<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Liebe ART &#187; Eifersucht</title>
	<atom:link href="http://www.liebe-art.de/category/eifersucht/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.liebe-art.de</link>
	<description>Sprechen. Verstehen. Beziehung schaffen. Dialog, der Partner schafft. In jeder Beziehung.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 03 Nov 2011 17:59:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.3</generator>
		<item>
		<title>Wie offen darf Beziehung sein?</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wie-offen-darf-beziehung-sein/997</link>
		<comments>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wie-offen-darf-beziehung-sein/997#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 16:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eifersucht]]></category>
		<category><![CDATA[Flirten]]></category>
		<category><![CDATA[In Partnerschaft leben]]></category>
		<category><![CDATA[Seitensprung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liebe-art.de/?p=997</guid>
		<description><![CDATA[Liebe ART-Leserin Marie erzählt, sie habe seit gut zwei Monaten eine Affäre mit Jochen. Mit ihm zusammen sei Beziehung genau das, was sie sich immer erträumt habe. „Eigentlich,“ sagt Marie. Denn es gebe ein Problem, mit dem sie nicht umgehen könne. Von Anfang an mit offenen Karten gespielt Jochen habe sie von Anfang an nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/beziehung.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-998" style="float: left;" title="Wie offen darf Beziehung sein?" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/beziehung.jpg" alt="Wie offen darf Beziehung sein?" width="215" height="106" /></a><strong>Liebe ART</strong>-Leserin Marie erzählt, sie<br />
habe seit gut zwei Monaten eine Affäre<br />
mit Jochen. Mit ihm zusammen sei<br />
Beziehung genau das, was sie sich immer<br />
erträumt habe. „Eigentlich,“ sagt Marie.<br />
Denn es gebe ein Problem, mit dem sie<br />
nicht umgehen könne.</p>
<p><span id="more-997"></span><strong>Von Anfang an mit offenen Karten gespielt</strong></p>
<p>Jochen habe sie von Anfang an nie über seine Absichten im Zweifel gelassen. „Er wollte nur eine Affäre – keine feste Beziehung.“ Doch mit der Zeit sei aus der lockeren Verbindung Beziehung geworden. Jedenfalls in Maries Augen. Ihr Zweisamkeit spiele sich längst nicht mehr nur im Bett ab. Sie gehe mit ihm zu seinen Freunden, er mit zu ihren, er überrasche sie damit, CDs mit ihrer Lieblingsmusik gebrannt zu haben, sie gingen zusammen ins Kino, zu Konzerten und hätten auch einen Drei-Tage-Trip nach London zusammen gemacht.</p>
<p>Wenn sie nach all den gemeinsamen Erlebnissen das Wort „Beziehung“ in den Mund nehme, wiederhole er sogleich, was er immer gesagt habe. Und wenn Marie ihren Freundinnen davon erzähle, sagten die, sie solle sich beruhigen: „Das ist typisch männlich. Der hat nichts gegen eure Beziehung. Der hat nur Angst vor dem Thema.“</p>
<p><strong>Er versteht ihre Empörung nicht</strong></p>
<p>Kürzlich erlebte Marie eine Überraschung. Zufällig sah sie Jochen vor einem Restaurant knutschend in den Armen einer anderen. Er kann Maries Empörung nicht verstehen. Jedenfalls klingt es so, wenn er sagt: „Ich habe dir doch nie etwas vorgemacht – habe immer klar gesagt, dass ich keine Beziehung will.“</p>
<p>Es sind nicht nur Männer, die etwas gegen Beziehung haben. Wer so eingestellt ist, befürchtet vielfach, in Beziehung zögen Paare regelrecht aneinander herum. Doch so manche Zieherei kann durchaus anziehend sein. Wer wissen will, wie&#8217;s geht, klickt auf „<a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/beziehung-find-ich-doof/920">Beziehung find’ ich doof</a>.“</p>
<p>Foto: daumenkino/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wie-offen-darf-beziehung-sein/997/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum tötet eine liebende Frau ihren Mann?</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/bucher/warum-totet-eine-liebende-frau-ihren-mann/980</link>
		<comments>http://www.liebe-art.de/bucher/warum-totet-eine-liebende-frau-ihren-mann/980#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 08:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Eifersucht]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[In Partnerschaft leben]]></category>
