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	<title>Liebe ART &#187; Glück</title>
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	<description>Sprechen. Verstehen. Beziehung schaffen. Dialog, der Partner schafft. In jeder Beziehung.</description>
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		<title>Bohnen gegen Blindheit</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 19:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Anforderungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Kennen Sie das? Sie stehen tagelang unter Zeit- und Erfolgsdruck, sind wie verbissen darauf aus, sämtliche Anforderungen zu erfüllen, lassen sich am Abend fallen, reflektieren Ihren Chaos-Tag, und was sehen Sie dann? Einen Berg unangenehmer, bedrückender Ereignisse. Eine solche Perspektive macht alt und krank, aber genau dagegen lässt sich etwas tun: Und das ist ziemlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/12/bohnen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1069" style="float: left;" title="Bohnen gegen Blindheit" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/12/bohnen.jpg" alt="Bohnen gegen Blindheit" width="186" height="144" /></a>Kennen Sie das? Sie stehen tagelang unter<br />
Zeit- und Erfolgsdruck, sind wie verbissen<br />
darauf aus, sämtliche Anforderungen zu erfüllen,<br />
lassen sich am Abend fallen, reflektieren Ihren<br />
Chaos-Tag, und was sehen Sie dann? Einen Berg<br />
unangenehmer, bedrückender Ereignisse. Eine<br />
solche Perspektive macht alt und krank, aber<br />
genau dagegen lässt sich etwas tun: Und das ist<br />
ziemlich leicht.</p>
<p><span id="more-1068"></span><strong>Es stimmt einfach nicht</strong></p>
<p>Wer sich am Abend auf den Tag besinnt, hat automatisch vor Augen, was ihn an diesem Tag belastet hat. Das bleibt nicht aus. Schließlich hat er in genau diese anstrengenden Aufgaben seine Energie gesteckt. So manchem geht’s wie einem Boxer, der voller Wucht ins Leere schlägt. Er hat seinen Arm dermaßen verausgabt, dass er ihn noch Stunden später spürt. Und um das, was er spürt, kreisen seine Gedanken.</p>
<p>Doch es stimmt nicht, dass der komplette Tag aus Plackerei bestand. Jedenfalls in aller Regel nicht. Es gab Momente, Phasen, Begegnungen, die waren gut. So gut, dass sie hätten gut tun können. Aber zu der wohltuenden Wirkung kommt es nicht, weil unter Zeit- und Erfolgsdruck kaum jemand dafür offen ist, solche Momente wahrzunehmen.</p>
<p><strong>Glücksmomente sammeln</strong></p>
<p>Aber diese Wahrnehmung lässt sich trainieren. Stecken Sie sich jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in die rechte Jackentasche. Lassen Sie dann bei jedem kleinen positiven Erlebnis, das Sie im Lauf des Tages haben, eine Bohne von der rechten in die linke Jackentasche wandern. Solch ein Erlebnis kann ein leckeres Essen sein, ein wohlwollender Blick ihres Chefs, mit dem Sie nicht gerechnet haben, ein Fahrer, der Ihnen in einer verzwickten Verkehrssituation mit freundlicher Geste Vorfahrt gewährt, eine Melodie aus dem Radio, die eine gute Erinnerung hervorholt, ein rücksichtsvolles Verhalten Ihres Partners…</p>
<p>Kramen Sie am Abend die Bohnen aus Ihrer linken Tasche heraus und zählen Sie, wie viele schöne Momente Sie auf diese Weise gesammelt haben. Und nicht nur das: Lassen Sie diese Momente noch einmal vor Ihrem inneren Auge wie einen Film vorbeiziehen.</p>
<p>Wir Menschen brauchen solche Bohnen. Denn sie stehen für Fakten, die uns ohne Bohne nicht greifbar erscheinen.</p>
