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	<title>Liebe ART &#187; Flirten</title>
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	<description>Sprechen. Verstehen. Beziehung schaffen. Dialog, der Partner schafft. In jeder Beziehung.</description>
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		<title>Lust auf Tabu-Bruch</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 12:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehungspsychologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum begehrt sie ausgerechnet den Mann
ihrer besten Freundin und warum er die
Partnerin seines Freundes? Fällt es ihnen
so schwer, die Finger von diesen Begehrten
zu lassen, weil die auf sie wirken wie die ewig
gesuchte Stecknadel im Heuhaufen ihrer
Liebeswünsche? Nein, so ist es in der Regel nicht.
Wenn Romeo gedurft hätte
Psychologen haben für solches Begehren einen Fachausdruck. Sie nennen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/03/halt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1124" style="float: left;" title="Lust auf Tabu-Bruch" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/03/halt.jpg" alt="Lust auf Tabu-Bruch" width="182" height="136" /></a>Warum begehrt sie ausgerechnet den Mann<br />
ihrer besten Freundin und warum er die<br />
Partnerin seines Freundes? Fällt es ihnen<br />
so schwer, die Finger von diesen Begehrten<br />
zu lassen, weil die auf sie wirken wie die ewig<br />
gesuchte Stecknadel im Heuhaufen ihrer<br />
Liebeswünsche? Nein, so ist es in der Regel nicht.</p>
<p><span id="more-1123"></span><strong>Wenn Romeo gedurft hätte</strong></p>
<p>Psychologen haben für solches Begehren einen Fachausdruck. Sie nennen es den „Romeo&amp;Julia-Effekt“. Warum? Weil sie davon ausgehen, dass Shakespeares klassisches Liebespaar wohl kaum so wild aufeinander gewesen wäre, wenn Julia hätte tun dürfen, was Romeo von ihr wollte (und umgekehrt).</p>
<p>Das Magazin „emotion“ zitiert zu diesem Thema Wissenschaftler, die sagen: „Wird uns etwas untersagt, fühlen wir uns in unserer Freiheit eingeengt. Um die Kontrolle zurückzugewinnen, steigt unsere Motivation, das Tabu zu brechen &#8211; frei nach dem Motto: ,Jetzt erst recht!’“</p>
<p><strong>Eine besondere Herausforderung</strong></p>
<p>Verbotenes hat also durchaus einen besonderen Reiz – und dies nicht erst in heutiger und aufmüpfiger Zeit. Schon vor über 2000 Jahren schrieb der römische Dichter Ovid: „Leichte Dinge möchte niemand. Doch was verboten ist, das ist herausfordernd.“</p>
<p>Auf so manche Herausforderungen sprangen einst vornehmlich Männer an, schließlich fühlten sie sich als die vor nichts zurückschreckenden Jäger. Und je häufiger und strenger sie der Herausforderung ins schöne Auge blickten, umso stärker fühlten sie sich. Doch längst hat sich etwas geändert: Frauen warten nicht mehr auf ihren jagenden Heimkehrer und den Braten, den er ihnen auf den Küchentisch legt. Frauen jagen selbst – und bringen (fette) Beute mit. Nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht.</p>
<p>Foto: DMG07/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Paare heimlich beobachtet</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 11:12:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wissen Sie, was passiert, wenn man ein
Paar, das sich zum ersten Mal begegnet,
in einem Zimmer zusammenbringt? Nicht
das, was Sie (wahrscheinlich) denken.
Mit versteckter Kamera beobachteten
Forscher etwas, was sie verblüffte und was
Männer wissen sollten.
Überraschende Beobachtung
„Welt Online“ berichtet von einem Experiment, das Karl Grammer, Verhaltensexperte am Ludwig-Boltzmann-Institut Wien, machte. Er führte 45 junge Paare, die sich völlig fremd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/02/beobachtung.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1118" style="float: left;" title="Paare heimlich beobachtet" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/02/beobachtung.jpg" alt="Paare heimlich beobachtet" width="160" height="120" /></a>Wissen Sie, was passiert, wenn man ein<br />
Paar, das sich zum ersten Mal begegnet,<br />
in einem Zimmer zusammenbringt? Nicht<br />
das, was Sie (wahrscheinlich) denken.<br />
Mit versteckter Kamera beobachteten<br />
Forscher etwas, was sie verblüffte und was<br />
Männer wissen sollten.<span id="more-1117"></span></p>
<p><strong>Überraschende Beobachtung</strong></p>
<p>„Welt Online“ berichtet von einem Experiment, das Karl Grammer, Verhaltensexperte am Ludwig-Boltzmann-Institut Wien, machte. Er führte 45 junge Paare, die sich völlig fremd waren, in einen Raum und schaute heimlich zu, was sie miteinander taten.</p>
<p>Wer nun glaubt, Männer nähmen in dieser Situation sogleich das Heft in die Hand, liegt daneben. „In Wirklichkeit steuern Frauen unser Verhalten“, sagt Grammer, der seit Jahren zahlreiche Flirtstudien entwickelt. Praktisch bedeutet das: Vor der versteckten Kamera fingen die Frauen sofort an zu flirten &#8211; und zwar auch dann, wenn sie die Männer anschließend in einem Fragebogen als unattraktiv einstuften.</p>
<p><strong>Dann macht die Frau sich auf den Rückzug</strong></p>