		<category><![CDATA[Seitensprung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liebe-art.de/?p=980</guid>
		<description><![CDATA[„Ein Tatsachenbericht, der eine enorme Spannung aufbaut.“ Das schreibt fem.com, eines der größten deutschsprachigen Frauenportale, über das Buch „Totgeliebt“. Ihr Mann war der &#8220;schönste, klügste, galanteste&#8221; Während ihrer 29 Jahre langen Ehe habe die Täterin nach Aussage von Freunden und Bekannten immer wieder betont, sie habe den &#8220;klügsten, schönsten und galantesten Mann&#8221; geheiratet, den sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/moerderin.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-981" style="float: left;" title="Warum tötet eine liebende Frau nach 29 Ehejahren ihren Mann?" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/moerderin.jpg" alt="Warum tötet eine liebende Frau nach 29 Ehejahren ihren Mann?" width="112" height="112" /></a>„Ein Tatsachenbericht, der eine enorme Spannung<br />
aufbaut.“ Das schreibt <a href="http://www.fem.com/private/private-artikel/artikel/eindringliches-portrait-einer-moerderin/"><strong>fem.com</strong></a>, eines der größten<br />
deutschsprachigen Frauenportale, über das Buch<br />
„Totgeliebt“.</p>
<p><span id="more-980"></span><br />
<strong>Ihr Mann war der &#8220;schönste, klügste, galanteste&#8221;</strong></p>
<p>Während ihrer 29 Jahre langen Ehe habe die Täterin nach Aussage von Freunden und Bekannten immer wieder betont, sie habe den &#8220;klügsten, schönsten und galantesten Mann&#8221; geheiratet, den sie kenne.</p>
<p>Der Autor und Journalist Andreas Kläne habe in seinem 352 Seiten starken Buch ein tiefgängiges Portrait einer Mörderin gezeichnet, wie sie eben nicht im Buche stehe. Sein Motiv dabei: &#8220;Ich wollte den Menschen offenbar werden lassen, wie sehr jeder von Klischeevorstellungen geprägt ist. Jeder von uns kann in eine Situation geraten, in der er zum Verbrecher wird.&#8221;</p>
<p><strong>Der Mord ist nicht das Spannendste</strong></p>
<p>Die Spannung des Tatsachenberichtes werde so auch nicht durch den Mord an sich erzeugt, schreibt <strong><a href="http://www.fem.com/private/private-artikel/artikel/eindringliches-portrait-einer-moerderin/">fem.com</a></strong> sondern durch die Frage: &#8220;Wie kann eine solche Frau jemanden umbringen?&#8221;</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=la03-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3934918247&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float: left; width: 120px; margin-right: 10px; height: 240px"  class="amazon-einzeltitel"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.liebe-art.de/bucher/warum-totet-eine-liebende-frau-ihren-mann/980/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Liebende Freiheit zu dritt</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/liebende-freiheit-zu-dritt/959</link>
		<comments>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/liebende-freiheit-zu-dritt/959#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 10:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eifersucht]]></category>
		<category><![CDATA[Etwas anderes]]></category>
		<category><![CDATA[In Partnerschaft leben]]></category>
		<category><![CDATA[Seitensprung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liebe-art.de/?p=959</guid>
		<description><![CDATA[Ihre Enkelin habe noch kein einziges Buch von ihr gelesen. „In ihren Augen ist es peinlich, dass ihre Großmutter mit 60 Jahren freizügig über Sex schrieb,“ sagt die Autorin. Fünf Jahrzehnte lang zwei Männer Wie sie heute, mit 88 Jahren, über dieses Thema denkt, erzählt Benoite Groult (Foto) in einem Interview mit der Zeitschrift „Brigitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/benoite-groult.jpg"></a><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/benoite-groult1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-961" style="float: left;" title="Benoite Groult: Liebende Freiheit zu dritt" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/benoite-groult1.jpg" alt="Benoite Groult: Liebende Freiheit zu dritt" width="112" height="166" /></a>Ihre Enkelin habe noch kein einziges Buch<br />
von ihr gelesen. „In ihren Augen ist es peinlich,<br />
dass ihre Großmutter mit 60 Jahren freizügig<br />
über Sex schrieb,“ sagt die Autorin.<span id="more-959"></span></p>
