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	<title>Liebe ART &#187; Gewalt</title>
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	<description>Sprechen. Verstehen. Beziehung schaffen. Dialog, der Partner schafft. In jeder Beziehung.</description>
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		<title>Wenn Frauen morden und totlieben</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 17:15:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Was im ARD-Dreiteiler &#8220;Wenn Frauen morden&#8221; Thema ist,
wird am 20. Januar in Düsseldorf atmosphärisch spürbar.

Eine wahre Begebenheit
Dort findet um 18 Uhr in der Zentralbibliothek am Bertha-von-Suttner-Platz 1 eine Lesung statt. Der Autor Andreas Kläne liest aus seinem Tatsachenroman &#8220;Totgeliebt&#8221;, dessen Nachwort der Münchner Strafverteidiger Rolf Bossi geschrieben hat.
&#8220;Totgeliebt&#8221; ist als Tatsachenroman ein Beitrag zur Psychologie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/messer.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1093" style="float: left;" title="Wenn Frauen morden und totlieben" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/messer.jpg" alt="Wenn Frauen morden und totlieben" width="400" height="182" /></a></p>
<p>Was im ARD-Dreiteiler &#8220;<a href="http://www.liebe-art.de/bucher/wenn-frauen-morden/1090">Wenn Frauen morden</a>&#8221; Thema ist,<br />
wird am 20. Januar in Düsseldorf atmosphärisch spürbar.</p>
<p><span id="more-1092"></span></p>
<p><strong>Eine wahre Begebenheit</strong></p>
<p>Dort findet um 18 Uhr in der Zentralbibliothek am Bertha-von-Suttner-Platz 1 eine Lesung statt. Der Autor Andreas Kläne liest aus seinem Tatsachenroman &#8220;Totgeliebt&#8221;, dessen Nachwort der Münchner Strafverteidiger Rolf Bossi geschrieben hat.</p>
<p>&#8220;Totgeliebt&#8221; ist als Tatsachenroman ein Beitrag zur Psychologie des Verbrechens und basiert auf einem wahren Fall der deutschen Justiz.</p>
<p><strong>Durch die Fassade einer scheinbar perfekten Ehe</strong></p>
<p>Der Autor verzichtet auf konstruierte Spannungsmomente. Sein Roman berührt durch eindringliche Schilderung von Beziehungsalltäglichkeiten und einer Katastrophe, die sich allmählich ihren Weg durch die Fassade einer scheinbar perfekten Ehe sucht.</p>
<p>Die Lesung am 20. Januar ist eine Veranstaltung der Zentralbibliothek Düsseldorf und des Literaturbüros NRW.</p>
<p>Foto: Schneekind/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Wenn Frauen morden</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 17:21:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die ARD präsentiert aktuell in einem
Dreiteiler die Geschichten von Frauen,
die ein Tabu gebrochen haben. Die
Gesellschaft erwartet von Frauen, dass
sie Leben schenken, doch die
Protagonistinnen der Dokumentation
„Wenn Frauen morden“ haben getötet.
Niemand hätte ihnen eine solche Tat zugetraut
Nach wie vor außergewöhnlich sind solche Fälle, weil nur zwölf bis 14 Prozent aller Tötungsdelikte von Frauen begangen werden. In aller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/frauendelikt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1091" style="float: left;" title="Frauen töten aus anderen Gründen als Männer" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/frauendelikt.jpg" alt="Frauen töten aus anderen Gründen als Männer" width="153" height="146" /></a>Die ARD präsentiert aktuell in einem<br />
Dreiteiler die Geschichten von Frauen,<br />
die ein Tabu gebrochen haben. Die<br />
Gesellschaft erwartet von Frauen, dass<br />