<p>Es gab allerdings Situationen, in denen die Frauen ihr Flirtprogramm abrupt abbrachen. Das passierte immer dann, wenn der Mann unentwegt sprach, um sich interessant zu machen. Darum lautet ein Fazit der Wiener Untersuchung: „Es kommt nicht drauf an, möglichst interessant, sondern möglichst interessiert zu sein.“<br />
Dies ist nicht nur eine Grundregel des Flirtens (<a href="http://kunstderverfuehrung.com/">die man übrigens erlernen kann</a>), sondern der Kommunikation schlechthin. Männer, die diese Regel über Bord werfen, schippern nicht in den Hafen begehrter Weiblichkeit, sie stranden.</p>
<p>Gegenüber „Welt Online“ sagt der Berliner Psychologe und Autor Bas Kast, statt Faszination für die Frau zu zeigen, seien manche Männer vor allem von ihrem eigenen Ich beeindruckt. Ihre Eigenliebe stoße nicht auf die erhoffte Gegenliebe. Wer spreche, könne durchaus anziehend wirken &#8211; aber vor allem dann, wenn er das Gespräch auf sein Gegenüber einstelle. „Nichts wirkt so erotisch auf einen anderen Menschen wie das Interesse und die Neugierde, die man einem Menschen entgegenbringt.“</p>
<p>Foto: knallgrün/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Die Erklärung fürs Fremdgehen</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/beziehungspsychologie/die-erklarung-furs-fremdgehen/1101</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 10:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es liest sich geradezu wie eine
Entschuldigung für Seitensprünge,
was Wissenschaftler herausgefunden
haben. Allerdings hilft diese Erkenntnis
nur Frauen.
So steigt die Attraktivität
Frauen neigen nämlich eher dazu, ihren Partner zu betrügen, wenn in ihrem Blut ein hoher Wert des Sexualhormons Estradiol vorhanden ist. Das haben die Psychologen Kristina Durante und Norman Li der Universität von Texas in Austin ermittelt. Allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/fremdgeherin.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1102" style="float: left;" title="Die Erklärung fürs Fremdgehen" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/fremdgeherin.jpg" alt="Die Erklärung fürs Fremdgehen" width="179" height="157" /></a>Es liest sich geradezu wie eine<br />
Entschuldigung für <a href="http://www.liebe-art.de/bucher/wovon-mutter-heimlich-traumen/991">Seitensprünge</a>,<br />
was Wissenschaftler herausgefunden<br />
haben. Allerdings hilft diese Erkenntnis<br />
nur Frauen.</p>
<p><span id="more-1101"></span><strong>So steigt die Attraktivität</strong></p>
<p>Frauen neigen nämlich eher dazu, ihren Partner zu betrügen, wenn in ihrem Blut ein hoher Wert des Sexualhormons Estradiol vorhanden ist. Das haben die Psychologen Kristina Durante und Norman Li der Universität von Texas in Austin ermittelt. Allerdings macht sich nicht tagtäglich dieselbe Menge dieses Hormons im weiblichen Blut zu schaffen. Spitzenwerte zeigen sich in der Zeit um den Eisprung herum und in der Mitte der zweiten Zyklushälfte.</p>
<p>Doch den Wissenschaftlern ist noch mehr klar geworden. In der Fachzeitschrift „Biology Letters“ schreiben sie, Frauen mit einem erhöhten Anteil des Sexualhormons Estradiol fänden sich selbst <a href="http://www.liebe-art.de/attraktivitat/wen-finden-sie-schon/1094#more-1094">schöner </a>und würden auch als schöner empfunden.</p>
<p><strong>Sie wagen eine Affäre</strong></p>
<p>Auf einer Skala von eins bis neun bewerteten die Teilnehmerinnen der Studie, wie <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/attraktivitat-selbst-gemacht/527">attraktiv </a>sie ihren eigenen Körper finden und wie sie auf Männer zu wirken glauben. Anschließend bewerteten unbeteiligte Studenten das Aussehen dieser Frauen auf Fotos. Im nächsten Schritt kategorisierten die Forscher die Frauen nach dem Anteil ihres Sexualhormons. Dabei stellte sich heraus, dass Frauen mit mehr Estradiol sich als attraktiver einschätzen und tatsächlich auch <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/geheimnis-der-anziehung/92">von Männern als anziehender wahrgenommen </a>werden.</p>
<p>Ferner ergab die Studie, dass diese Frauen in ihrem Leben mehr lange Beziehungen hatten und stärker dazu neigten, mit einem anderen Mann zu flirten, ihn zu küssen und <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wo-beginnt-eigentlich-untreue/865">eine ernsthafte Affäre </a>mit ihm zu wagen.</p>
<p><strong>Sie haben etwas, das vielen fehlt</strong></p>
<p>Die US-Studie zeigt aber auch etwas, das sie nicht formuliert. Und das ist wesentlich: Wenn sie sagt, dass Frauen, die sich als attraktiv einschätzen, von Männern als verführerisch empfunden werden, heißt das: Menschen, die sich akzeptieren wie sie sind, haben etwas, was vielen fehlt: nämlich Selbstbewusstsein. Dies wird jedoch nicht allein von Hormonen geschenkt, jeder kann es fördern.</p>
<p>Um das zu schaffen, ist es wichtig, klar zu sehen, was Selbstbewusstsein eigentlich ist. Es ist nichts anderes als ein Wissen über sich selbst. Doch dieses Wissen ist erst in zweiter Linie eine Sache des Verstandes. Vor allem ist es emotional.</p>
<p><strong>Nicht ständig zusammenreißen</strong></p>