<p><strong>Fünf Jahrzehnte lang zwei Männer</strong></p>
<p>Wie sie heute, mit 88 Jahren, über dieses Thema denkt, erzählt Benoite Groult (Foto) in einem Interview mit der Zeitschrift „Brigitte woman“.</p>
<p>Fünf Jahrzehnte lang hatte die französische Autorin des erotischen Romans „Salz auf unserer Haut“ zwei Männer. Ihr Ehemann Paul Guimard war Schriftsteller und Franzose – ihr Geliebter Kurt Heilbronn war ein amerikanischer Pilot, der als deutscher Jude 1925 in die USA emigrierte.</p>
<p><strong>Eine Ehe kam nicht in Frage</strong></p>
<p>Über ihr Zusammensein mit ihrem Liebhaber sagt sie: „Wir haben uns fünf Jahrzehnte lang getroffen, im Abstand von Monaten, manchmal sogar Jahren.“ Bei jedem Wiedersehen sei es gewesen, „als seien wir wieder jung, wie 18-Jährige.“ Benoite Groult vermutet, dies sei möglich gewesen, da ihre Leidenschaft fern vom Alltag gewesen sei. „Unser Verlangen füreinander hörte niemals auf. &#8211; Weil wir wussten, dass wir nach ein paar Tagen wieder Abschied nehmen mussten.“</p>
<p>Ihren Geliebten zu heiraten, sei für sie nie in Frage gekommen. Über Kurt Heilbronn sagt die Autorin, er habe „überhaupt keine Bildung“ gehabt. „Er interessierte sich nicht für Kultur, er las kein einziges Buch.“</p>
<p><strong>Seine Affären</strong></p>
<p>Benoite Groult machte die Erfahrung, dass Beziehung durchaus rein sexuell sein könne. Umgekehrt halte sie es für schwierig, zu einem tieferen geistigen Verständnis vorzudringen, ohne Sexualität miteinander zu erleben. Mit ihrem Mann habe sie ein tiefes gedankliches Verstehen verbunden. „Mit ihm konnte ich mich wunderbar unterhalten. Wir hatten so viele gemeinsame Interessen: Die Liebe zur Kultur und auch zur Natur, wir gingen zusammen fischen.“</p>
<p>Paul Guimard, ihr Mann, habe während ihrer Ehe einige Affären gehabt, und Benoite Groult gesteht, eifersüchtig gewesen zu sein. „Sehr sogar.“ Literarisch habe sie dieses Gefühl in ihrem Buch „Juliette und Marianne“ verarbeitet. Paul hingegen sei kein eifersüchtiger Mensch gewesen. Schließlich sei von ihm der Vorschlag gekommen, einen <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/akzeptiertes-fremdgehen/761">Ehevertrag à la Sartre-Beauvoir </a>zu machen und somit eine <a href="http://www.liebe-art.de/etwas-anderes/partnersuche-der-besonderen-art/935">polyamore Partnerschaft</a> einzugehen. „Als wir heirateten, sagte er mir klipp und klar, dass er künftig keineswegs seine Augen vor anderen schönen Frauen verschließen wollte. In unsere Eheringe ließen wir das Motto ,Freiheit, Gleichheit, Treue’ eingravieren.“</p>
<p><strong>Freiheit, Gleichheit, Treue: kein Widerspruch</strong></p>
<p>Dies sei kein Widerspruch, sagt Benoite Groult. Man könne sich als Paar Freiheiten gönnen, vorausgesetzt, „man kann zwischen zufälligen und notwendigen Lieben unterscheiden.“ Das funktioniere nur, solange beiden bewusst sei, wer die Haupt- und wer die Nebenfigur sei.</p>
<p>Auf die Frage, ob das sexuelle Begehren im Alter verschwinde, sagt die 88-Jährige: „Nein, ich denke, es vergeht nie.“ Für einen Mann sei Sex im Alter schwieriger als für eine Frau, weil viele Männer unter Impotenz litten. Aber „eine Frau kann eigentlich immer Sex haben.“</p>
<p><strong>Liebe ohne Zusammenleben</strong></p>
<p>Benoite Groults Freund starb vor sechs Jahren, ihr Mann vor vier. Danach habe sie sechs Monate gebraucht, um sich wieder an den Schreibtisch setzen zu können, sagt die Autorin. „Das ist wie beim Tiefseetauchen, es dauert, man kann nur langsam an die Oberfläche des Meeres steigen.“</p>
<p>Wenn sie über eine neue Liebe nachdenkt, wird ihr klar, nicht mehr mit einem Mann zusammenleben zu wollen. „Aber ich hätte gern einen Gefährten, mit dem ich reisen könnte, mit dem ich ins Kino oder in ein Restaurant gehen würde. Ich wäre gern oft mit ihm zusammen. Aber ansonsten will ich mein Leben so leben, wie ich es will. Ich brauche meine Freiheit.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/liebende-freiheit-zu-dritt/959/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Flirten in fester Beziehung</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/flirten-in-fester-beziehung/603</link>
		<comments>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/flirten-in-fester-beziehung/603#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 15:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eifersucht]]></category>
