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	<title>Liebe ART &#187; Ausstrahlung</title>
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	<description>Sprechen. Verstehen. Beziehung schaffen. Dialog, der Partner schafft. In jeder Beziehung.</description>
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		<title>Die Erklärung fürs Fremdgehen</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 10:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es liest sich geradezu wie eine
Entschuldigung für Seitensprünge,
was Wissenschaftler herausgefunden
haben. Allerdings hilft diese Erkenntnis
nur Frauen.
So steigt die Attraktivität
Frauen neigen nämlich eher dazu, ihren Partner zu betrügen, wenn in ihrem Blut ein hoher Wert des Sexualhormons Estradiol vorhanden ist. Das haben die Psychologen Kristina Durante und Norman Li der Universität von Texas in Austin ermittelt. Allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/fremdgeherin.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1102" style="float: left;" title="Die Erklärung fürs Fremdgehen" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/fremdgeherin.jpg" alt="Die Erklärung fürs Fremdgehen" width="179" height="157" /></a>Es liest sich geradezu wie eine<br />
Entschuldigung für <a href="http://www.liebe-art.de/bucher/wovon-mutter-heimlich-traumen/991">Seitensprünge</a>,<br />
was Wissenschaftler herausgefunden<br />
haben. Allerdings hilft diese Erkenntnis<br />
nur Frauen.</p>
<p><span id="more-1101"></span><strong>So steigt die Attraktivität</strong></p>
<p>Frauen neigen nämlich eher dazu, ihren Partner zu betrügen, wenn in ihrem Blut ein hoher Wert des Sexualhormons Estradiol vorhanden ist. Das haben die Psychologen Kristina Durante und Norman Li der Universität von Texas in Austin ermittelt. Allerdings macht sich nicht tagtäglich dieselbe Menge dieses Hormons im weiblichen Blut zu schaffen. Spitzenwerte zeigen sich in der Zeit um den Eisprung herum und in der Mitte der zweiten Zyklushälfte.</p>
<p>Doch den Wissenschaftlern ist noch mehr klar geworden. In der Fachzeitschrift „Biology Letters“ schreiben sie, Frauen mit einem erhöhten Anteil des Sexualhormons Estradiol fänden sich selbst <a href="http://www.liebe-art.de/attraktivitat/wen-finden-sie-schon/1094#more-1094">schöner </a>und würden auch als schöner empfunden.</p>
<p><strong>Sie wagen eine Affäre</strong></p>
<p>Auf einer Skala von eins bis neun bewerteten die Teilnehmerinnen der Studie, wie <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/attraktivitat-selbst-gemacht/527">attraktiv </a>sie ihren eigenen Körper finden und wie sie auf Männer zu wirken glauben. Anschließend bewerteten unbeteiligte Studenten das Aussehen dieser Frauen auf Fotos. Im nächsten Schritt kategorisierten die Forscher die Frauen nach dem Anteil ihres Sexualhormons. Dabei stellte sich heraus, dass Frauen mit mehr Estradiol sich als attraktiver einschätzen und tatsächlich auch <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/geheimnis-der-anziehung/92">von Männern als anziehender wahrgenommen </a>werden.</p>
<p>Ferner ergab die Studie, dass diese Frauen in ihrem Leben mehr lange Beziehungen hatten und stärker dazu neigten, mit einem anderen Mann zu flirten, ihn zu küssen und <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wo-beginnt-eigentlich-untreue/865">eine ernsthafte Affäre </a>mit ihm zu wagen.</p>
<p><strong>Sie haben etwas, das vielen fehlt</strong></p>
<p>Die US-Studie zeigt aber auch etwas, das sie nicht formuliert. Und das ist wesentlich: Wenn sie sagt, dass Frauen, die sich als attraktiv einschätzen, von Männern als verführerisch empfunden werden, heißt das: Menschen, die sich akzeptieren wie sie sind, haben etwas, was vielen fehlt: nämlich Selbstbewusstsein. Dies wird jedoch nicht allein von Hormonen geschenkt, jeder kann es fördern.</p>
<p>Um das zu schaffen, ist es wichtig, klar zu sehen, was Selbstbewusstsein eigentlich ist. Es ist nichts anderes als ein Wissen über sich selbst. Doch dieses Wissen ist erst in zweiter Linie eine Sache des Verstandes. Vor allem ist es emotional.</p>
<p><strong>Nicht ständig zusammenreißen</strong></p>
<p>Wer sein geringes Selbstbewusstsein trainieren will, kann es, indem er sich etwas leistet, was er sich bislang verbietet. Er sollte seine Meinung sagen, wenn ihm etwas nicht passt, sich nicht ständig zusammenreißen, auf Menschen zugehen, sich zu Wort melden, wenn er den Impuls dazu spürt.</p>
<p>Niemand wird sein marodes Selbstwertgefühl von einem Tag auf den anderen in Selbstbewusstsein verwandeln, aber Schritt für Schritt ist es möglich. Sich zu äußern, bedeutet nichts anderes, als sein Umfeld offen zu fragen: „Wer bin ich?“</p>
<p><strong>Eine sympathische Auskunft ist sicher</strong></p>
<p>Klar, dass nicht jede Antwort wie eine Umarmung rüberkommt. Negative Reaktionen gibt es immer, wenn Menschen etwas sagen. Aber immer gibt es auch eine Vielzahl stimmiger Antworten, und die setzen einen Kreislauf in Gang, der dem Trainierenden auf sympathische Weise vor Augen führt, wer er ist.</p>
<p>Wer sein Selbstbewusstsein auf diese Weise aufpäppelt, ist auf die Überdosis eines Sexualhormons nicht mehr neidisch. Er registriert, wie er mit der Zeit durch Körperhaltung, Mimik, Humor, Sprache auf Menschen ausstrahlt. Und diese Ausstrahlung wirkt viel, viel anziehender als Selbstzweifel und ein Gesicht, dem jeder ansieht, das es sich nicht sehen lassen mag.</p>
<p>Foto: theesweetg/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Da vergeht manchem Mann das Lachen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 15:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die US-Humorforscherin Gina Barreca
analysiert, warum auf Damentoiletten
viel mehr gelacht wird als nebenan bei
den Männern. &#8211; Das ist kein Witz. Und
das Ergebnis ist auch nicht witzig.