<p>Wer sein geringes Selbstbewusstsein trainieren will, kann es, indem er sich etwas leistet, was er sich bislang verbietet. Er sollte seine Meinung sagen, wenn ihm etwas nicht passt, sich nicht ständig zusammenreißen, auf Menschen zugehen, sich zu Wort melden, wenn er den Impuls dazu spürt.</p>
<p>Niemand wird sein marodes Selbstwertgefühl von einem Tag auf den anderen in Selbstbewusstsein verwandeln, aber Schritt für Schritt ist es möglich. Sich zu äußern, bedeutet nichts anderes, als sein Umfeld offen zu fragen: „Wer bin ich?“</p>
<p><strong>Eine sympathische Auskunft ist sicher</strong></p>
<p>Klar, dass nicht jede Antwort wie eine Umarmung rüberkommt. Negative Reaktionen gibt es immer, wenn Menschen etwas sagen. Aber immer gibt es auch eine Vielzahl stimmiger Antworten, und die setzen einen Kreislauf in Gang, der dem Trainierenden auf sympathische Weise vor Augen führt, wer er ist.</p>
<p>Wer sein Selbstbewusstsein auf diese Weise aufpäppelt, ist auf die Überdosis eines Sexualhormons nicht mehr neidisch. Er registriert, wie er mit der Zeit durch Körperhaltung, Mimik, Humor, Sprache auf Menschen ausstrahlt. Und diese Ausstrahlung wirkt viel, viel anziehender als Selbstzweifel und ein Gesicht, dem jeder ansieht, das es sich nicht sehen lassen mag.</p>
<p>Foto: theesweetg/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Internet wichtiger als Sex</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/internet-wichtiger-als-sex/1080</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 14:06:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es klingt geradezu unglaublich und
unseriös, was eine aktuelle Studie ans
Licht gebracht hat. Sie sagt, 46 Prozent
der Frauen und 30 Prozent der Männer
verzichteten lieber zwei Wochen auf sexuelle
Kontakte als aufs Internet. Doch beim
näheren Hindenken wird das Unglaubliche
durchaus begreifbarer.
Was steckt bloß dahinter?
Es waren der amerikanische Chiphersteller Intel und das Marktforschungsinstitut Harris Interactive, die wissen wollten, was den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/internet.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1081" style="float: left;" title="Internet wichtiger als Sex" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/internet.jpg" alt="Internet wichtiger als Sex" width="184" height="129" /></a>Es klingt geradezu unglaublich und<br />
unseriös, was eine aktuelle Studie ans<br />
Licht gebracht hat. Sie sagt, 46 Prozent<br />
der Frauen und 30 Prozent der Männer<br />
verzichteten lieber zwei Wochen auf sexuelle<br />
Kontakte als aufs Internet. Doch beim<br />
näheren Hindenken wird das Unglaubliche<br />
durchaus begreifbarer.</p>
<p><span id="more-1080"></span><strong>Was steckt bloß dahinter?</strong></p>
<p>Es waren der amerikanische Chiphersteller Intel und das Marktforschungsinstitut Harris Interactive, die wissen wollten, was den Menschen wichtig ist. Zu diesem Zweck befragten sie 2119 Erwachsene und fanden heraus, dass das Netz hoch oben auf der Prioritätenliste thront. Selbst in finanziellen Notlagen, so gestehen die Befragten, würden sie nicht aufs Web verzichten wollen. Da streichen sie schon lieber Kabelfernsehen, Restaurant-Besuche, neue Kleidung oder die Jahreskarte fürs Fitnessstudio.</p>
<p>Doch zurück zum Sex. &#8211; Beziehungsweise zum Nicht-Sex. Was steckt bloß dahinter, wenn so viele Frauen und Männer sich lieber abstinent zusammenreißen als vom Internet loszulassen? Wie kann ein Zugang zum Internet den Eintritt zum Partner ersetzen? Außerdem, das Eine ist doch mit dem Anderen gar nicht zu vergleichen. Partner und PC stehen doch allenfalls in einem Verhältnis wie Sahnetorte und Schlagbohrmaschine.</p>
<p><strong>Auf diesen Mann kann sie verzichten</strong></p>
<p>Doch Moment mal, das Konditoreiprodukt bringt mich auf einen Gedanken. Nehmen wir mal an, dass Elfriede ihrem Egon nicht (mehr) wie ein Sahneteilchen mundet, sondern eher wie Ingwerwurzel pur zerkaut &#8211; und das ohne Betäubung. So etwas kommt vor. Wenn dies der Fall wäre, wäre es für Egon bitter und für Elfriede Anlass zu säuerlicher Reaktion. Sie würde bald locker drauf verzichten, ihren verbitterten Egon wie einst als machtvoll durchdringende Schlagbohrmaschine einzusetzen.</p>
<p>Das heißt, das Interesse der zwei, sich sexuell zu vereinen, ist so groß wie das Bestreben zweier sich begegnender Boings, nicht zusammenzurasseln. Also gleich null.</p>
<p><strong>Wenn das Begehren tief im Innern sägt</strong></p>
<p>Doch das heißt nicht, dass jegliche sexuelle Begehrlichkeit der beiden auf dem Nullpunkt dümpelt. Diese Begehrlichkeiten sägen, tief in Egon und Elfriede verborgen, am Gefangenenstatus. Sie wollen raus, suchen Wege. Wege, über die unzählige potenzielle Ersatz-Egons und Ersatz-Elfriedes flanieren. Wege, auf denen es sich lohnt, seine Netze auszulegen. Und wo ist das? Im Netz.</p>
<p>Foto:Teufelchen/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie offen darf Beziehung sein?</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 16:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe ART-Leserin Marie erzählt, sie
habe seit gut zwei Monaten eine Affäre
mit Jochen. Mit ihm zusammen sei
Beziehung genau das, was sie sich immer
erträumt habe. „Eigentlich,“ sagt Marie.