		<category><![CDATA[Flirten]]></category>
		<category><![CDATA[In Partnerschaft leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liebe-art.de/?p=603</guid>
		<description><![CDATA[„Auch in der Ehe darf und muss geflirtet werden.“ Das behauptet jedenfalls Deutschlands Flirt-Experte Stephan Landsiedel.     Bis die Luft flimmert Andererseits geht durchs Flirten so manche partnerschaftliche Harmonie zu Bruch: Ein Paar unterhält sich bei einer Fete mit anderen Gästen, und er bekommt mit, wie die Blicke seiner Frau und die eines fremden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image602" style="width: 178px; height: 171px;" title="Flirtb.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2007/06/Flirtb.jpg" alt="Flirtb.jpg" align="left" />„Auch in der Ehe darf und<br />
muss geflirtet werden.“<br />
Das behauptet jedenfalls<br />
Deutschlands Flirt-Experte<br />
Stephan Landsiedel.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><span id="more-603"></span><strong><br />
Bis die Luft flimmert</strong></p>
<p>Andererseits geht durchs Flirten so manche partnerschaftliche Harmonie zu Bruch: Ein Paar unterhält sich bei einer Fete mit anderen Gästen, und er bekommt mit, wie die Blicke seiner Frau und die eines fremden Mannes eine heimliche Verbindungslinie bilden. Er kann sich auf das Gespräch in der Runde nicht mehr konzentrieren, versucht, die ungesprochenen Worte zwischen seiner Frau und dem Fremden zu entziffern. Je länger er dem stillen Austausch der beiden zuhört, desto heißer sieht er die Verbindung zwischen ihr und ihm glühen. Dann tanzt sie mit dem Fremden &#8211; so, als sei er ihr mindestens so bekannt wie der eigene Mann. Und er sieht die Bewegungen ihrer Körper zum rhythmisch erotischen Sound so erhitzt, dass die Luft im Raum flimmert.</p>
<p>Warum Menschen es reizvoll finden zu flirten, obwohl sie scheinbar zufrieden in einer festen Beziehung leben, darum geht es in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift &#8220;emotion&#8221;. Das Magazin zitiert den britischen Psychiater John Bowlby. Er sagt, die Ursache hierfür liege in zwei grundlegenden und gegensätzlichen Bedürfnissen, die jeder Mensch in sich trage: Bowlby spricht von Bindung und Erkundung.</p>
<p><strong>Warum das Abenteuer lockt</strong></p>
<p>Als Erklärung nennt er den Umgang von Kindern mit ihren Müttern: Einerseits brauchen sie die Nähe ihrer Mutter, andererseits wollen sie hinaus und die Welt erkunden. Der Wissenschaftler sagt, diese Bedürfnisse lege der Mensch im Erwachsenenalter nicht ab. Das heißt, er sehnt sich nach einer festen Bindung, aber wenn er sie hat, reizt ihn das Abenteuer.</p>
<p>Das Abenteuer Flirt hat laut Bowlby noch eine weitere Bewandtnis. Es dient der „Selbstabgrenzung innerhalb einer Beziehung“. Das Magazin „emotion“ schreibt: „Wenn mich einer so anschaut, mit diesem tiefen Blick, dann bin ich immer noch da, existiere weiter als eigenständiges Wesen und löse mich nicht ganz im Wir-Gefüge der Partnerschaft auf.“</p>
<p>So manchen beschäftigt die Sorge, nicht mehr als Individuum sondern als Teil eines partnerschaftlichen Doppelpacks gesehen zu werden, stark. Wer in dieser Sorge lebt, fühlt die Lust zu flirten umso stärker.</p>
<p><strong>So wird ein Flirter gemacht</strong></p>
<p>Der Mensch wird mitunter aber auch regelrecht zum Flirter gemacht. Um zu erklären wie das geht, noch einmal ein Blick zurück in die Kindheit. Stellen wir uns noch einmal ein Kind vor, das – wie jedes Kind &#8211; von Natur aus die Nähe zu seiner Mutter braucht und sucht. So manche Kinder machen mit ihrer wichtigsten Bezugsperson eine schlechte und geradezu einschneidende Erfahrung. Das kann durch Ablehnung oder Hinausstoßen passieren oder auch durch eine Bezugsperson, die zu sehr klammert. Wer solche Erfahrungen gemacht hat, begegnet später als Erwachsener nahe stehenden Personen, so John Bowlby, dementsprechend auf sich selbst bedacht. Das heißt, er will zwar einen Partner, weil er aber „im tiefsten Innern nichts Gutes von ihm erwartet“, versucht er im Flirt Distanz zu ihm zu schaffen.</p>