Zwei Dinge weiß der Mann
Was der Wissenschaftlerin klar geworden ist, klingt überspitzt ausgedrückt so: Steckt man drei Frauen länger als drei Minuten zusammen, haben sie &#8211; egal, ob sie sich vorher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/12/lachen.jpg"></a><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/12/beleidigt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1057" style="float: left;" title="Da vergeht manchem Mann das Lachen" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/12/beleidigt.jpg" alt="Da vergeht manchem Mann das Lachen" width="204" height="142" /></a>Die US-Humorforscherin Gina Barreca<br />
analysiert, warum auf Damentoiletten<br />
viel mehr gelacht wird als nebenan bei<br />
den Männern. &#8211; Das ist kein Witz. Und<br />
das Ergebnis ist auch nicht witzig.</p>
<p><span id="more-1055"></span><strong>Zwei Dinge weiß der Mann</strong></p>
<p>Was der Wissenschaftlerin klar geworden ist, klingt überspitzt ausgedrückt so: Steckt man drei Frauen länger als drei Minuten zusammen, haben sie &#8211; egal, ob sie sich vorher kannten oder nicht &#8211; hochwichtige Details ihres Innenlebens ausgetauscht und <a href="http://www.nlp-trainings-tille.de/psychotherapie/praxis/beziehungskonflikte-loesen-partnerschaft-gestalten-mit-nlp-270.html">angefangen zu lachen</a>. Männer hingegen können ein halbes Leben lang miteinander Karten dreschen und wissen allenfalls zwei Dinge über ihre Mitspieler: ihre Vornamen und die Marke ihrer Autos.</p>
<p>Natürlich können Männer auch Witze erzählen. Ja, dies scheint geradezu ihre Domäne zu sein, denn es fällt auf, dass Frauen die Gesellschaft eher selten mit Witzen unterhalten. Wenn sie es tun, folgen sie meistens einer weiblichen Tradition des Humors: Sie bleiben unter sich. Ihr Gelächter in der Küche oder im Umkleideraum macht hörbar, dass Frauen in einer ausschließlich weiblichen Runde witzeln und Spaß daran haben.</p>
<p><strong>Lachen ist männlich, Weinen ist weiblich</strong></p>
<p>Lange Zeit war Humor tatsächlich reine Männersache. Der Philosoph Immanuel Kant sprach Frauen sogar jeglichen Humor ab, indem er behauptete: „Lachen ist männlich, Weinen ist weiblich.“ Und im Zirkus waren weibliche Clowns eine Ewigkeit lang undenkbar.</p>
<p>Helga Kotthoff ist Humorforscherin und Professorin an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg. In einem Gespräch mit der Zeitung „Die Welt“ sagt sie: „Männer sind nach wie vor die Meister des vorgefertigten Witzes, den sie jederzeit und überall wiederholen können.“ Ein Phänomen, das laut Kotthoff seine Ursache vor allem darin hat, dass Männern die „monologische Vortragsart einfach mehr liegt als Frauen“.</p>
<p><strong>Das sollte eine Frau mal versuchen</strong></p>
<p>Aber Frauen erzählen nicht nur seltener Witze als Männer, ihre Witze sind auch anders. Männer können sich über Witzfiguren doofer Frauen totlachen. Ebenso über Blondinen, Nutten, Emanzen, Hausfrauen, Ehefrauen, Schwule und Geliebte. Aber es sollte mal eine Frau versuchen, Männern einen Witz über typische Männer zu erzählen. Ihre Zuhörer zögen ein Gesicht, als würden sie unterm Bohrer ihres Zahnarztes liegen.</p>
<p>Frauen hingegen neigen dazu, sich per Witz selbst durch den Kakao zu ziehen. Sie erzählen Geschichten aus ihrem täglichen Leben, indem sie humorvoll gestehen, wie sie es geschafft haben, die eigene Stoßstange in Nachbars Kotflügel zu rammen.</p>
<p><strong>Das traut sich nicht jeder</strong></p>
<p>Zahlreiche soziologische und psychologische Studien beweisen, dass die <a href="http://www.nlp-trainings-tille.de/psychotherapie/praxis/beziehungskonflikte-loesen-partnerschaft-gestalten-mit-nlp-270.html">Gesellschaft von Jungen einen anderen Humor erwartet als von Mädchen</a>. Nach Meinung des amerikanischen Soziologen Paul McGhee schreiben diese sozialen Normen vor, dass „Männer den Humor initiieren, Frauen hingegen darauf reagieren.“ Er weist drauf hin, dass Jungen schon ab dem Alter von drei Jahren häufiger in der Rolle des Spaßmachers brillieren, während Mädchen in erster Linie darüber lachen dürfen. „Die Jungen machen die Witze, Albereien und Clownereien, und die Mädchen lachen“, erklärt McGhee.</p>
<p>Sich vor eine Gesellschaft zu stellen und Witze zu machen, verlangt Selbstbewusstsein. Denn wer einen Witz macht, macht den Mund auf – und das traut sich längst nicht jeder. Es tun die, die zu dem Bewusstsein erzogen worden sind, wer zu sein, und jene, die ihren gesellschaftlichen Marktwert bereits als beträchtlich erkannt haben. Beide sind gewissermaßen in den Genuss eigener positiver Ausstrahlung gekommen. Und nicht nur das. Sie spüren auch, dass sie mit dieser Ausstrahlung gesellschaftlichen Einfluss oder gar Macht ausüben können. Und auf diese Dominanz wollen sie nicht verzichten.</p>
<p><strong>Da wird Männern unwohl</strong></p>
<p>So gesehen hört sich McGhees Folgerung gar nicht mehr nach grauer Theorie an. Er sagt: „Aufgrund der Macht, die mit dem erfolgreichen Einsatz von Humor assoziiert wird, wird die Initiierung von Humor inzwischen auch mit anderen <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/da-vergeht-mann-das-lachen/773">traditionell männlichen Charakteristika </a>wie Aggressivität, Dominanz und Selbstsicherheit assoziiert.“</p>
<p>Viele witzige Frauen haben bereits als Kind gespürt, wie leicht sie Gegnern sämtlichen Wind aus den Segeln nehmen, indem sie sich selbst humorvoll verunglimpfen. Mal angenommen es stimmt, was Studien behaupten, dass nämlich der Witzbold zu den einflussreichsten Mitgliedern der Gesellschaft zählt: Dann sollte Gesellschaft wachsam sein. Sie sollte sehen, dass so mancher Männertyp keinerlei Interesse daran hat, Mädchen in Sachen Humor zu fördern. Dies werden sich nur jene trauen, die sich nicht ohnmächtig fühlen, wenn Frauen Macht erlangen und sie ausüben.</p>
<p>Foto:AllzweckJack/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Die Hugh-Grant-Methode</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 14:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So mancher Mann ist beim Flirten auf dem
Holzweg (und merkt es nicht). Das schadet
dem Mann, denn er macht sich lächerlich.
Das Bedauerliche daran: Frauen finden bei
solchen Männern wenig zum Lachen.