sie Leben schenken, doch die<br />
Protagonistinnen der Dokumentation<br />
„Wenn Frauen morden“ haben getötet.</p>
<p><span id="more-1090"></span><strong>Niemand hätte ihnen eine solche Tat zugetraut</strong></p>
<p>Nach wie vor außergewöhnlich sind solche Fälle, weil nur zwölf bis 14 Prozent aller Tötungsdelikte von Frauen begangen werden. In aller Regel handelt es sich bei ihren Verbrechen um Beziehungsdelikte, und niemand aus dem Umfeld dieser Täterinnen hätte ihnen ein solches Verbrechen zugetraut.</p>
<p>Kernthema der Dokumentation: Frauen Töten anders als Männer. Geht es um Beziehungstaten, töten Männer meist, wenn ihnen der Verlust der Frau oder der Familie droht – nach dem Motto: „Wenn sie nicht bei mir bleibt, soll sie auch kein anderer haben.“ Frauen hingegen töten eher, um den Partner loszuwerden, aus dem Gefühl heraus, sich oder andere schützen zu müssen beziehungsweise zu wollen: „Er ist im Weg; er muss weg.“</p>
<p><strong>Alfred Biolek sprach mit ihr</strong></p>
<p>Anders gelagert ist der Fall der Karin Krogmann. 29 Jahre führte sie als Frau mit bestem Ruf ein scheinbar glückliches Leben an der Seite ihres Mannes, des Offiziers und Jetpiloten Konstantin. Obwohl ihr großer Freundeskreis sie um die so harmonisch wirkende Beziehung zu ihrem Mann beneidete, kam es 1994 zu einer Bluttat.</p>
<p>Ein Fall, der nicht Thema des TV-Dreiteilers ist, der aber bundesweit so viel Aufsehen erregte, dass Alfred Biolek eine seiner „Boulevard Bio“-Sendungen im Gefängnis aufnahm, um mit Karin Krogmann sprechen zu können.</p>
<p><strong>Diese Ehe schien perfekt zu sein</strong></p>
<p>Bevor Biolek mit ihr sprach, führte Andreas Kläne mit ihr zahlreiche Interviews und recherchierte im Umfeld des Paares. In seinem Tatsachenroman <strong>„Totgeliebt“</strong> schildert der Autor das Leben dieser Frau. Das Buch berührt durch die eindringliche Schilderung von Beziehungsalltäglichkeiten und einer Katastrophe, die sich allmählich ihren Weg durch die Fassade einer nahezu perfekt erscheinenden Ehe sucht.</p>
<p>Was der Täterin Mut machte, die Fragen des Autors ohne Tabus zu beantworten, ist sein Anliegen: Er will der Öffentlichkeit zeigen, wie es möglich ist, dass eine geachtete und so genannte brave Bürgerin, ein schweres Verbrechen begeht, das ihr niemand zugetraut hat. Über sich selbst sagt Karin Krogmann, sie habe „das Schlimmste getan, was ein Mensch einem Menschen antun kann“ und sich so „zur Unperson gemacht“.</p>
<p>Lesen Sie auch, was <strong><a href="http://www.fem.com/private/private-artikel/artikel/eindringliches-portrait-einer-moerderin/">fem.com</a></strong>, eines der größten deutschsprachigen Frauenportale, über &#8220;<strong><a href="http://www.totgeliebt.com/">Totgeliebt</a></strong>&#8221; schreibt.</p>
<p>Teil 1 der ARD-Serie lief am 12. Januar. Teil 2 und 3 werden am 19. und 26. Januar jeweils um 21 Uhr gesendet.</p>
<p>Foto: censored/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=la03-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3934918247&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float: left; width: 120px; margin-right: 10px; height: 240px"  class="amazon-einzeltitel"></iframe></p>
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		<title>Vom Streichler zum Schläger</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 16:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn es um Schläge in der Kindererziehung
geht, behaupten Männer vielfach: „Ab und
zu `ne Tracht Prügel hat mir nicht geschadet.“
Aber die einst erlittene körperliche Bestrafung
wirft ihre Schatten auf spätere Partnerschaften.