<p>Wenn so jemand nicht flirten dürfte, würde er seine Partnerschaft als ein Gefängnis betrachten, sagt der Diplom-Psychologe Stefan Landsiedel. Aber auch grundsätzlich vertritt der Flirt-Experte die Meinung: „Es darf und muss sogar in der Ehe geflirtet werden – am meisten mit dem eigenen Partner, aber hin und wieder auch nach draußen, sonst werden die Scheidungsraten von 50 Prozent noch weiter steigen.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/flirten-in-fester-beziehung/603/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Handy-Aktion gegen Eifersucht?</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/handy-gegen-eifersucht/544</link>
		<comments>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/handy-gegen-eifersucht/544#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 May 2007 14:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eifersucht]]></category>
		<category><![CDATA[In Partnerschaft leben]]></category>
		<category><![CDATA[Seitensprung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liebe-art.de/?p=544</guid>
		<description><![CDATA[Eifersüchtigen scheint sich das Handy als heimlicher Komplize anzubieten. Entsprechend eingesetzt erzählt es, was Menschen verschweigen. Neue Möglichkeiten Wer mit eingeschaltetem Handy unterwegs ist, kann geortet werden. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten: Mobilfunknutzer abonnieren zum Beispiel eine Suchfunktion, mit der sie ihre Kinder überwachen können. Oder: Unternehmer kontrollieren auf diese Weise ihren Fuhrpark sowie sämtliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image543" style="width: 127px; height: 170px;" title="Handyb.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2007/05/Handyb.jpg" alt="Handyb.jpg" align="left" />Eifersüchtigen scheint sich<br />
das Handy als heimlicher Komplize<br />
anzubieten. Entsprechend<br />
eingesetzt erzählt es, was Menschen<br />
verschweigen.</p>
<p><span id="more-544"></span><br />
<strong>Neue Möglichkeiten</strong></p>
<p>Wer mit eingeschaltetem Handy unterwegs ist, kann geortet werden. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten: Mobilfunknutzer abonnieren zum Beispiel eine Suchfunktion, mit der sie ihre Kinder überwachen können. Oder: Unternehmer kontrollieren auf diese Weise ihren Fuhrpark sowie sämtliche Außendienstler bequem am Rechner. Dies ist gewöhnungsbedürftig bis höchst bedenklich. Juristisch okay ist es, wenn jemand darüber informiert worden ist, dass er bewacht werden soll. Illegal wird das so genannte Tracking, wenn Menschen ohne ihre Zustimmung geortet werden.</p>
<p>Die Gelsenkirchener Firma track your kid bietet einen Service an, der speziell für Eltern gedacht ist, die wissen wollen, wo sich ihre Kinder aufhalten. Theoretisch könnte aber auch jemand heimlich sein Handy zur Ortung freischalten und es seinem Partner andrehen, um ihn zu kontrollieren. Aber wer das tut, macht sich strafbar. Wer sein Handy nutzen will, um eine Person zu orten, muss Mitbenutzer darüber informieren und ihr Einverständnis einholen. Das schreibt das Telekommunikationsgesetz klar vor.</p>
<p><strong>Üble Fantasterei</strong></p>
<p>So manchen wird selbst die angedrohte Gefängnisstrafe nicht davon abhalten, sich mittels Handy auf die Lauer zu legen, wenn ihn die Eifersucht plagt. Aber solches Handeln ist weder verwegen noch mutig, sondern respektlos und dumm. Denn wenn der misstrauische Ehemann auf den PC stierend heimlich verfolgt, wohin seine Frau geht, erfährt er allenfalls ihr Ziel. Was sie dort tut, kann er nur fantasieren.</p>
<p>Je häufiger er sich zu solcher Spinnerei herablässt, desto gigantischer breitet sich die Eifersucht in seinen Sinnen wie eine unaufhaltsam kriechende Lava aus. Was dabei herauskommt, kann nichts Sinnvolles mehr nach sich ziehen. Sinnvoll wären selbstkritische Fragen. Zum Beispiel die nach dem eigenen Selbstvertrauen, denn Eifersucht gedeiht bei Menschen, die sich selbst wenig mögen und wertschätzen am prächtigsten.</p>
<p><strong>Wichtiger als das Handy</strong></p>
<p>Solche Fragen bleiben zwangsläufig ohne Antwort, wenn Emotionen und kühler Kopf verbrannt sind. Und Letzteren braucht man/frau dringender als das Handy, um sich selbst einige jener Fragen zu stellen, die <a href="http://www.liebe-art.de/?p=49">Licht ins Dunkel der Eifersucht</a> bringen können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/handy-gegen-eifersucht/544/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wer ist die Schönste im Dreiecksland (Teil III)</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wer-ist-die-schonste-im-dreiecksland-teil-iii/46</link>