Männer, die ankommen
Mittlerweile ist zwar hinreichend bekannt, dass humorvolle Männer bei Frauen besser ankommen als ernste Typen, aber nicht jeder Humor wirkt anziehend. Wo die Unterschiede liegen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/hugh-grant.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1015" style="float: left;" title="Die Hugh-Grant-Methode" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/hugh-grant.jpg" alt="Die Hugh-Grant-Methode" width="135" height="181" /></a>So mancher Mann ist beim Flirten auf dem<br />
Holzweg (und merkt es nicht). Das schadet<br />
dem Mann, denn er macht sich lächerlich.<br />
Das Bedauerliche daran: Frauen finden bei<br />
solchen Männern wenig zum Lachen.</p>
<p><span id="more-1014"></span><strong>Männer, die ankommen</strong></p>
<p>Mittlerweile ist zwar hinreichend bekannt, dass humorvolle Männer bei Frauen besser ankommen als ernste Typen, aber nicht jeder Humor wirkt anziehend. Wo die Unterschiede liegen, das hat die Universität von New Mexico herausgefunden.</p>
<p>Während einer zweijährigen Untersuchung haben Wissenschaftler Frauen Tonbandaufnahmen von Männern vorgespielt. Darauf war zu hören, wie Männer von sich selbst erzählten. Dabei stellte sich heraus, dass Frauen mit männlicher Prahlerei ebenso wenig anfangen können wie mit Witzen, die auf Kosten anderer gemacht werden. Anziehend wirkten auf sie die Männer, die sich selbst auf die Schippe nahmen.</p>
<p><strong>Wenn der Hundeblick nicht möglich ist</strong></p>
<p>Selbstironie ist laut Erkenntnis des Anthropologen Gil Greengross zwar die attraktivste Art von Humor, aber der Wissenschaftler stellt sie nicht als ein Patentrezept dar, nach dem jeder Mann greifen sollte.<br />
Als Paradebeispiel für Selbstironie nennt er den britischen Schauspieler Hugh Grant (Foto), der in Filmen wie „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ und „Notting Hill“ den selbstironischen Gentleman mimte und sich mit Hundeblick in die Herzen zahlreicher Frauen spielte. Doch nicht jeder Mann habe das Zeug für einen solchen Gentleman. Und genau da liege das Problem.</p>
<p>Für den durchschnittlichen Egon-Normal-Eroberer könne das Spiel mit den eigenen Schwächen nach hinten losgehen. Denn Selbstironie funktioniere nur, wenn jeder den Humor darin erkenne. Greengross nennt ein Beispiel: “Der Mathe-Professor kann darüber Witze machen, dass er nicht weiß wie viel fünf plus sieben ist.“ Das sei in Ordnung, wenn sein Gegenüber wisse, dass er ein Ass in Mathematik ist. „Ein Mann mit hohem Status kann durch Selbstironie etwas gewinnen – und dieses Etwas ist sexuelle Attraktivität“.</p>
<p><strong>So stehen die Chancen besser</strong></p>
<p>Wenn jedoch ein Mann mit niedrigem sozialen Status sich selbstironisch verhalte, schade dies eher seinem Image. Sein Gegenüber schätze ihn schnell als Miesmacher ein und unterstelle ihm ein marodes Selbstbewusstsein. Solche Männer sollten sich auf eine allgemeine Witzigkeit beschränken, die sichere ihnen bessere Chancen.</p>
<p>Das heißt: Wer seine Selbstironie ausspielt, zeigt, dass er Fehler hat. Doch die sind bei einem Mann mit hohem gesellschaftlichen Status leicht zu akzeptieren. Und nicht nur das. Sie offen auszusprechen, macht diesen Mann sympathisch und anziehend. Doch die Fehler, die jemand mit geringem Ansehen preisgibt, können ihm den Rest geben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Liebe macht ganz schön blind</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/beziehungspsychologie/liebe-macht-ganz-schon-blind/988</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 16:32:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schönheit liege ganz offensichtlich
im Auge des Betrachters, berichtet
das Magazin &#8220;emotion&#8221;. Das nieder-
ländische Forscherehepaar Pieternel
Barelds-Dijkstra und Dick Barelds
haben 93 Ehepaare wissenschaftlich
unter die Lupe genommen und unter
anderem herausgefunden: Wer sich
selbst als gar nicht so schön einschätzt,
wird von seinem Partner durchaus
als schön betrachtet.
Das passiert nicht nur frisch Verliebten
Partner seien geneigt, Höckernasen und Fettpolster durch die rosa Brille zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/fett.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-989" style="float: left;" title="Liebe verwandelt selbst Fettpolster in Attraktivität." src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/fett.jpg" alt="Liebe verwandelt selbst Fettpolster in Attraktivität." width="179" height="142" /></a>Schönheit liege ganz offensichtlich<br />
im Auge des Betrachters, berichtet<br />
das Magazin &#8220;emotion&#8221;. Das nieder-<br />
ländische Forscherehepaar Pieternel<br />
Barelds-Dijkstra und Dick Barelds<br />
haben 93 Ehepaare wissenschaftlich<br />
unter die Lupe genommen und unter<br />
anderem herausgefunden: Wer sich<br />
selbst als gar nicht so schön einschätzt,<br />
wird von seinem Partner durchaus<br />
als schön betrachtet.<span id="more-988"></span></p>
<p><strong>Das passiert nicht nur frisch Verliebten</strong></p>
<p>Partner seien geneigt, Höckernasen und Fettpolster durch die rosa Brille zu sehen. Und dies passiere nicht nur solchen, die gerade frisch verliebt sind. Die Experten nennen dies &#8220;positive Illusionen&#8221;. Sie stabilisierten Beziehungen, da sie Menschen den Eindruck vermittelten, die richtige Wahl getroffen zu haben.</p>
<p>Die Forscher stellten fest: Je ausgeprägter die positiven Illusionen, desto glücklicher fühlen sich die Paare. Und nicht nur das: Insbesondere die Beziehungsqualität älterer Paare sei durch den Weichzeichner beeinflusst. Die Forscher sagen: &#8220;Je älter wir werden, desto unattraktiver sind wir meist auch, und da werden positive Illusionen immer wichtiger.&#8221;</p>
<p>Foto:Nanduu/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sie sucht ihn &#8211; Er sucht sie</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/bucher/sie-sucht-ihn-er-sucht-sie/975</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 10:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Attraktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstrahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungspsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Partnersuche]]></category>
		<category><![CDATA[Singles]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn eine Partnervermittlung im Inserat
eine solche Frau vorstellt, fragt Mann sich:
„Warum ist sie nicht längst schon mindest
4597-mal gefunden worden? 