Denn es gebe ein Problem, mit dem sie
nicht umgehen könne.
Von Anfang an mit offenen Karten gespielt
Jochen habe sie von Anfang an nie über seine Absichten im Zweifel gelassen. „Er wollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/beziehung.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-998" style="float: left;" title="Wie offen darf Beziehung sein?" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/beziehung.jpg" alt="Wie offen darf Beziehung sein?" width="215" height="106" /></a><strong>Liebe ART</strong>-Leserin Marie erzählt, sie<br />
habe seit gut zwei Monaten eine Affäre<br />
mit Jochen. Mit ihm zusammen sei<br />
Beziehung genau das, was sie sich immer<br />
erträumt habe. „Eigentlich,“ sagt Marie.<br />
Denn es gebe ein Problem, mit dem sie<br />
nicht umgehen könne.</p>
<p><span id="more-997"></span><strong>Von Anfang an mit offenen Karten gespielt</strong></p>
<p>Jochen habe sie von Anfang an nie über seine Absichten im Zweifel gelassen. „Er wollte nur eine Affäre – keine feste Beziehung.“ Doch mit der Zeit sei aus der lockeren Verbindung Beziehung geworden. Jedenfalls in Maries Augen. Ihr Zweisamkeit spiele sich längst nicht mehr nur im Bett ab. Sie gehe mit ihm zu seinen Freunden, er mit zu ihren, er überrasche sie damit, CDs mit ihrer Lieblingsmusik gebrannt zu haben, sie gingen zusammen ins Kino, zu Konzerten und hätten auch einen Drei-Tage-Trip nach London zusammen gemacht.</p>
<p>Wenn sie nach all den gemeinsamen Erlebnissen das Wort „Beziehung“ in den Mund nehme, wiederhole er sogleich, was er immer gesagt habe. Und wenn Marie ihren Freundinnen davon erzähle, sagten die, sie solle sich beruhigen: „Das ist typisch männlich. Der hat nichts gegen eure Beziehung. Der hat nur Angst vor dem Thema.“</p>
<p><strong>Er versteht ihre Empörung nicht</strong></p>
<p>Kürzlich erlebte Marie eine Überraschung. Zufällig sah sie Jochen vor einem Restaurant knutschend in den Armen einer anderen. Er kann Maries Empörung nicht verstehen. Jedenfalls klingt es so, wenn er sagt: „Ich habe dir doch nie etwas vorgemacht – habe immer klar gesagt, dass ich keine Beziehung will.“</p>
<p>Es sind nicht nur Männer, die etwas gegen Beziehung haben. Wer so eingestellt ist, befürchtet vielfach, in Beziehung zögen Paare regelrecht aneinander herum. Doch so manche Zieherei kann durchaus anziehend sein. Wer wissen will, wie&#8217;s geht, klickt auf „<a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/beziehung-find-ich-doof/920">Beziehung find’ ich doof</a>.“</p>
<p>Foto: daumenkino/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Ein Flirter packt aus</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/bucher/ein-flirter-packt-aus/990</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 15:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Flirten]]></category>
		<category><![CDATA[Partnersuche]]></category>
		<category><![CDATA[Singles]]></category>

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		<description><![CDATA[
Angeblich kann ihm keine Frau widerstehen. Sein Name: 
Phillip von Senftleben. In seiner Radiosendung &#8220;Der Flirter&#8221;
hat er hunderte von Frauen am Telefon dazu verführt, ihm
ihre Telefonnummer zu geben. Sein Geheimnis:
Nicht nur für Flirter hilfreich
Charme, Witz, überraschende sprachliche Wendungen und hier und da eine wohldosierte kleine Frechheit. In seinem Buch &#8220;Das Geheimnis des perfekten Flirts&#8221; verrät er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-GZvc7hQ5Cs"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/-GZvc7hQ5Cs" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
Angeblich kann ihm keine Frau widerstehen. Sein Name: <br />
Phillip von Senftleben. In seiner Radiosendung &#8220;Der Flirter&#8221;<br />
hat er hunderte von Frauen am Telefon dazu verführt, ihm<br />
ihre Telefonnummer zu geben. Sein Geheimnis:</p>
<p><span id="more-990"></span><strong>Nicht nur für Flirter hilfreich</strong></p>
<p>Charme, Witz, überraschende sprachliche Wendungen und hier und da eine wohldosierte kleine Frechheit. In seinem Buch &#8220;Das Geheimnis des perfekten Flirts&#8221; verrät er Lesern die erfolgreichsten Flirtstrategien, gibt <a href="http://www.liebe-art.de/bucher/sie-sucht-ihn-er-sucht-sie/975">praktische Hilfestellung </a>und zeigt nicht zuletzt, wie Menschen in jedem Bereich des Lebens Menschen für sich einnehmen können. Sein Motto: &#8220;Flirten kann jeder lernen&#8221;.</p>
<p>Der Autor Phillip von Senftleben arbeitet als Journalist und gibt Flirtseminare.</p>
<p>Und wem kann sein Buch helfen? Allen, die nach einer brauchbaren Alternative zu &#8220;Haben Sie mal Feuer?&#8221; suchen.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=la03-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3499623978&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float: left; width: 120px; margin-right: 10px; height: 240px"  class="amazon-einzeltitel"></iframe></p>
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		<title>Flirt mit dem Verbotenen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 17:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was eine Ärztin Frauen in der Zeitschrift
emotion rät, wird so manche Leserin
erstmal verunsichern. „Das kann man
doch nicht machen!“, werden andere
denken – und insgeheim die Lust
verspüren, vielleicht doch mal das
wohlerzogene, angepasste, eigene Ich
von der Leine zu lassen.