<p>Foto:harald.walker/Quelle:<a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Weil Glück planbar ist</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 16:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Glückstrainerin]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer daran glaubt, dass sein eigenes Glück planbar ist, bekommt nun Unterstützung. Hier werden Leser zu Autoren Die Psychologin und Glückstrainerin Heide-Marie Smolka sagt, allein über das Glück zu lesen, hebe noch nicht die Stimmung. Darum hat sie ein Buch verfasst, in dem sie ihre Leserschaft auffordert, als Autoren aktiv zu werden. In ihrem Buch mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/12/froh.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1062" style="float: left;" title="Weil Glück planbar ist..." src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/12/froh.jpg" alt="Weil Glück planbar ist..." width="179" height="136" /></a>Wer daran glaubt, dass sein<br />
eigenes Glück planbar ist, bekommt<br />
nun Unterstützung.<span id="more-1061"></span></p>
<p><strong>Hier werden Leser zu Autoren</strong></p>
<p>Die Psychologin und Glückstrainerin Heide-Marie Smolka sagt, allein über das Glück zu lesen, hebe noch nicht die Stimmung. Darum hat sie ein Buch verfasst, in dem sie ihre Leserschaft auffordert, als Autoren aktiv zu werden.</p>
<p>In ihrem Buch mit dem Titel &#8220;Mein Glücks-Trainings-Buch&#8221; gibt Smolka &#8220;lediglich&#8221; Impulse und schlägt Übungen vor (beispielsweise eine Fantasiereise in die eigene Zukunft). Aufgabe der Leser ist es, ihre Antworten und individuellen Erfahrungen in dem erfrischend illustrierten Buch aufzuschreiben. Auf diese Weise verfassen jeweils zwei Autoren ein sehr persönliches Buch, das so stark persönlich geprägt ist, dass seine Leser es nur ungern aus der Hand geben.</p>
<p>Foto: alisea/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=la03-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3211799117&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float: left; width: 120px; margin-right: 10px; height: 240px"  class="amazon-einzeltitel"></iframe></p>
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		<title>Schön glücklich?</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Aug 2007 11:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Attraktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstrahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie sind schön, begehrt und hoch bezahlt. Haben also das, was so viele sich wünschen, um glücklich zu sein. Dennoch klappt’s nicht so richtig mit dem großen Glück.         Der Gewinn ist ein Miss-Erfolg Amerikanische Wissenschaftler haben sich mit Models beschäftigt. Sie wollten wissen, ob das Leben im Glanz glücklich macht und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image656" style="width: 170px; height: 245px;" title="Modelb.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2007/08/Modelb.jpg" alt="Modelb.jpg" align="left" />Sie sind schön, begehrt<br />
und hoch bezahlt. Haben also<br />
das, was so viele sich<br />
wünschen, um glücklich zu sein.<br />
Dennoch klappt’s nicht so<br />
richtig mit dem großen Glück.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><span id="more-657"></span><strong>Der Gewinn ist ein Miss-Erfolg</strong></p>
<p>Amerikanische Wissenschaftler haben sich mit Models beschäftigt. Sie wollten wissen, ob das Leben im Glanz glücklich macht und stellten fest, dass die hoch bezahlten Schönen insgesamt nicht zufriedener sind als andere. Und mehr noch: Das Ergebnis schürt den Verdacht, bei einem Schönheitswettbewerb zu gewinnen, sei allenfalls der erste Schritt zum Miss-Erfolg. Die Forscher ließen Models und Angehörige anderer Berufsgruppen Fragebögen zu Lebenszufriedenheit, körperlicher und psychischer Gesundheit sowie zu subjektiven Glücksgefühlen ausfüllen. Dabei schnitten die Laufstegerfahrenen deutlich schlechter ab, berichtet das Magazin „Psychologie heute“.</p>