Ein Ideal auf Suche
„Sie ist 40 Jahre jung, 168 cm groß, Ärztin mit eigener Praxis, eine bildschöne strahlende Frau mit dunkelblonden Haaren und schönen Augen, mit einer warmherzigen Ausstrahlung und fröhlichem Naturell. Sie fasziniert mit ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/partnersuche.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-976" style="float: left;" title="Sie sucht ihn - Er sucht sie" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/partnersuche.jpg" alt="Sie sucht ihn - Er sucht sie" width="226" height="146" /></a>Wenn eine Partnervermittlung im Inserat<br />
eine solche Frau vorstellt, fragt Mann sich:<br />
„Warum ist sie nicht längst schon mindest<br />
4597-mal gefunden worden? <span id="more-975"></span></p>
<p><strong>Ein Ideal auf Suche</strong></p>
<p>„Sie ist 40 Jahre jung, 168 cm groß, Ärztin mit eigener Praxis, eine bildschöne strahlende Frau mit dunkelblonden Haaren und schönen Augen, mit einer warmherzigen Ausstrahlung und fröhlichem Naturell. Sie fasziniert mit ihrer sehr jugendlichen und attraktiven Ausstrahlung, begeistert mit Herzlichkeit und Spontaneität. So viel an Liebe und Wärme hat sie in ihrem Wesen, und diese Liebe möchte sie in einer glücklichen Partnerschaft geben.“</p>
<p>Nun gut, vielleicht glaubten schon Tausende, in dieser Frau ihre ideale Partnerin gefunden zu haben. Doch das nützt ihnen nichts, wenn die Suchende an ganzen Heerscharen von Männern nichts findet.</p>
<p><strong>Lauter Gründe, sich nicht zu verlieben</strong></p>
<p>Vielleicht hat Frau Doktor Superlativ einen ausgesprochen seltenen Geschmack. &#8211; Vielleicht sollte sie aber auch einfach aufhören, sich mit der Frage zu beschäftigen: <a href="http://www.liebe-art.de/etwas-anderes/partnersuche-der-besonderen-art/935">„Wie finde ich den richtigen Partner?“ </a>Aufhören heißt nicht, die Flinte ins Korn zu werfen. Es könnte ihr helfen, sich für ihre Jagd lediglich anders zu munitionieren. Zum Beispiel, in dem sie sich selbstkritisch eingesteht, was eigentlich gegen eine Beziehung spricht.</p>
<p>Gründe, sich nicht zu verlieben, wird sie kaum finden. Aber Stolpersteine auf dem Weg zur Beziehung gibt’s reichlich. Zum Beispiel der Gedanke, im Job so viel um die Ohren zu haben, dass für regelmäßige Verabredungen schlichtweg keine Zeit bleibt. So manche Liebeswillige befürchtet, ihr Kind erweise sich gewiss schon beim ersten Kennenlernen als Klotz am Bein. Und viele Frauen, die es gepackt haben, sich in der Männerwelt beruflich zu profilieren, sehen in Gedanken ans eigene Verlieben schwarz, „weil Männer sich vor starken Frauen fürchten.“</p>
<p><strong>Wie ist am meisten Eindruck zu schinden?</strong></p>
<p>Wer diese und ähnliche Bedenken mit sich herumschleppt, wirkt belastet. Und wie geht’s uns selbst, wenn wir auf belastete Menschen treffen? Wir fühlen uns automatisch an unseren eigenen Ballast, den jeder mit sich herumträgt, erinnert. Das motiviert wenig, aufeinander zuzugehen. Im Gegenteil: es hält zurück.</p>
<p><a href="http://gaba-ultramind.blogspot.com/2008/08/mnner-und-frauen.html">Also was tun?</a> Darüber nachdenken, wie die eigenen Schwachstellen am vorteilhaftesten zu kaschieren sind beziehungsweise wie am meisten Eindruck zu schinden ist?</p>
<p><strong>So kommen Sie an</strong></p>
<p>Gewiss nicht. Denn wer sich verstellt, steht sich selbst im Weg. Und das spürt jeder, denn auf diese Weise wird die eigene Ausstrahlung diffus. Wer sich verstellt, wirkt nicht authentisch sondern unglaubwürdig. Wer hingegen zu sich selbst steht und offen für sich selbst ist, ist automatisch auch offen für seine Begegnungen. Er tritt Menschen nicht mit reserviertem Gesichtsausdruck und vor der Brust verschränkten Armen entgegen. Er schaut ihnen mit offener Geste und offenem Blick in die Augen – und kommt an. Und das gilt für Frau Doktor Superlativ ebenso wie für den angeblich charismatischen, erfolgreichen, höchstattraktiven Unternehmer männlichen Geschlechts, der scheinbar alles hat, nur das Wesentliche nicht.</p>
<p>Mehr zum Thema:<br />
<iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=la03-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3596140803&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float: left; width: 120px; margin-right: 10px; height: 240px"  class="amazon-einzeltitel"></iframe></p>
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		<title>Die Erotik einer älteren Dame</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 09:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was Hannelore Elsner über Männer
sagt, mag im ersten Augenblick wie
dummes Zeug klingen. Vor allem in
den Ohren von Frauen. Aber ich
glaube, an dem, was sie sagt,
ist was dran.