Mit dunklen Geheimnissen locken
Dr. Vivian Pramataroff-Hamburger gibt Frauen den Tipp, sich von geheimen Wünschen verführen zu lassen. Theoretisch bedeutet das, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Geheime Lust auf Verbotenes. Die Münchner Ärztin Vivian Pramataroff-Hamburger rät Frauen, ihre geheimen lasziven, leidenschaftlichen und egoistischen Wünsche zu offenbaren." href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/03/flirt-mit-dem-verbotenen.jpg"><img style="width: 154px; height: 169px;" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/03/flirt-mit-dem-verbotenen.jpg" border="0" alt="Geheime Lust auf Verbotenes. Die Münchner Ärztin Vivian Pramataroff-Hamburger rät Frauen, ihre geheimen lasziven, leidenschaftlichen und egoistischen Wünsche zu offenbaren." width="211" height="241" align="left" /></a>Was eine Ärztin Frauen in der Zeitschrift<br />
emotion rät, wird so manche Leserin<br />
erstmal verunsichern. „Das kann man<br />
doch nicht machen!“, werden andere<br />
denken – und insgeheim die Lust<br />
verspüren, vielleicht doch mal das<br />
wohlerzogene, angepasste, eigene Ich<br />
von der Leine zu lassen.<span id="more-870"></span></p>
<p><strong>Mit dunklen Geheimnissen locken</strong></p>
<p>Dr. Vivian Pramataroff-Hamburger gibt Frauen den Tipp, sich von geheimen Wünschen verführen zu lassen. Theoretisch bedeutet das, laszive, leidenschaftliche, egoistische Züge an sich zu entdecken. Und etwas praktischer heißt es: „Gönnen Sie sich einen Flirt mit Ihrer vermeintlichen Schattenseite. Provozieren, locken, spielen Sie mit Ihrem dunklen Geheimnis.“ Und schließlich fordert die Münchner Frauenärztin, Sexualmedizinerin und Psychotherapeutin auf: „Öffnen Sie sich dem sinnlichen Abenteuer, es macht noch begehrenswerter.“</p>
<p>Und warum? Um es zu erklären, zieht Vivian Pramataroff-Hamburger einen Vergleich mit der Natur. Sie erwähnt Tag und Nacht, Sonne und Wolken, Hitze und Kälte. Es sei selbstverständlich, dass diese Gegensätze zum großen Ganzen gehören. Auch der Mensch sei vielseitig und manchmal voller Widersprüche. Seine Gefühle schwankten zwischen Liebe und Hass, Freude und Trauer, Verständnis und Eifersucht.</p>
<p><strong>Ständig gut und nett und &#8211; langweilig</strong></p>
<p>Die Münchner Ärztin sieht all diese Facetten als einen Reichtum, der Menschen lebendig mache, sie aber auch ängstigen könne. Wer immer nur „gut“ oder nett erscheinen wolle, wirke bald langweilig. Sie vertritt die Auffassung: „Besonders anziehend sind die Menschen, die unterschiedlichsten Gefühlen in sich Raum geben und sie weder missachten noch unterdrücken.“</p>
<p>Vivian Pramataroff-Hamburger geht es um die Sehnsüchte, die jeder Mensch hat, die er sich aber nicht zu offenbaren traut: Um die „Lust auf Verbotenes, Geheimnisvolles, Gefährliches.“ Jemanden auf übliche Weise kennzulernen, sei „eine nette Sache“, „aber viel aufregender kann ein Blick im Gedränge sein, ein vielsagendes Lächeln, zwei Menschen, die sich plötzlich intensiv wahrnehmen. Ein spontanes Date, bei dem irgendwann alles im Spiel ist. Alles.“</p>
<p><strong>Wenn der Kitzel zu hoch bezahlt wird</strong></p>
<p>Klingt reizvoll. &#8211; Nicht nur in Frauenohren. Doch habe ich das Gefühl, es könnte vor dem ausgelassenen Flirt mit den eigenen „Schattenseiten“ nützlich sein, mal kurz das Licht einzuschalten. Dann sieht man klarer die Grenzen der eigenen Belastbarkeit. Denn das Verbotene, Geheimnisvolle und Gefährliche zu tun, ist nicht in jedem Fall bereichernd. Es kann auch schwächen. Zum Beispiel, wenn eigene Werthaltungen für den ersehnten Kitzel über den Haufen geworfen wurden. Dann kann schon ein flüchtiger Blick in den Spiegel zur finsteren Perspektive werden. Oder wenn nach der süßen Tat Gewissensbisse quälen. Dann sieht’s auf einmal auch jenseits der attraktiven „Schattenseiten“ ganz finster aus.</p>
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		<title>Flirten in fester Beziehung</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 15:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Auch in der Ehe darf und
muss geflirtet werden.“
Das behauptet jedenfalls
Deutschlands Flirt-Experte
Stephan Landsiedel.