Ein eindeutiges Ergebnis
Wissenschaftler der „Iowa State University“ haben 188 Paare zwei Jahre nach ihrer Hochzeit unter die Lupe genommen. Sie wollten herausfinden, wie diese Männer und Frauen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/12/streichler.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1052" style="float: left;" title="Vom Streichler zum Schläger" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/12/streichler.jpg" alt="Vom Streichler zum Schläger" width="177" height="122" /></a>Wenn es um Schläge in der Kindererziehung<br />
geht, behaupten Männer vielfach: „Ab und<br />
zu `ne Tracht Prügel hat mir nicht geschadet.“<br />
Aber die einst erlittene körperliche Bestrafung<br />
wirft ihre Schatten auf spätere Partnerschaften.</p>
<p><span id="more-1051"></span><strong>Ein eindeutiges Ergebnis</strong></p>
<p>Wissenschaftler der „Iowa State University“ haben 188 Paare zwei Jahre nach ihrer Hochzeit unter die Lupe genommen. Sie wollten herausfinden, wie diese Männer und Frauen mit Konflikten umgehen. Für sämtliche Paare galt, dass sie zum ersten Mal verheiratet und noch kinderlos waren.</p>
<p>Die zweijährige Forschungsarbeit ergab ein eindeutiges Ergebnis. Sämtliche Versuchspersonen, die als Kind mit Schlägen erzogen worden waren, verhielten sich sowohl verbal als auch körperlich <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/schlagende-manner/697">aggressiver gegenüber ihrem Partner </a>als die, die in ihrer Kindheit nicht mit Schlägen konfrontiert worden waren. Ferner waren die einst geschlagenen Probanden intensiver darauf aus, ihren Partner zu kontrollieren. Und noch etwas wurde augenfällig: Wer mit elterlicher Gewalt aufgewachsen war, tat sich in Konfliktsituationen schwerer, die Situation einmal aus Sicht des Partners zu betrachten.</p>
<p><strong>Kein Einfühlungsvermögen</strong></p>
<p>Für die US-Forscher ist es kein Rätsel, dass körperliche Bestrafungen im Kindesalter ihre Schatten auf spätere Partnerschaften werfen. Sie sagen, geschlagene Kinder lernten von ihren Eltern, auf Ärger und Streit mit Aggression zu reagieren. Es sei eine logische Folge, dass solche Kinder bei Frustration ebenfalls gewalttätig würden. Schließlich hätten sie keine anderen Strategien gelernt, um Probleme zu lösen. Ebenfalls habe ihnen niemand vermittelt, sich im Streit in ihren Partner einzufühlen und die Welt mit seinen Augen zu betrachten.</p>
<p>Foto: designritter/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		</item>
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		<title>Strafe für starke Frauen</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/beziehungspsychologie/strafe-fur-starke-frauen/709</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 16:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Männer, die Frauen sexuell belästigt
haben, versuchen gern, sich mit dem
Hinweis herauszureden, das Opfer
habe sie durch aufreizende Kleidung
und Verhaltensweisen provoziert.
Künftig dürfte dieses Argument
kaum noch ziehen.
 
 
Frauliche Männer und männliche Frauen
Jennifer Berdahl, Psychologin an der kanadischen &#8220;University of Toronto&#8221; hat jetzt diese Schutzbehauptung widerlegt. Die Zeitschrift &#8220;psychologie heute&#8221; berichtet von drei Untersuchungen der Wissenschaftlerin, an denen sich über 500 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image710" style="width: 121px; height: 195px;" title="StarkeFrauenb.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2007/09/StarkeFrauenb.jpg" alt="StarkeFrauenb.jpg" align="left" />Männer, die Frauen sexuell belästigt<br />
haben, versuchen gern, sich mit dem<br />
Hinweis herauszureden, das Opfer<br />
habe sie durch aufreizende Kleidung<br />
und Verhaltensweisen provoziert.<br />
Künftig dürfte dieses Argument<br />
kaum noch ziehen.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><span id="more-709"></span><strong>Frauliche Männer und männliche Frauen</strong></p>
<p>Jennifer Berdahl, Psychologin an der kanadischen &#8220;University of Toronto&#8221; hat jetzt diese Schutzbehauptung widerlegt. Die Zeitschrift &#8220;psychologie heute&#8221; berichtet von drei Untersuchungen der Wissenschaftlerin, an denen sich über 500 Menschen beteiligten. Berdahl überprüfte zunächst die Persönlichkeit der Teilnehmer. Sie wollte wissen, wer sich eher maskulin oder feminin verhielt. Und dieser Frage ging sie unabhängig vom Geschlecht der Teilnehmer nach, denn es gibt Männer mit starken femininen Anteilen und Frauen mit auffallend maskulinen. Als maskulinie Eigenschaften gelten Führungswille, Dominanz, Ehrgeiz, Durchsetzungsvermögen und Unabhängigkeit. Feminine Eigenschaften zeigen sich durch Mitgefühl, Nachgiebigkeit, Unterordnung, Passivität, Verständnis für andere und Einfühlungsvermögen.</p>
<p>Nachdem die Psychologin die Teilnehmer befragt hatte, wie oft sie am Arbeitsplatz oder am Studienort sexuell belästigt worden seien, stellte sich heraus, dass Frauen mit eher maskuliner Persönlichkeit am häufigsten unter &#8220;Anmache&#8221; zu leiden hatten. Dies galt besonders für jene Frauen, die ihren Job in einer typischen Männerdomäne ausübten.</p>
<p><strong>Wenn Frauen am Klischee kratzen</strong></p>
<p>Jennifer Berdahl ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die eigentlichen Motive für sexuelle Belästigung männliches Machtstreben und sexistische Diskriminierung sind. Denn ihre Forschung zeigte klar, dass Frauen, die &#8220;typisch&#8221; fraulich auftraten, zwar Aufmerksamkeit erregten aber keine negativen Folgen zu erleiden hatten. Doch Frauen, die sich &#8220;wie Jungs&#8221; verhielten, wurden nicht den männlichen Erwartungen gerecht. Sie zerstörten die Rollenklischees, und darauf reagierten Männer irritiert und feindselig. Jennifer Berdahls Fazit: &#8220;Männer bestrafen Frauen durch sexuelle Belästigung, wenn sie nicht ins Bild passen.&#8221;</p>
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		<title>Schlagende Männer</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 10:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Was soll ich anders tun,
als jemanden niederzuschlagen!?