Die Lüge
In einem Welt-Interview sprach die 65-jährige Schauspielerin über das Alter, über Männer, über Frauen und Erotik. Auf die Behauptung ihrer Gesprächspartnerin, „Männer lieben Frischfleisch!“, antwortet sie: „Das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image814" style="width: 138px; height: 183px;" title="Hannelore Elsner: Die Schauspielerin hat ihre eigenen Vorstellungen von erotischer Ausstrahlung." src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/02/Hannelore-Elsner.jpg" alt="Hannelore Elsner: Die Schauspielerin hat ihre eigenen Vorstellungen von erotischer Ausstrahlung." align="left" />Was Hannelore Elsner über Männer<br />
sagt, mag im ersten Augenblick wie<br />
dummes Zeug klingen. Vor allem in<br />
den Ohren von Frauen. Aber ich<br />
glaube, an dem, was sie sagt,<br />
ist was dran.</p>
<p><span id="more-782"></span><strong>Die Lüge</strong></p>
<p>In einem Welt-Interview sprach die 65-jährige Schauspielerin über das Alter, über Männer, über Frauen und Erotik. Auf die Behauptung ihrer Gesprächspartnerin, „Männer lieben Frischfleisch!“, antwortet sie: „Das ist eine Lüge.“</p>
<p>Auf diesen knappen Satz mag so mancher sagen: „Die kann gut reden. Wenn man mit 65 so aussieht wie sie…“ Aber Hannelore Elsner hat in anderen Momenten des Interviews Gedanken von sich gegeben, die nachdenklich machen. Sie spricht über Doris Dörries Drama „Kirschblüten“. Darin spielt Elsner eine alte Frau. Sie erwähnt diese Rolle, weil sie darin mit ihrem Mann tanzt und dabei jung aussieht. „Das liegt weder am Licht,“ sagt sie, „noch an der Schminke, weil geschminkt war ich nicht.“ Aber woran liegt’s dann? „An dem, was ich in mir habe – das kommt zum Vorschein. Und das kann bei jedem zum Vorschein kommen.“</p>
<p><strong>Dann fühlt sie sich &#8220;total erotisch&#8221;</strong></p>
<p>Hannelore Elsner sagt, sie bestehe nicht nur aus ihrem Alter von 65 Jahren. Das Tolle am Alter sei, dass man alles in sich habe: jedes erlebte Lebensalter – auch die Jugend. Über die Erotik sagt sie, es sei nicht das Thema, „ob man mit einem Mann schläft oder nicht“. „Erotik heißt doch, sich hingeben, sich selbst zu lieben. Seinen Körper zu mögen, sich zu pflegen, meinetwegen zu pflegen wie andere ein Auto pflegen. Man kann auch philosophische Bücher lesen oder was weiß ich.“</p>
<p>Hannelore Elsner sagt, bereits wenn sie etwas Interessantes lese, fühle sie sich „total erotisch“. Und damit meint sie nicht: „Lesen gegen Sex!“ Ich denke, was Menschen wie sie spüren, ist das Gegenteil. Wer liest, schlüpft quasi gedanklich in eine fremde Welt. Ja, mehr noch: Er versucht, mit dem Gehirn eines anderen zu denken – mit dem des Autors. Das heißt, er macht sich innerlich frei von angeeigneten und übergestülpten Denkweisen, um andere, fremde Gedanken zu seinen eigenen zu machen.</p>
<p><strong>Sehen allein reicht nicht</strong></p>
<p>Dies passiert nicht nur beim Lesen. Verstand und Sinne öffnen Menschen auch, sobald sie aufhören, sich gegenüber Unbekanntem, Neuem, Fremdem zu verbarrikadieren. Dies zu tun, verlangt nicht, von vorn herein eigene alte Werte und Einstellungen über Bord zu werfen. Aber es verlangt, die Augen weit auf zu machen, um Fremdes nicht nur zu sehen, sondern zu betrachten.</p>
<p>Das Fremde kann die Auffassung eines Menschen sein, der vielleicht das Gegenteil von dem behauptet, was ich propagiere. Es kann ein Kunstwerk sein, vor dem mir spontan auf der Zunge liegt: „So ein Schwachsinn!“. Es kann eine politische Meinung sein, die nicht meine ist, ein Film, dessen Botschaft mir nicht passt oder jemand, der gesellschaftlich entgleist ist und den ich am liebsten weit im Abseits verschwinden lassen möchte. Denn wenn ich ihn genauer ansehe, blüht mir womöglich Unbequemes. Vielleicht die Ahnung, dass ich selbst noch früher als er entgleist wäre, wenn mein Leben auf seine Bahnen gestellt worden wäre.</p>
<p><strong>Ein netter Hingucker. &#8211; Aber fad.</strong></p>
<p>Wer wie beispielsweise Hannelore Elsner offen fürs Leben ist, den bereichert das Leben. Und dieser Reichtum wird größer und größer. So groß, dass er in den seelischen Innereien des Menschen bald nicht mehr genügend Platz hat. In einem solchen Moment bleibt dem Reichtum nichts anderes übrig, als sich nach außen zu drängen. Was dann für die Welt sichtbar wird, ist Schönheit. Aber keine, die von Models zum Maß aller Dinge erhoben wird. Es ist <a href="http://www.liebe-art.de/?p=430">Schönheit durch innere Ausstrahlung</a>. Und gegen die wirkt Frischfleisch, das sonst nichts zu bieten hat, auf den ersten Blick durchaus nett, doch dann allenfalls fad.</p>
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		<title>Eigene Stärke finden lassen</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 23:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn’s um Kontakte zu Psychologen geht,
liegt zwar oft ein Problem in der Luft. Aber
es gibt auch Psychologen, die sich vor allem
für die unproblematischen Seiten des
Menschen interessieren. Sie suchen nach
Stärken und wollen sie zum Einsatz bringen.
Wer nun bei sich selbst nach vielleicht noch
gar nicht so recht registrierten
Stärkepotenzialen suchen lassen möchte,
lese weiter.
Anziehung kann trainiert werden
Willibald Ruch heißt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image816" style="width: 210px; height: 225px;" title="Auf Suche nach den eigenen Stärken: Schweizer Professor hilft, sie zu finden." src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/02/Eigene-Staerke-entdecken.jpg" alt="Auf Suche nach den eigenen Stärken: Schweizer Professor hilft, sie zu finden." align="left" />Wenn’s um Kontakte zu Psychologen geht,<br />
liegt zwar oft ein Problem in der Luft. Aber<br />
es gibt auch Psychologen, die sich vor allem<br />
für die unproblematischen Seiten des<br />
Menschen interessieren. Sie suchen nach<br />
Stärken und wollen sie zum Einsatz bringen.<br />
Wer nun bei sich selbst nach vielleicht noch<br />
gar nicht so recht registrierten<br />
Stärkepotenzialen suchen lassen möchte,<br />
lese weiter.</p>
<p><span id="more-776"></span><strong>Anziehung kann trainiert werden</strong></p>
<p>Willibald Ruch heißt der Mann, der sich auf Suche nach menschlichen Stärken macht. Er ist Psychologieprofessor und gilt als Experte der Gelotologie. Letzteres ist die Wissenschaft, die nach den <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/da-vergeht-mann-das-lachen/773">Auswirkungen des Lachens</a> forscht. Humor ist übrigens nicht nur eine Eigenschaft, die Menschen anziehend macht, sie kann nach Aussage Willibald Ruchs auch trainiert werden.</p>