 
 

Bis die Luft flimmert
Andererseits geht durchs Flirten so manche partnerschaftliche Harmonie zu Bruch: Ein Paar unterhält sich bei einer Fete mit anderen Gästen, und er bekommt mit, wie die Blicke seiner Frau und die eines fremden Mannes eine heimliche Verbindungslinie bilden. Er kann sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image602" style="width: 178px; height: 171px;" title="Flirtb.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2007/06/Flirtb.jpg" alt="Flirtb.jpg" align="left" />„Auch in der Ehe darf und<br />
muss geflirtet werden.“<br />
Das behauptet jedenfalls<br />
Deutschlands Flirt-Experte<br />
Stephan Landsiedel.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><span id="more-603"></span><strong><br />
Bis die Luft flimmert</strong></p>
<p>Andererseits geht durchs Flirten so manche partnerschaftliche Harmonie zu Bruch: Ein Paar unterhält sich bei einer Fete mit anderen Gästen, und er bekommt mit, wie die Blicke seiner Frau und die eines fremden Mannes eine heimliche Verbindungslinie bilden. Er kann sich auf das Gespräch in der Runde nicht mehr konzentrieren, versucht, die ungesprochenen Worte zwischen seiner Frau und dem Fremden zu entziffern. Je länger er dem stillen Austausch der beiden zuhört, desto heißer sieht er die Verbindung zwischen ihr und ihm glühen. Dann tanzt sie mit dem Fremden &#8211; so, als sei er ihr mindestens so bekannt wie der eigene Mann. Und er sieht die Bewegungen ihrer Körper zum rhythmisch erotischen Sound so erhitzt, dass die Luft im Raum flimmert.</p>
<p>Warum Menschen es reizvoll finden zu flirten, obwohl sie scheinbar zufrieden in einer festen Beziehung leben, darum geht es in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift &#8220;emotion&#8221;. Das Magazin zitiert den britischen Psychiater John Bowlby. Er sagt, die Ursache hierfür liege in zwei grundlegenden und gegensätzlichen Bedürfnissen, die jeder Mensch in sich trage: Bowlby spricht von Bindung und Erkundung.</p>
<p><strong>Warum das Abenteuer lockt</strong></p>
<p>Als Erklärung nennt er den Umgang von Kindern mit ihren Müttern: Einerseits brauchen sie die Nähe ihrer Mutter, andererseits wollen sie hinaus und die Welt erkunden. Der Wissenschaftler sagt, diese Bedürfnisse lege der Mensch im Erwachsenenalter nicht ab. Das heißt, er sehnt sich nach einer festen Bindung, aber wenn er sie hat, reizt ihn das Abenteuer.</p>
<p>Das Abenteuer Flirt hat laut Bowlby noch eine weitere Bewandtnis. Es dient der „Selbstabgrenzung innerhalb einer Beziehung“. Das Magazin „emotion“ schreibt: „Wenn mich einer so anschaut, mit diesem tiefen Blick, dann bin ich immer noch da, existiere weiter als eigenständiges Wesen und löse mich nicht ganz im Wir-Gefüge der Partnerschaft auf.“</p>
<p>So manchen beschäftigt die Sorge, nicht mehr als Individuum sondern als Teil eines partnerschaftlichen Doppelpacks gesehen zu werden, stark. Wer in dieser Sorge lebt, fühlt die Lust zu flirten umso stärker.</p>
<p><strong>So wird ein Flirter gemacht</strong></p>
<p>Der Mensch wird mitunter aber auch regelrecht zum Flirter gemacht. Um zu erklären wie das geht, noch einmal ein Blick zurück in die Kindheit. Stellen wir uns noch einmal ein Kind vor, das – wie jedes Kind &#8211; von Natur aus die Nähe zu seiner Mutter braucht und sucht. So manche Kinder machen mit ihrer wichtigsten Bezugsperson eine schlechte und geradezu einschneidende Erfahrung. Das kann durch Ablehnung oder Hinausstoßen passieren oder auch durch eine Bezugsperson, die zu sehr klammert. Wer solche Erfahrungen gemacht hat, begegnet später als Erwachsener nahe stehenden Personen, so John Bowlby, dementsprechend auf sich selbst bedacht. Das heißt, er will zwar einen Partner, weil er aber „im tiefsten Innern nichts Gutes von ihm erwartet“, versucht er im Flirt Distanz zu ihm zu schaffen.</p>
<p>Wenn so jemand nicht flirten dürfte, würde er seine Partnerschaft als ein Gefängnis betrachten, sagt der Diplom-Psychologe Stefan Landsiedel. Aber auch grundsätzlich vertritt der Flirt-Experte die Meinung: „Es darf und muss sogar in der Ehe geflirtet werden – am meisten mit dem eigenen Partner, aber hin und wieder auch nach draußen, sonst werden die Scheidungsraten von 50 Prozent noch weiter steigen.“</p>
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		<title>Frau ab 45 im Vorteil</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2007 14:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie erkennt frau den „Richtigen“? Das ist
nicht zuletzt eine Altersfrage. Bei ihrer Ausschau
nach Mr. Right haben Frauen über 45 jüngeren
etwas voraus. Diese Auffassung vertritt und
begründet die Autorin Monika von Ramin
im EliteBlog.