		<comments>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wer-ist-die-schonste-im-dreiecksland-teil-iii/46#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2006 16:25:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehungspsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Eifersucht]]></category>
		<category><![CDATA[In Partnerschaft leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liebe-art.de/?p=46</guid>
		<description><![CDATA[Sie versteht solche besonders harten Phasen als „Aufforderung zum Wandel.“ Aber was kann ein eifersüchtiger Mensch verändern? Christiane Seidenberg erwähnt in diesem Zusammenhang ein geringes Selbstwertgefühl, das mit der Eifersucht immer einhergehe. Wer zur Eifersucht neige, zweifle beispielsweise an seiner Liebenswürdigkeit, mache sich und sein Verhalten schlecht, leide unter der Angst, einen Menschen zu verlieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie versteht solche besonders harten Phasen als „Aufforderung zum Wandel.“ Aber was kann ein eifersüchtiger Mensch verändern?<span id="more-46"></span></p>
<p>Christiane Seidenberg erwähnt in diesem Zusammenhang ein geringes Selbstwertgefühl, das mit der Eifersucht immer einhergehe. Wer zur Eifersucht neige, zweifle beispielsweise an seiner Liebenswürdigkeit, mache sich und sein Verhalten schlecht, leide unter der Angst, einen Menschen zu verlieren, sei gesteuert von Neid und komme vielfach zu dem Schluss, äußerlich unattraktiv zu sein. Jeder habe die Freiheit, so die Therapeutin, „an dieser Erfahrung zu leiden oder sie als persönliche Herausforderung zu nutzen.“ Und unter „nutzen“ versteht sie, sich aufrichtig erforschend und klärend unter die Lupe zu nehmen.</p>
<p><strong>Mal völlig ohne Moralin betrachtet</strong></p>
<p>Ein aufrichtiges Erforschen setzt allerdings Offenheit voraus. Darum versteht Christiane Seidenberg den Begriff Eifersucht frei von moralischer Färbung. Und das gilt ebenso für das, was zur Eifersucht führen kann, wie beispielsweise eine Dreiecksbeziehung. Die Sprache erschwere allerdings eine unvoreingenommene Sichtweise. Da gibt es den Untreuen, den Betrüger, den Treuen und den Betrogenen – lauter moralisierende Begriffe.</p>
<p>Mit denen kommt Christiane Seidenberg als Therapeutin aber nicht weiter. Darum sind sie bei ihr tabu, während sie den Blick auf die Möglichkeiten richtet, mit denen sich Zukunft lebendig und freudvoll gestalten lässt.</p>
<p><strong>Auf einmal hatte sie zwei Machos</strong></p>
<p>In der Kurzzeittherapie lernte Linda nicht nur, sich selbst mit Wertschätzung zu sehen. Ihr wurde auch klar, dass sie mit ihrem Liebhaber im Vergleich zu ihrem eigenen Mann nicht unbedingt das große partnerschaftliche Los gezogen hatte. „Sie begriff,“ so die Therapeutin, „dass Roland genauso mit ihr umgeht wie ihr Mann. Der kommt nach Hause, drängt sie an den Kühlschrank und meint in Macho-Manier: ,Hy, Baby, wir wollen doch beide das Gleiche.’“</p>
<p>Linda kann sich mittlerweile mit mehr Wertschätzung sehen. Und weil sie ihren eigenen Wert erkennt, durchschaut sie auch, wie sehr sie sich unter Wert verkaufte, wenn sie erfüllt von Eifersucht in der Dunkelheit um Rolands Haus schlich, um zu sehen, was die Andere ihrem Liebhaber wert ist.</p>
<p><strong><img id="image45" style="width: 317px; height: 269px;" title="Sex-b.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2006/03/Sex-b.jpg" alt="Sex-b.jpg" align="left" />Die Horrorszene des Mannes</strong></p>
<p>Christiane Seidenberg will Klienten, die unter Eifersucht leiden, dazu verhelfen, ihre Opferhaltung aufzugeben und zum, wie sie es nennt, „Lösungstäter“ zu werden. Dabei macht sie allerdings immer wieder die Erfahrung, dass Frauen sich in einer anderen Opferhaltung sehen als Männer. Ihre Klientinnen plagt in erster Linie die Angst, verlassen zu werden und nie wieder einen vergleichbaren Partner zu finden. Was ebenso Not auslöst, ist die Angst, die gemeinsamen Freunde zu verlieren und vor allem das Bewusstsein, belogen worden zu sein.</p>
<p>Als „worst case“ erlebten Männer hingegen in erster Linie die bildliche Vorstellung, „dass ihre Frau Sex mit einem anderen Mann hat.“ Und in einem solchen Fall komme Mann zum Beispiel nicht umhin, sein eigenes Prestigebewusstsein kritisch zu betrachten. (Weiter zu &#8220;<a title="Fragen bringen Licht ins Dunkel der Eifersucht" href="http://www.liebe-art.de/?p=49">Fragen bringen Licht ins Dunkel der Eifersucht</a>&#8220;)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wer-ist-die-schonste-im-dreiecksland-teil-iii/46/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wer ist die Schönste im Dreiecksland? (Teil II)</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wer-ist-die-schonste-im-dreiecksland-teil-ii/43</link>