<p>Ruch arbeitet an der Uni Zürich, und die ist das europäische Zentrum der Positiven Psychologie. Dabei handelt es sich um eine junge Wissenschaft, die seit gut zehn Jahren die guten Aspekte des menschlichen Miteinanders erforscht. Sie stellt zentrale Lebensthemen wie Glück, Optimismus, Vertrauen und Solidarität in den Vordergrund.</p>
<p><strong>Hier können Sie profitieren</strong></p>
<p>Willibad Ruch bietet nun erstmals eine Reihe von Fragebögen der Positiven Psychologie online an. Wer sie ausfüllt, unterstützt nicht nur die Arbeit der Uni Zürich, sondern kann auch persönlich davon profitieren. Denn die Teilnahme kostet nichts, und jeder, der sich beteiligt, erhält sofort nach dem vollständigen Bearbeiten der Fragebögen eine Rückmeldung über seine persönlichen Ergebnisse.</p>
<p>Und <a href="http://www.charakterstaerken.org/fragebogen.php"><strong>hier</strong></a> geht’s zum Fragebogen.</p>
<p>Außerdem: Die Uni Zürich versichert: Die eingegebenen Daten „werden in keiner Weise an Fremde weitergegeben oder für kommerzielle Zwecke genutzt.“</p>
<p><strong>Das findet der Mann gar nicht lustig</strong></p>
<p>Seit 27 Jahren erforscht Ruch die heitere Seite des Menschen. Der österreichische Kurier nennt ihn „Europas führenden Humorspezialisten“. „Humor ist wichtig für die Erforschung der Persönlichkeit, den Umgang mit Stress, Schmerzen und Gesundheit,“ sagt der Wissenschaftler. Ein Allheilmittel sei er jedoch leider nicht. Dass dem Lachen nachgesagt wird, es senke den Blutdruck und verhindere Herzinfarkt, findet er überhaupt nicht lustig. „Dafür gibt es keine Belege, weil es gar nicht erforscht wurde. Es wird eine Menge Pseudowissenschaft verbreitet“, sagt Ruch. Aber Lachen senke den Blutdruck, jedoch nur für eine Sekunde.</p>
<p><strong>Nicht mehr hemmungslos</strong></p>
<p>Der Lauf des Lebens scheint Menschen das Lachen zu verderben. Jedenfalls sind es vor allem Kinder, die es noch schaffen, hemmungslos zu lachen. Der österreichische &#8220;Kurier&#8221; zitiert die Neurologin Barbara Wild, denn sie weiß, warum das so ist. Sie hat ein Hirnareal entdeckt, das wie ein Schalter funktioniert. Es entscheidet, ob Menschen etwas lustig finden oder nicht und gibt den Startschuss zum Lachen. „Überraschend bei dieser Funktion ist,“ sagt Willibald Ruch, „dass sie das Lachen nicht einschaltet, wenn wir etwas lustig finden, sondern dessen Unterdrückung ausschaltet.&#8221; Das heißt, Menschen sind ständig damit beschäftigt, ihre Mimik im Griff zu behalten. Nur Kinder schaffen das noch nicht so professionell.</p>
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		<title>Ihr Humor ist ihm nicht geheuer</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 09:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frauen scheinen bei der Partnerwahl auf
andere Eigenschaften Wert zu legen als Männer.
In auffallend vielen ihrer Kontaktanzeigen taucht
jedenfalls der Wunsch nach einem „humorvollen“
Partner auf. In amerikanischen Anzeigen gibt es
für diesen Wunsch sogar eine Abkürzung:
GSOH – und die steht für „Good sense of
humour“. Männer hingegen scheinen bei Frauen
weniger das Lachen zu suchen. Nur wenige
schreiben: „Ich suche eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image817" style="width: 137px; height: 182px;" title="Lachen: Warum wünschen Frauen sich humorvolle Männer?" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/02/Frau-Lachen.jpg" alt="Lachen: Warum wünschen Frauen sich humorvolle Männer?" align="left" />Frauen scheinen bei der Partnerwahl auf<br />
andere Eigenschaften Wert zu legen als Männer.<br />
In auffallend vielen ihrer Kontaktanzeigen taucht<br />
jedenfalls der Wunsch nach einem „humorvollen“<br />
Partner auf. In amerikanischen Anzeigen gibt es<br />
für diesen Wunsch sogar eine Abkürzung:<br />
GSOH – und die steht für „Good sense of<br />
humour“. Männer hingegen scheinen bei Frauen<br />
weniger das Lachen zu suchen. Nur wenige<br />
schreiben: „Ich suche eine humorvolle Frau.“</p>
<p><span id="more-773"></span><strong>Er und sie und der Unterschied</strong></p>
<p>Der amerikanische Psychologe Robert Provine wollte wissen, was es mit diesem Unterschied auf sich hat. Er hat sich nämlich der Gelotologie verschrieben, jener Wissenschaft, die sich mit den Auswirkungen des Lachens beschäftigt. Provine hat über tausend Gespräche zwischen Frauen und Männern aufgenommen und analysiert. Und dabei hat er herausgefunden: Frauen setzen in der Kommunikation seltener als Männer ihren Humor ein.</p>
<p>Nun fragt Mann sich: Warum wirken lachende Männer auf Frauen so anziehend? Gibt es nichts Wichtigeres? Zum Beispiel ein pralles Bankkonto oder ein fabelhaftes Aussehen? Beides lässt sich immerhin – mit etwas Glück – an gemeinsame Kinder vererben.</p>
<p><strong>Nützlicher Witzbold</strong></p>
<p>Geoffrey Miller, ein amerikanischer Psychologe und Evolutionsbiologe, hat dafür eine Erklärung: Er sagt, Humor sei bei unseren Vorfahren ein Signal für Intelligenz gewesen. In der Praxis bedeutete das: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gqPzGnmZ0SE">Wenn die Steinzeitfrau einen witzigen Steinzeitmann traf</a>, ging ihr sinngemäß durch den Kopf: „Dieser Kerl scheint unkonventionell zu denken. Das könnte nützlich werden, wenn keine Vorräte mehr da sind. Dann fällt dem Witzbold bestimmt was ein, während dem gut aussehenden, völlig humorlosen Exemplar, das neben ihm am Feuer hockt, bestimmt nie was einfällt.“</p>
<p><strong>Bedrohliche Einsicht</strong></p>
<p>Doch zurück in die Gegenwart. Wenn nur wenige Männer von heute auf humorvolle Partnerinnen aus sind, geht ihnen vielleicht durch den Kopf, was Frauen bereits im steinzeitlichen Vorvorgestern eingesehen haben: Humor ist ein Zeichen von Intelligenz. Wenn Mann das begreift, hält er humorvolle Frauen wömöglich für überlegen. Ein wahrlich beengender Gedanke, dem Mann sich nicht lange hingeben darf. Tut er’s doch, droht ihm Atemnot, denn als Unterlegener erdrückt ihn die Last jener Frau, die mit all ihren wertvollen Potenzialen auf ihm liegt.</p>
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		<title>Schön glücklich?</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/9-frauen/schon-glucklich/657</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Aug 2007 11:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie sind schön, begehrt
und hoch bezahlt. Haben also
das, was so viele sich
wünschen, um glücklich zu sein.