 Wenn er nicht zu finden ist
Aber was? Ganz einfach: „Sie wissen es. So sicher wie jede Ampel auf Rot springt, wenn man es eilig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image537" style="width: 119px; height: 150px;" title="Sucheb.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2007/05/Sucheb.jpg" alt="Sucheb.jpg" align="left" />Wie erkennt frau den „Richtigen“? Das ist<br />
nicht zuletzt eine Altersfrage. Bei ihrer Ausschau<br />
nach Mr. Right haben Frauen über 45 jüngeren<br />
etwas voraus. Diese Auffassung vertritt und<br />
begründet die Autorin Monika von Ramin<br />
im EliteBlog.</p>
<p><span id="more-538"></span><strong> Wenn er nicht zu finden ist</strong></p>
<p>Aber was? Ganz einfach: „Sie wissen es. So sicher wie jede Ampel auf Rot springt, wenn man es eilig hat“, sagt Monika von Ramin. „Da kommt uns jetzt die Lebenserfahrung zugute.“ Und die ist nicht das einzige Kapital, mit dem Frauen dieses Alters prassen (können).</p>
<p>Zur Tatsache, dass es manchen Frauen nur schwer gelingt, den passenden Partner zu finden, sagt die Autorin, sie habe noch nie eine Frau getroffen, die wirklich eine glückliche Partnerschaft wolle und sie nicht bekommen habe. Die Betonung liege allerdings auf „wirklich“. Das hat ihrer Meinung nach mit einem „beeindruckenden Repertoire von Männervermeidungsstrategien“ zu tun. Dies könne mit einer kaum bewussten Angst zu tun haben, einen Mann ganz nah an sich heranzulassen oder mit der Angst, sich endgültig festzulegen. „Wenn es nicht klappt mit der Partnersuche, dann ist eine Frau einfach (noch) nicht bereit für einen neuen Partner.“</p>
<p>Eine Voraussetzung, den geeigneten Menschen zu finden, sei ein klares eigenes Selbstbewusstsein. Es gehe es nicht darum, jung und schön zu sein. Vor der Partnersuche sollten Frauen sich fragen: Wo stehe ich, was will ich, wo will ich hin, was brauche ich? Das führe automatisch zur Kernfrage: Wer bin ich? Mit der ehrlichen Antwort darauf werde klar, welchen Typ Mann jemand brauche. „Wo ich ihn suche, wie ich ihn finde und was ich ihm zu bieten habe, ergibt sich daraus ganz von selbst.“</p>
<p><strong>Ältere suchen komfortabler</strong></p>
<p>Monika von Ramin sieht Frauen über 45 gegenüber jüngeren eindeutig in einer komfortableren Suchposition. In jüngeren Jahren werde bewusst oder unbewusst ein zukünftiger Vater und Ernährer für die ungeborenen Kinder gesucht. Später profitierten Frauen von dem, was sie gelernt haben. Sie hätten erfahren, dass man den Charakter eines Menschen nicht ändern kann. „Der Partner, den wir jetzt suchen, den wollen wir nicht irgendwie hinbiegen, wir suchen einen Partner, der zu uns passt, so wie er ist. Denn das ist die einzige Chance auf eine glückliche Beziehung, die wir haben.“</p>
<p>Zur Partnersuche gehört das Flirten. Wer jahrelang in einer Beziehung gelebt hat, hat es sich abgewöhnt und sollte es wieder lernen. Aber „bestimmt nicht, indem wir mit Po oder Busen wedeln. Klar können wir noch unsere schönen Beine inszenieren. Aber wir haben so viel mehr zu bieten, wir müssen nur lernen, es geschickt einzusetzen.“</p>
<p><strong>Was Jüngere nicht haben</strong></p>
<p>Dieses Mehr können Jüngere nicht haben. Von Ramin sagt: „Je älter man wird, desto stärker treten die Dinge bei einem Menschen in den Vordergrund, die nicht angeboren sind. Es ist unser ganzes Leben, das man jetzt sieht.“ Damit meint sie die Atmosphäre, die Menschen verbreiten, ihre Aura. Sie nennt Familie, Freunde, Beruf und Hobby, Interessen, Wohnung, Humor, Herzenswärme – Kriterien, die Menschen prägen und ausmachen. Darum lautet Monika von Ramins Überzeugung: „Eine reife Frau ist eine Königin in ihrem Reich. Und damit hat sie auch ein ganzes Königinnenreich zu bieten!“</p>
<p>Mehr zum Thema in Monika von Ramins Buch &#8220;<em>Bis jetzt haben wir nur geübt &#8211; das Liebesbuch für Frauen über 45&#8243;</em></p>
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		<title>Kennenlernen nach Stoppuhr</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2007 12:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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		<description><![CDATA[Es geht um die Liebesmühen junger
Singles in Zeiten des Kapitalismus.