<p>Das Ergebnis zeigte zwar, dass beide Gruppen körperlich gleich gesund waren, aber die Models zeigten sich psychisch weniger stabil als andere. Außerdem stellte sich heraus, dass sie sehr gefühlsbetont reagieren, eher exzentrische und ichbezogene Einzelgänger sind, sich weniger anpassen und zu Misstrauen neigen.</p>
<p><strong>Einiges kommt zu kurz</strong></p>
<p>Die Wissenschaftler sind der Auffassung, der Beruf mache es den Profimodels schwer, gut für sich zu sorgen. „Sie fühlen sich möglicherweise seltener kompetent, weil viele ihre Qualitäten wie Intelligenz und Charakterstärke in ihrem Beruf kaum gefragt sind.“ Enge menschliche Verbindungen kämen bei Models zu kurz, weil sie viel auf Reisen seien. Stattdessen gingen sie häufig oberflächliche Kontakte ein. Ferner komme ihr Bedürfnis, autonom zu handeln, „viel zu kurz, weil Models sowohl auf dem Laufsteg als auch vor der Kamera meist auf Anweisung handeln – angefangen bei dem, was sie anziehen, über die Art, sich zu bewegen, bis zu den Posen, die sie ausführen.“</p>
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		<title>Glück &#8211; was ist das eigentlich?</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Aug 2007 19:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glück]]></category>

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		<description><![CDATA[Wolf Schneider müsste es ziemlich genau wissen. Schließlich hat er sich Jahrzehnte lang mit dieser Frage beschäftigt. Das Ergebnis seiner Suche ist ein Buch. Eines, das wenig gemeinsam hat mit all denen, die zu diesem Thema bereits ganze Bibliotheken füllen. Verspottung klassischer Glücksphilosophie „Als ich die Inflation von Glücksratgebern erkannte, wollte ich mit so viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image648" style="width: 131px; height: 194px;" title="Gluecksbuchb.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2007/08/Gluecksbuchb.jpg" alt="Gluecksbuchb.jpg" align="left" />Wolf Schneider müsste es ziemlich<br />
genau wissen. Schließlich hat er<br />
sich Jahrzehnte lang mit dieser<br />
Frage beschäftigt. Das Ergebnis<br />
seiner Suche ist ein Buch. Eines,<br />
das wenig gemeinsam hat mit all<br />
denen, die zu diesem Thema bereits<br />
ganze Bibliotheken füllen.</p>
<p><span id="more-647"></span><strong>Verspottung klassischer Glücksphilosophie</strong></p>
<p>„Als ich die Inflation von Glücksratgebern erkannte, wollte ich mit so viel Blödsinn aufräumen“, sagt der Journalist Schneider, der bis 1995 Leiter der Hamburger Henri-Nannen-Journalistenschule war und bis heute als deutscher Sprachpapst gilt.</p>
<p>Über sein neues Buch mit dem Titel „Glück“ sagt er in der &#8220;Berliner Zeitung&#8221;: „Das Buch ist zu einem Drittel die Verspottung der klassischen Glücksphilosophie und zu einem Drittel die Verspottung der heutigen Ratgeber.“</p>
<p><strong>Kampagne gegen falschen Zauber</strong></p>
<p>Ein Ratgeber ist Wolf Schneiders jedenfalls Buch nicht. Mit dem Untertitel „Eine etwas andere Gebrauchsanweisung“ versucht der Verlag allerdings, verkaufsstrategisch geschickt das Gegenteil zu suggerieren. Vehement, fast verächtlich grenzt sich Schneider ab von all den Rezepturen in den Auslagen der Buchgeschäfte, die den gestressten Wohlstandsbürger mit heiß gestrickten Förmelchen das Glück ins Herz zu zaubern versprechen.</p>
<p>Schneider geht es um Grundsätzliches. Wie empfinden wir Glück? Wie können wir uns glücklich fühlen? Er sieht das Nachdenken über das Glück als Luxusprodukt unserer Zeit an: &#8220;Früher kämpfte man ums Überleben.&#8221;</p>