Dennoch klappt’s nicht so
richtig mit dem großen Glück.
 
 
 
 
Der Gewinn ist ein Miss-Erfolg
Amerikanische Wissenschaftler haben sich mit Models beschäftigt. Sie wollten wissen, ob das Leben im Glanz glücklich macht und stellten fest, dass die hoch bezahlten Schönen insgesamt nicht zufriedener sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image656" style="width: 170px; height: 245px;" title="Modelb.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2007/08/Modelb.jpg" alt="Modelb.jpg" align="left" />Sie sind schön, begehrt<br />
und hoch bezahlt. Haben also<br />
das, was so viele sich<br />
wünschen, um glücklich zu sein.<br />
Dennoch klappt’s nicht so<br />
richtig mit dem großen Glück.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><span id="more-657"></span><strong>Der Gewinn ist ein Miss-Erfolg</strong></p>
<p>Amerikanische Wissenschaftler haben sich mit Models beschäftigt. Sie wollten wissen, ob das Leben im Glanz glücklich macht und stellten fest, dass die hoch bezahlten Schönen insgesamt nicht zufriedener sind als andere. Und mehr noch: Das Ergebnis schürt den Verdacht, bei einem Schönheitswettbewerb zu gewinnen, sei allenfalls der erste Schritt zum Miss-Erfolg. Die Forscher ließen Models und Angehörige anderer Berufsgruppen Fragebögen zu Lebenszufriedenheit, körperlicher und psychischer Gesundheit sowie zu subjektiven Glücksgefühlen ausfüllen. Dabei schnitten die Laufstegerfahrenen deutlich schlechter ab, berichtet das Magazin „Psychologie heute“.</p>
<p>Das Ergebnis zeigte zwar, dass beide Gruppen körperlich gleich gesund waren, aber die Models zeigten sich psychisch weniger stabil als andere. Außerdem stellte sich heraus, dass sie sehr gefühlsbetont reagieren, eher exzentrische und ichbezogene Einzelgänger sind, sich weniger anpassen und zu Misstrauen neigen.</p>
<p><strong>Einiges kommt zu kurz</strong></p>
<p>Die Wissenschaftler sind der Auffassung, der Beruf mache es den Profimodels schwer, gut für sich zu sorgen. „Sie fühlen sich möglicherweise seltener kompetent, weil viele ihre Qualitäten wie Intelligenz und Charakterstärke in ihrem Beruf kaum gefragt sind.“ Enge menschliche Verbindungen kämen bei Models zu kurz, weil sie viel auf Reisen seien. Stattdessen gingen sie häufig oberflächliche Kontakte ein. Ferner komme ihr Bedürfnis, autonom zu handeln, „viel zu kurz, weil Models sowohl auf dem Laufsteg als auch vor der Kamera meist auf Anweisung handeln – angefangen bei dem, was sie anziehen, über die Art, sich zu bewegen, bis zu den Posen, die sie ausführen.“</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich bestehe nicht nur aus meiner Brust</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/ich-bestehe-nicht-nur-aus-meiner-brust/654</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Aug 2007 08:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teil II
Zurück zu Teil I
Sie denkt an ihren ersten Mann.
Mit ihm habe sie vor Jahren über
Aussehen und Attraktivität von
Frauen gesprochen und darüber,
dass so viele Männer große Brüste
lieben, sie aber sehr kleine hat.
 
 
Eine Frau mit Exklusivität
Elisa muss lachen, wenn sie erzählt, was ihr Mann damals über sie sagte: Wenn er Elisa mit einem Auto vergleiche, dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teil II<br />
<a href="http://www.liebe-art.de/?p=651">Zurück zu Teil I</a></strong></p>
<p><img id="image653" style="width: 151px; height: 171px;" title="Brust2b.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2007/08/Brust2b.jpg" alt="Brust2b.jpg" align="left" />Sie denkt an ihren ersten Mann.<br />
Mit ihm habe sie vor Jahren über<br />
Aussehen und Attraktivität von<br />
Frauen gesprochen und darüber,<br />
dass so viele Männer große Brüste<br />
lieben, sie aber sehr kleine hat.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><span id="more-654"></span><strong>Eine Frau mit Exklusivität</strong></p>
<p>Elisa muss lachen, wenn sie erzählt, was ihr Mann damals über sie sagte: Wenn er Elisa mit einem Auto vergleiche, dann sei sie ein Saab – „ein Modell, dessen Exklusivität man erst auf den zweiten Blick sieht“.</p>
<p>Ihr gefällt dieser Vergleich und sie sagt: „Ich lege keinen Wert auf die offenkundigen attraktiven Reize. Wer nicht ein zweites oder drittes Mal gucken will, der kann mir gestohlen bleiben.“ Und wenn sie dies sagt, klingt es nicht wie von einer, die über Porsche herzieht, weil sie darunter leidet, nur einen Kleinwagen bezahlen zu können. Wenn Elisa dies sagt, hört man, dass sie ganz eigene Werte gebildet hat und diese wertschätzt.</p>
<p><strong>Das Täuschungsmanöver</strong></p>
<p>So war sie nicht immer. Manchmal bedarf es eines Schlüsselerlebnisses, um sich selbst gut zu finden und seine „Begutachter“ mit neuem Blick zu sehen. Elisa erinnert sich an eine solch ausschlaggebende Phase. Damals war sie sechzehn. Und wenn sie heute anfängt, zu erzählen, was damals passiert ist, ist es wieder da, das leicht verschämte Lachen einer Sechzehnjährigen. Sie rückt mit der Sprache über das heraus, was ihr früher nicht über die Lippen gekommen wäre: „Ich hab’ mir einen BH mit Schaumgummieinlagen gekauft, weil ich dachte, die anderen Mädchen sehen alle anders aus als ich.“ Um zu erklären, wie notwendig diese Anschaffung war, erinnert sie an die Zeit der hautengen Rippenpullis.</p>
<p>Mit 18 besuchte sie einen älteren Cousin und dessen Frau. Elisa erzählt, wie sie mit ihrem Verwandten am Tisch saß – „natürlich mit meinem künstlichen Vorbau.“ Dann betrat Odile, seine aus Frankreich stammende Frau, den Raum. Elisa sah sie an, betrachtete ihre knabenhafte Figur, „und da hat es bei mir auf einmal klick gemacht, weil diese Frau mit ihrer ganzen Ausstrahlung, mit ihrem Selbstbewusstsein, so ungeheuer attraktiv war.“</p>