Dann geht es mir wieder besser.“
 
 
 

Typisch weiblich?
Das sagte ein junger Mann, dessen Mutter gestorben war, gegenüber Christian Wiesner, der in der österreichischen Beratungsstelle „Männerwelten“ arbeitet. Wiesner von der Beratungsstelle gegen Männergewalt entschuldigt das Verhalten des geständigen Mannes nicht. In den &#8220;Salzburger Nachrichten&#8221; erklärt er aber, warum so jemand zuschlägt: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image699" style="width: 221px; height: 164px;" title="Schlaegerb1.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2007/09/Schlaegerb1.jpg" alt="Schlaegerb1.jpg" align="left" />„Was soll ich anders tun,<br />
als jemanden niederzuschlagen!?<br />
Dann geht es mir wieder besser.“</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><span id="more-697"></span><strong><br />
Typisch weiblich?</strong></p>
<p>Das sagte ein junger Mann, dessen Mutter gestorben war, gegenüber Christian Wiesner, der in der österreichischen Beratungsstelle „Männerwelten“ arbeitet. Wiesner von der Beratungsstelle gegen Männergewalt entschuldigt das Verhalten des geständigen Mannes nicht. In den &#8220;Salzburger Nachrichten&#8221; erklärt er aber, warum so jemand zuschlägt: „In diesem Moment spürt er die Trauer nicht. Er will sich damit nicht auseinander setzen. Er ist allein, einsam, verzweifelt und glaubt, diese Emotionen durch Gewalt wegschlagen zu können.“ Doch das sei trügerisch. Trauer müsse man durchleben können.</p>
<p>Immer noch hätten Männer vielfach das Problem, sich auf Angst, Verzweiflung, Trauer oder Scham einzulassen. In ihren Augen seien solche Emotionen typisch weiblich. Zu Christian Wiesners Aufgaben gehöre es, Männern verständlich zu machen, dass beispielsweise Angst wichtig fürs Überleben sei. Angst mache vorsichtig und bringe Menschen dazu, rechtzeitig Vorsorge zu treffen.</p>
<p><strong>Männliche Angst</strong></p>
<p>Als Pädagoge und Kommunikationswissenschaftler weiß Wiesner, dass Gewalt in der Familie häufig aus Eifersucht, also aus Angst, die Frau zu verlieren entsteht. Die Furcht, kein voller Mann zu sein, immer Recht haben zu müssen oder überfordert zu sein, spiele ebenfalls eine Rolle. Männer verdrängten ihre Angst „und machen meist ein neues Konfliktfeld auf. Statt über <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wer-ist-die-schonste-im-dreiecksland-teil-i/41">Eifersucht</a> und Verlustängste zu sprechen, schlagen sie zu.“ Der Gewaltberater meint, nach dem Zuschlagen fühle sich jeder Gewalttäter für einen Moment lang wie befreit. Dieser Zustand sei aber nur von sehr kurzer Dauer. „Danach tut es ihm meist Leid, aber er ist nicht in der Lage, über seine Ängste zu sprechen, weil er die Emotionen, die nicht mit seinem Männerbild zusammenpassen, zulassen will.“</p>
<p>Wiesner will nicht missverstanden werden. Darum stellt er klar: „Es gibt kein zufälliges Schlagen. Gewalt passiert nicht, sie findet statt.“ Es erfordere immer eine Entscheidung, wo und wie jemand zuschlage. „Deshalb muss man dem Mann als Täter unmissverständlich die Verantwortung übergeben.“ In der Gewalttherapie von „Männerwelten“ gehe es darum, Männern klar zu machen, dass sie sich auf Emotionen in den verschiedensten Formen einlassen sollten. Es gehe darum, Begrifflichkeiten neu zu denken und neu zu besetzen. Erst wenn der Mann seiner Partnerin zeige und sage „Ich habe Angst, dich zu verlieren“, anstatt Ohrfeigen zu verteilen, entstehe Beziehung, Dialog und Partnerschaft.</p>
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		<title>Qualvolle Beziehungen</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/qualvolle-beziehungen/548</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 05:25:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So mancher muss in seiner Beziehung täglich
damit rechnen, dass ihm Übles blüht. Aber
er unternimmt nichts dagegen. Im Gegenteil.
