtig, obwohl sie in diesem Alter am schlanksten waren.“ Dann jedoch sei die Unzufriedenheit allmählich bis zum Alter von vierzig der Zufriedenheit gewichen.</p>
<p>Die Wissenschaftler ziehen aus ihrer Untersuchung das Fazit, Frauen mit Partnern und Familie könnten ihren Körper leichter akzeptieren, auch wenn sie mit den Jahren fülliger würden. „Das hing unter anderem damit zusammen, dass diese Frauen ihre Gewichtszunahme in Verbindung mit Schwangerschaften sahen und ihr deshalb einen positiven Aspekt abgewinnen konnten.“ Außerdem habe für sie die Partnersuche nicht mehr im Vordergrund gestanden. Dieser Umstand habe sie vom Druck zum Schlanksein befreit.</p>
<p><strong>Druck der Ehelosen</strong></p>
<p>Die meisten unverheirateten und kinderlosen Frauen hingegen hielten streng Diät, litten mehr an Essstörungen „und waren extrem unzufrieden, wenn sie zunahmen“.</p>
<p>Das Auffallende an der Studie: Mit Anfang vierzig waren mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen übergewichtig.</p>
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