<p><strong>Attraktivität neu definiert</strong></p>
<p>Elisa wurde dieses Bild nicht los. Sie nahm es am Abend mit in ihren Schlaf, „und am nächsten Morgen saß ich ohne dieses Ding beim Frühstück.“ Noch heute muss sie laut lachen, wenn sie an das Gesicht ihres Cousins denkt. „Dem ist das Kinn runtergefallen, als er meine Veränderung registriert hatte. Ich hab’ gesehen, wie es beim ganzen Frühstück in seinem Gehirn gearbeitet hat. Aber er hat nichts gesagt.“ Seit diesem Tag weiß Elisa, dass ein BH zu ihr nicht passt. Und amüsiert gesteht sie: „Seitdem laufe ich oben ohne rum.“</p>
<p>Im Laufe der Jahre lernte sie nicht nur Männer kennen, die den Standpunkt vertraten, weniger ist mehr. Manche haben ihr in Nebenbemerkungen zu verstehen gegeben, „dass sie es gern größer hätten.“</p>
<p><strong>Von Männern erotisch abgetörnt</strong></p>
<p>Und was hat Elisa dann empfunden? „Das hat mich erotisch total abgetörnt.“ Ihr ist dabei klar geworden, wie wichtig es für sie in einer sexuellen Beziehung ist, „wie mein Gegenüber auf mich abfährt.“ Ganz schwierig sei es, wenn der Partner an etwas Anstoß nehme, dass sie selbst richtig schön finde.</p>
<p>Spätestens seit ihrem 18. Lebensjahr kann Elisa in den Spiegel blicken und sich über die Frau freuen, die sie vor sich sieht. „Okay,“ sagt sie einschränkend, „es gab Zeiten, da hätte ich Schenkel oder Po gern etwas dünner gehabt, aber an meinem Busen hatte ich nie etwas auszusetzen.“ Im Gegenteil. Elisa gesteht, es habe eine Zeit gegeben, „da habe ich regelrecht eine Art Arroganz entwickelt.“ Sie fand die Ausstrahlung von Frauen mit großer Brust ordinär.</p>
<p><strong>Ein schlimmes Zeichen</strong></p>
<p>Darauf angesprochen, dass viele andere Frauen unter Form und Größe ihres Busens leiden, vergeht ihr schnell das Lachen. Sie wird still, überlegt. Dann sagt sie: „Das ist für mich ein ganz schlimmer Ausdruck mangelnden Selbstwertgefühls.“ Sie spricht aus, was diese Frauen in Kauf nehmen, dass sie „an sich herumschneiden lassen“. Elisa denkt nach und stellt schließlich ratlos die Frage: „Was machen die denn, wenn sie alt werden?“ Dann wieder Stille bis sie kurz abwinkt, als ziehe sie ihre Frage zurück: „Ich hab’ natürlich leicht reden – weil ich mich schön finde wie ich bin.“</p>
<p>Der Gedanke an andere Frauen scheint sie nicht loszulassen. „Da hab’ ich’s halt leicht.“ Und auf die Bitte, das ein wenig näher zu erklären, bringt sie befreit schmunzelnd ihren Partner ins Spiel: „Na ja, der ist eben auch sexuell nicht nur auf eine Stelle bei mir fixiert. Er sagt: ,Mit dir vereint zu sein, ist angekommen zu sein.&#8217;“</p>
<p>Im Zuge ihrer Erkrankung fragt Elisa sich manchmal, wie es für sie wäre, jetzt auf Partnersuche zu sein. Ihre Antwort: „Es wäre nicht viel anders als früher.“ Anfangs kam ihr der Gedanke, in einem solchen Fall eine „Informationspflicht“ zu haben. Aber heute sagt sie sich: „Menschen in meinem Alter können nicht davon ausgehen, dass man ganz unversehrt ist. Bei mir kommt hinzu, dass ich wieder gesund bin. Und wenn ich auf der Straße auf Männer schaue, weiß ich auch nicht, was die für einschneidende Leiden haben.“</p>
<p><strong>Diesen Zeitpunkt kann man nicht planen</strong></p>
<p>Elisa erwartet von einem potenziellen Partner, dass er ihre Gesamtattraktivität sieht, denn sie lebt in der Vorstellung: „Ich bestehe ja nicht nur aus meiner linken Brust.“ Irgendwann müssten natürlich die Karten auf den Tisch gelegt werden. Aber den Zeitpunkt könne man nicht planen. Elisa würde ihre Geschichte erzählen, sobald es zu zärtlichen Berührungen käme. Sie würde dann sagen: „Du musst da auf mich aufpassen, weil ich das und das hinter mir habe.“</p>
<p>Sich mit Freundinnen über ihr Erlebtes auszutauschen, war für Elisa nicht nur entlastend. Als hilfreich empfand sie es, wenn Frauen nicht aus eigener Betroffenheit berichteten, sondern von Erfahrungen mit anderen Erkrankten.</p>
<p><strong>Das war so apokalyptisch</strong></p>
<p>Mit Schrecken denkt Elisa an die Gespräche mit ihrer Freundin Renate. Sie war selbst an Brustkrebs erkrankt, hatte täglich zum Thema im Internet recherchiert und Elisa – ebenfalls täglich – aus sicherlich bester Absicht geraten, was sie zu tun und zu lassen habe. Sie führte ihr ständig vor Augen, was noch auf sie zukommen werde. „Und das total detailliert,“ sagt Elisa. „Ich konnte gar nicht mehr durchatmen. Das war alles so apokalyptisch.“</p>
<p>Andere hingegen, nicht zuletzt Ärztinnen aus der Familie und dem Freundeskreis, stellten ihr verschiedene Möglichkeiten vor. „Aber bei Renate hatte ich immer das Gefühl, die packt mich im Nacken und drückt mich auf die Spur.“</p>
<p><strong>Für einen eigenen Weg entschieden</strong></p>
<p>Für sich persönlich hält Elisa nichts davon, nach der Operation gleich in eine Rehaklinik zu gehen. Sie stellt sich vor, dort zusammen mit anderen Betroffenen in einer onkologischen Abteilung zu sitzen. „Der Austausch in einer solchen Einrichtung mag für viele gut sein, aber für mich wäre er schrecklich.“ Sie ist froh, in Form einer Gruppentherapie einen anderen Weg gewählt zu haben. In der Psychotherapie habe jeder ein anderes Anliegen. „Da steht das Thema Krebs nicht im Vordergrund. Den anderen ist es verhältnismäßig wurscht, ob ich irgendwelche Probleme oder einen Tumor hatte. Da hat jeder etwas anderes. Der Fokus wird auf mich als Ganzes und aufs Leben gerichtet. Und darum muss es gehen.“</p>
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