Diese Mühen haben einen Namen:
Speed-Dating. Liebesuchende wählen
einen Partner aus, während die Uhr
demonstrativ fünf Minuten lang tickt.

Flirten unter Zeitdruck
Ein unromantisches Ritual, das Regisseur Ralf Westhoff nutzt, um einer auf Materialismus geeichten Gesellschaft vor Augen zu halten, wie sie tickt. Shoppen heißt der Film. Ein temporeiches, witziges und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image485" style="width: 241px; height: 152px;" title="Shoppenb.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2007/04/Shoppenb.jpg" alt="Shoppenb.jpg" align="left" />Es geht um die Liebesmühen junger<br />
Singles in Zeiten des Kapitalismus.<br />
Diese Mühen haben einen Namen:<br />
Speed-Dating. Liebesuchende wählen<br />
einen Partner aus, während die Uhr<br />
demonstrativ fünf Minuten lang tickt.</p>
<p><span id="more-486"></span><br />
<strong><a href="http://www.liebe-art.de/?p=391">Flirten</a> unter Zeitdruck</strong></p>
<p>Ein unromantisches Ritual, das Regisseur Ralf Westhoff nutzt, um einer auf Materialismus geeichten Gesellschaft vor Augen zu halten, wie sie tickt. <em>Shoppen</em> heißt der Film. Ein temporeiches, witziges und entlarvendes Kinovergnügen.</p>
<p>Eine Stuhlreihe Männer, eine Stuhlreihe Frauen. Sie sitzen sich in einem weißgetünchten Raum gegenüber. Die Stoppuhr läuft. Im Fünf-Minuten-Takt geht’s darum, sich anzupreisen, einander auszufragen, anzumachen und auch anzuschreien. „I bin a Designerstück. Haute Couture statt Wühltisch!“, erklärt der Möchtegern im Nietenhemd, und alle fühlen sich irgendwie wie Schleuderwahre beim Sommerschlussverkauf.</p>
<p><strong>Achtzehn Individuen, eine Sehnsucht</strong></p>
<p>In <em>Shoppen</em> zeigen sich 18 Darsteller als hedonistische Großstädter, die mehr vom Leben erwarten als das ständige erwartungsvolle Herumgesitze in Bistros. Sie sehnen sich nach Sex und gleichzeitig nach der großen wahren Liebe. Das gilt auch für die bildhübsche Susanna (Anna Böger). Sie hält es zwar für möglich, dass der sympathische Normalo Jens (Oliver Bürgin) irgendwann zu ihrem Traumpartner mutiert, kann sich aber ebenso wenig wie er vorstellen, dass der durchorganisierte <a href="http://www.flirt-mit-mir.de/">Flirt</a> in der steril-weißen Halle tatsächlich zur lebenslangen Beziehung führen könnte: „Stell’ dir vor, du findest hier deinen Traumpartner, und später erzählst du dann deinen Kindern an langen Winterabenden vor dem Kamin, wie du ihn kennen gelernt hast. Und dann musst du ihnen von diesem sterilen Scheißspiel hier berichten. Das ist doch peinlich. Wahrscheinlich muss man sich beim Skifahren treffen, oder an der Käsetheke, meinetwegen auch beim Hausarzt.“</p>
<p>Regisseur Ralf Westhoff wollte einen Film über eine Großstadt-Singlegeneration machen und zeigen, warum Speed-Dating für viele so attraktiv ist. „Als Student hat man viel Zeit, und Gelegenheit, jemanden kennenzulernen,“ sagt er im <em>Emotion</em>-Interview. „Später musst du frühmorgens im Büro sein und kannst nicht jeden Abend in die Kneipe.“ Speed-Dating sei im Grunde „die moderne Form des Tanzkurses. Da wechselt man auch alle paar Minuten den Partner.“</p>
<p><strong>&#8220;Wir bezahlen Geld, um uns zu verlieben&#8221;</strong></p>
<p>Westhoff glaubt, grundsätzlich sei es egal, ob man jemanden an der Käsetheke oder beim Speed-Dating treffe. Letzteres habe allerdings schon etwas Unangenehmes. Darum heiße sein Film <em>Shoppen</em>. „Wir bezahlen Geld, um uns zu verlieben.“ Um es funken zu lassen, haben die Kandidaten allerdings nur fünf Minuten Zeit. Und die können, so meint der Regisseur, „sehr lang sein, wenn man sich nichts zu sagen hat.“ Ab 3. Mai im Kino.</p>
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