<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Liebe ART &#187; Behinderung</title>
	<atom:link href="http://www.liebe-art.de/category/behinderung/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.liebe-art.de</link>
	<description>Sprechen. Verstehen. Beziehung schaffen. Dialog, der Partner schafft. In jeder Beziehung.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 01 Sep 2009 10:52:42 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Sexualassistenz rührt an Tabus</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/sexualitat/sexualassistenz-ruhrt-an-tabus/771</link>
		<comments>http://www.liebe-art.de/sexualitat/sexualassistenz-ruhrt-an-tabus/771#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 11:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha Nova]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Berührung]]></category>
		<category><![CDATA[Libida]]></category>
		<category><![CDATA[Massage]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualassistenz]]></category>
		<category><![CDATA[Zärtlichkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liebe-art.de/sexualitat/sexualassistenz-ruhrt-an-tabus/771</guid>
		<description><![CDATA[„Zärtlichkeit kenne ich nur aus Filmen.
Ich wünsche mir, dass mich auch
jemand streichelt und mit mir so tut,
wie mit einer richtigen Frau.“
Aus diesem anonym zitierten Satz
klingt eine Traurigkeit, gegen die
die österreichische Organisation
„Alpha Nova“ etwas unternehmen will.
Mehr Lust im Leben
Alpha Nova sagt über sich selbst: „Wir sind ein innovatives, wirtschaftlich geführtes Unternehmen, das im Bereich sozialer Dienste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image818" style="width: 165px; height: 168px;" title="Sex: Ein Unternehmen will Behinderten bei der Erfüllung ihrer sexuellen Wünsche helfen." src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/02/Sex-und-Behinderung.jpg" alt="Sex: Ein Unternehmen will Behinderten bei der Erfüllung ihrer sexuellen Wünsche helfen." align="left" />„Zärtlichkeit kenne ich nur aus Filmen.<br />
Ich wünsche mir, dass mich auch<br />
jemand streichelt und mit mir so tut,<br />
wie mit einer richtigen Frau.“<br />
Aus diesem anonym zitierten Satz<br />
klingt eine Traurigkeit, gegen die<br />
die österreichische Organisation<br />
„Alpha Nova“ etwas unternehmen will.</p>
<p><span id="more-771"></span><strong>Mehr Lust im Leben</strong></p>
<p>Alpha Nova sagt über sich selbst: „Wir sind ein innovatives, wirtschaftlich geführtes Unternehmen, das im Bereich sozialer Dienste arbeitet.“ Dessen Ziel ist es, „die Qualität menschlichen Lebens durch persönliche Assistenz- und Hilfeleistungen zu verbessern.“ Die Angebote des Unternehmens richten sich an Menschen, die auf Grund einer Behinderung oder ihrer Lebenssituation Unterstützung benötigen.</p>
<p>Margit Schmiedbauer betreut innerhalb von „Alpha Nova“ das Projekt „Libida … mehr Lust im Leben“. Und das bedeutet, „Sexualassistenz für behinderte Menschen“ zu leisten. Dazu gehören beispielsweise zärtliche Berührungen, erotische Massagen und auch die Begleitung beim Einkauf von sexuellen Hilfsmitteln.</p>
<p><strong>Eine mehrheitlich gewünscht Dienstleistung</strong></p>
<p>Die Oberösterreichischen Nachrichten berichten von Recherchen unter 3000 Personen, die ergeben haben, dass Sexualassistenz „eine von behinderten Menschen sowie deren Angehörigen und Betreuern mehrheitlich gewünschte Dienstleistung ist.“ Dennoch rüttelt Libida an einem Tabu – nämlich an dem Thema, dass Sexualität auch von behinderten Menschen gelebt werden will und soll.</p>
<p>Margit Schmiedbauer sagt: „Sexualität zu leben, heißt, Entspannung zu finden in einem inneren Getriebensein.“ Ein Behindertenbetreuer berichtet: „Mein Klient versucht täglich, sich selbst zu befriedigen, aber es klappt nicht. Er braucht jemanden, der ihm am eigenen Körper zeigt, wie es geht.“</p>
<p><strong>Ein rechtliches Problem</strong></p>
<p>Am politischen Willen zur Ausbildung von Sexualbegleitern für Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung scheint es in Österreich nicht zu mangeln. Soziallandesrat Kurt Flecker von der SPÖ befürwortet das Projekt Libida. Probleme bereitet jedoch die rechtliche Situation. Obwohl diese Dienstleistung keinen Geschlechtsverkehr beinhaltet, fallen Sexualbegleiter unter das Prostitutionsgesetz der Steiermark.</p>
<p>In einer Petition wurden mittlerweile gesetzliche Grundlagen für die „neue professionelle Dienstleistung“ gefordert. Ein Arbeitskreis hat die Haltung, die hinter dieser Tätigkeit steht, definiert: „Jede Begegnung ist individuell und würdevoll.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.liebe-art.de/sexualitat/sexualassistenz-ruhrt-an-tabus/771/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