		<comments>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wer-ist-die-schonste-im-dreiecksland-teil-ii/43#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2006 16:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehungspsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Eifersucht]]></category>
		<category><![CDATA[In Partnerschaft leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liebe-art.de/?p=43</guid>
		<description><![CDATA[Lindas Fokus richtet sich auf die Frau, die hat, wonach Linda sich sehnt. Sie hat Jugend, sie hat Rolands Zeit, sie hat seine Hand beim Essengehen, ohne sich um die Blicke Anderer scheren zu müssen. Aber eines hat sie nicht: einen Roland, der ihr sagt: „Ich komm nicht von dir los. Einen Sex wie mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lindas Fokus richtet sich auf die Frau, die hat, wonach Linda sich sehnt. Sie hat Jugend, sie hat Rolands Zeit, sie hat seine Hand beim Essengehen, ohne sich um die Blicke Anderer scheren zu müssen.<span id="more-43"></span></p>
<p>Aber eines hat sie nicht: einen Roland, der ihr sagt: „Ich komm nicht von dir los. Einen Sex wie mit dir hab’ ich noch nie erlebt. Das gibt’s nur einmal.“ Doch genau diese Wertschätzung hat Linda. Sie hat sie in allen Variationen gehört. Immer wieder. Und nicht nur gehört. Was ihre Sinne und Körper zusammen erlebt haben, degradiert jeden bisher genossenen Orgasmus zur Makulatur.</p>
<p><strong><img id="image42" style="width: 315px; height: 242px;" title="Handy-b.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2006/03/Handy-b.jpg" alt="Handy-b.jpg" align="left" />Eine aussichtslose Forderung</strong></p>
<p>Aber Roland reichen solche Festbanketts der Sinne nicht, um bei Linda zu bleiben. Darum will sie die Feste weiterfeiern, selbst wenn die Musiker längst abgebaut haben. Sie schickt ihm SMS, lässt darin nachklingen, was war, um ihn für eine gemeinsame Zukunft zu begeistern.</p>
<p>Sie trägt ihr Handy mit sich wie eine Schwangere ihr ungeborenes Kind. Wartet und wartet auf ein Signal, das nach Leben klingt. Ihr Handy schweigt. Linda weiß, wie aussichtslos es wäre, eine dauerhafte Partnerschaft von ihm zu fordern. Seine Antwort wäre: „Von Partnerschaft war nie die Rede. Du hast immer genau gewusst, worauf du dich einlässt.“</p>
<p>Linda hielt Rolands Stille nicht aus und bald auch ihre eigene nicht. Ihre Tage wurden nicht mehr hell, ihre Eifersucht führte sie in depressive Dunkelheit. Licht tat sich für sie erst auf, als sie sich durchgerungen hatte, psychotherapeutische Hilfe zu suchen.</p>
<p><strong><img id="image44" style="width: 135px; height: 158px;" title="Christiane-b.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2006/03/Christiane-b.jpg" alt="Christiane-b.jpg" align="left" />Mit solchen Fragen hatte sie nicht gerechnet</strong></p>
<p>Dr. Christiane Seidenberg (Foto links), Ärztin mit einer Praxis für Kurzzeitberatung, hörte sich an, was Linda nach und nach zu erzählen wagte. Irgendwann stellte sie Fragen. Auch solche, mit denen Linda nicht gerechnet hatte. Während sie als Auspackende ständig das Gefühl hatte, von der Therapeutin verstanden zu werden, glaubte sie nicht richtig zu hören, als Christiane Seidenberg sie fragte: „Was meinen Sie, was ist wohl das Gute an Ihrer Eifersucht?“</p>
<p>Linda empfand diese Frage wie einen schrägen Ton in konzertanter Harmonie. Erschreckt schaute sie mit weitem Blick ins Nichts, brachte kein Wort heraus. Christiane Seidenberg stört solch schweigendes Entsetzen nicht. Im Gegenteil. Als Misserfolg hätte sie es eher empfunden, wenn Linda die Frage wie aus der Pistole geschossen mit barscher Ablehnung quittiert, sich an den Kopf gefasst und gesagt hätte: „Das Gute an meiner Eifersucht? Das ist doch Quatsch!“</p>
<p><strong>Die Chancen im Chaos</strong></p>
<p>„Hätte sie so reagiert,“ sagt die Therapeutin, „hätte sie sich die Möglichkeit verbaut, über diese Frage nachzudenken.“ Christiane Seidenberg ist der Meinung: „Je länger die erschreckt schweigende Phase, umso besser.“ Denn bereits die Überlegung, ob das, was sich völlig unmöglich anhört, für etwas gut sein kann, bewirke etwas Positives.</p>