Ich denke an eine Frau, deren Mann Alkoholiker
ist. Sobald er angetrunken nach Hause kommt,
reicht eine falsche Bewegung von ihr, und er
schlägt zu. Und was tut sie? Sie rechtfertigt
sein Verhalten, sagt, er habe einen total miesen
Tag gehabt: „Ihm ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image549" style="width: 143px; height: 148px;" title="Quaelende-Beziehungb.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2007/05/Quaelende-Beziehungb.jpg" alt="Quaelende-Beziehungb.jpg" align="left" />So mancher muss in seiner Beziehung täglich<br />
damit rechnen, dass ihm Übles blüht. Aber<br />
er unternimmt nichts dagegen. Im Gegenteil.<br />
Ich denke an eine Frau, deren Mann Alkoholiker<br />
ist. Sobald er angetrunken nach Hause kommt,<br />
reicht eine falsche Bewegung von ihr, und er<br />
schlägt zu. Und was tut sie? Sie rechtfertigt<br />
sein Verhalten, sagt, er habe einen total miesen<br />
Tag gehabt: „Ihm ist halt die Hand<br />
ausgerutscht.“ Da fragt man sich, gibt es Menschen, die die<br />
Qual brauchen?</p>
<p><span id="more-548"></span><strong>Wenn Erlittenes gerechtfertigt wird</strong></p>
<p>Zugegeben: Dies ist ein krasses Beispiel. Andere sagen: „Er ist schrecklich eifersüchtig, kontrolliert mich auf Schritt und Tritt – aber dadurch zeigt er mir ja auch, wie wichtig ich ihm bin.“</p>
<p>Das Verhalten derart Gepeinigter scheint völlig sinnlos, hat aber eine Ursache, sagt Dr. Marcus Damm von EliteBlog.de. Oberflächlich betrachtet geht es hier um Beziehungen, in denen einer quält und der andere die Qual aushält. Tiefenpsychologisch betrachtet entsteht mehr Klarheit. Im Fachjargon nennt man den Quälenden Sadist, den, der die Qual aushält, Masochist. In vielen Fällen halten Menschen Qualen aber auch ohne masochistische Züge aus. Sie werden bestimmt von der Angst. Beide leben „Macht und Kontrolle“ aus, jedoch tun sie es beide auf ihre Art. Und zwar, indem einer aktiv ist und der andere passiv.</p>
<p><strong>Böses Verhalten hat einen Grund</strong></p>
<p>Tiefenpsychologen sagen, die Ursachen beider Verhaltensweisen lägen in der Kindheit verborgen. Ich weiß, so mancher winkt bei diesem Hinweis grinsend ab, weil er es nicht mehr hören mag, dass jedes noch so unmögliche Fehlverhalten mit einer schlimmen Kindheit entschuldigt wird. Aber hier geht es nicht um <a href="http://www.blog.online-erfolgreich-sein.de/2008/12/konnt-ihr-verzeihen/">eine Entschuldigung miesen Verhaltens</a>. Hier geht es darum, zu verstehen, warum Menschen tun, was sie tun. Wer das kapiert, hat eine Chance, sich zu ändern.</p>
<p>Die Tiefenpsychologie geht davon aus, dass Heranwachsende stark verinnerlichen, wie ihre Eltern miteinander in Beziehung stehen. Das heißt, wenn ich angebliche Liebe jahrelang als etwas Erleidendes oder als Quälen registriere, kann es passieren, dass ich dieses Verhalten trotz aller Ablehnung übernehme. Das Fatale bei der späteren Partnersuche ist: Als Erwachsene ziehen sich Menschen, die solches vorgelebt bekommen haben, an.</p>
<p>Das sagt mir: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Unterbewusst tendiert er zu dem, was ihm vertraut ist. Selbst dann, wenn es sein Zutrauen zur Menschheit vollends zerstört.</p>
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