<p>Die Therapeutin sieht zwar klar, wie sehr Außenbeziehungen und Eifersucht Partnerschaften belasten, aber sie sieht auch die Chancen, die gerade in solch kritischen Lebensereignissen liegen. <em>(Weiter zu <a title="Teil III" href="http://www.liebe-art.de/?p=46#more-46">Teil III</a>)</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wer-ist-die-schonste-im-dreiecksland-teil-ii/43/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wer ist die Schönste im Dreiecksland? (Teil I)</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wer-ist-die-schonste-im-dreiecksland-teil-i/41</link>
		<comments>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wer-ist-die-schonste-im-dreiecksland-teil-i/41#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2006 15:42:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehungspsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Eifersucht]]></category>
		<category><![CDATA[In Partnerschaft leben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liebe-art.de/?p=41</guid>
		<description><![CDATA[Linda* fällt nicht auf. Ihre Fassade ist wie die eines Reihenhauses – sie passt zur ordnungsgemäßen Umgebung. Durch ihre Fenster darf allerdings niemand blicken. Denn die 39-Jährige ist nicht nur Ehefrau und Mutter dreier Kinder, sondern vor allem Hüterin eines Geheimnisses. Linda liebt einen Mann, der nicht ihrer ist. Martin*, den eigenen, würde sie lieber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Linda* fällt nicht auf. Ihre Fassade ist wie die eines Reihenhauses – sie passt zur ordnungsgemäßen Umgebung. Durch ihre Fenster darf allerdings niemand blicken. Denn die 39-Jährige ist nicht nur Ehefrau und Mutter dreier Kinder, sondern vor allem Hüterin eines Geheimnisses.<span id="more-41"></span></p>
<p><img id="image40" title="Spiegel-b.jpg" style="width: 253px; height: 358px" alt="Spiegel-b.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2006/03/Spiegel-b.jpg" align="left" />Linda liebt einen Mann, der nicht ihrer ist. Martin*, den eigenen, würde sie lieber heute als morgen verlassen. Aber Roland*, ihr Liebhaber, will kein Leben mit Linda. Er will Sex mit ihr und bekommt, was er will.</p>
<p><strong>Sex ja, Partnerschaft nein</strong></p>
<p>Ein gemeinsames Leben mit Linda zu führen, ist für Roland indiskutabel. Für eine dauerhafte Partnerschaft unter einem Dach zieht er eine andere Freundin vor. Mit ihr und dem gemeinsamen Kind hat er gerade ein neues Einfamilienhaus bezogen.</p>
<p>Linda sieht diese Fakten. Dennoch stiert sie wie auf eine grüne Ampel, steuert geradewegs einem Ziel entgegen, an dem sie nicht ankommen kann. Auf ihrem Weg hat sie nur diesen Mann vor Augen.</p>
<p>Manchmal hält sie an, aber nicht, um zu wenden. Sie macht Kurskorrektur beim Friseur, lässt sich ein neues, anziehenderes Outfit verpassen. Sie macht Termine im Kosmetikstudio und hofft, Roland werde ihr anschließend nicht mehr ansehen, dass sie fünf Jahre älter ist als er und drei Kinder geboren hat.</p>
<p><strong>Die fremden Augen</strong></p>
<p>Wenn sie in den Spiegel schaut, sind es nicht ihre eigenen Augen, von denen sie sich mustern lässt. Sie stellt sich vor, mit Rolands Augen zu sehen. Dann sieht sie eine Frau, die zu alt ist für ein Leben mit ihm. Sie blickt auf ihre Wohnung wie er es täte, schaut sich um wie eine, die möbliert mieten will.</p>
<p>Aber diese Wohnung besteht vor seinen Blicken nicht. Sie ist ihm zu bieder, zu spießig. Linda fühlt sich verletzt. Schließlich ist sie es, die dieses Haus zu dem gemacht hat, was es ist. Was es für sie war. Gerade eben noch: ein Heim, das ihr und allen, die hineingehen, Geborgenheit geben soll.</p>
<p>Linda erträgt seinen abschätzenden Blick nicht, distanziert sich von ihrem Einrichtungsstil wie eine, die bankrott ist und jeden rein lässt, der ihr aus der Patsche hilft. Linda lehnt ihre Wohnung nicht ab, sie hasst sie, schämt sich für das, was ihr jahrelang so gut tat.</p>
<p>Dann Szenenwechsel. <em>(*Name geändert)</em> (Weiter zu <a title="Teil II" href="http://www.liebe-art.de/?p=43#more-43">Teil II</a>)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wer-ist-die-schonste-im-dreiecksland-teil-i/41/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