<p>Es macht Spaß, diesen spritzigen, klugen, sprachgeschliffenen Journalisten auf seiner Reise durch das Dickicht des irdischen Glücksstrebens zu begleiten.</p>
<div></div>
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		<title>Selten gute Nachrichten</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/gluck/selten-gute-nachrichten/644</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Aug 2007 14:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glück]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Menschen sind ansteckend wie eine Krankheit. Von ihnen gehen Bazillen aus, die einem die beste Laune verderben. Andere verbreiten Glücksviren. Sie sagen einen Satz, schauen einen an und man fühlt sich beflügelt. Von Letzteren habe ich ein ganzes Nest entdeckt. Lauter Leute, die aus ihrem Glück kein Geheimnis machen.   Ein besonderer Moment Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image645" style="width: 135px; height: 212px;" title="Glueckb.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2007/08/Glueckb.jpg" alt="Glueckb.jpg" align="left" />Manche Menschen sind ansteckend<br />
wie eine Krankheit. Von ihnen gehen<br />
Bazillen aus, die einem die beste Laune<br />
verderben. Andere verbreiten<br />
Glücksviren. Sie sagen einen Satz,<br />
schauen einen an und man fühlt sich<br />
beflügelt. Von Letzteren habe ich ein<br />
ganzes Nest entdeckt. Lauter Leute,<br />
die aus ihrem Glück kein Geheimnis<br />
machen.</p>
<p> </p>
<p><span id="more-644"></span><strong>Ein besonderer Moment</strong></p>
<p>Da ist zum Beispiel Susanne. Sie schreibt: „Als meine Tochter an ihrem siebenten Geburtstag neben mir in der ,Holliday on ice’- Show saß, am Schoß eine riesige Portion Poppkorn, mit vor Aufregung geröteten Wangen und tellergroßen Augen die Show verfolgte und dann ganz aufgeregt ausstieß: ,Mama das ist mein schönster Geburtstag überhaupt!’, da sind mir vor lauter Glück und Rührung die Tränen über die Backen gelaufen &#8211; und bei der Erinnerung gleich wieder! EINFACH SCHÖN.“</p>
<p>Oder Heinz. Er fühlt Glück, „wenn man in einem düsteren Augenblick eine SM bekommt, in der steht: ,Dich liebe ich. Ich glaube fest an dich. Du bist in meinem Herzen.’“</p>
<p><strong>Was unter die Haut geht</strong></p>
<p>Diese und jeder Menge noch ganz andere Augenblicke, die Menschen froh machen oder ihnen unter die Haut gehen, geben sie in einer „Meldestelle für Glücksmomente“ preis. Eingerichtet hat sie die österreichische Glücksforscherin und Psychologin Heide-Marie Smolka. Als Trainerin unterstützt sie Menschen, „die ihren persönlichen Glücksfaktor aktiv erhöhen wollen, die nach Wegen suchen, um mehr aus dem Alltag zu holen.“</p>
<p>In ihrer Internet-Meldestelle hat jeder die Möglichkeit, seine persönlichen Glücksmomente aufzuschreiben und zu veröffentlichen. Davon profitieren alle, die in den Aufzeichnungen stöbern, denn das Stöbern öffnet die Augen. Die Leser erkennen, dass es neben Kapital, Konsum und Komfort unzählige kathedrale Glücklichmacher gibt. Die meisten sind für jeden greifbar. Wenn viele dennoch nicht zupacken, dann deshalb nicht, weil sie ganz speziellen Glücksmomenten verbissen hinterherjagen. So sehr, dass sie auf ihrer Jagd nur noch ihr Ziel vor Augen haben, nicht aber das, was ihnen unterwegs links und rechts Prächtiges blüht.</p>
<p><strong>Endlich ein Gespräch</strong></p>
<p>„Habe es heute endlich geschafft, vier Monate nach dem Tod meiner Freundin Andrea, mit ihrem Mann Michael zu telefonieren“, steht in der Meldestelle. Unterzeichnet mit „B.“ Da kommt die Fantasie ins Rotieren. Egal, ob Bernd, Burghard oder Ben ein kompliziertes Verhältnis zu Andrea gehabt hat. Egal, ob Bernd in Wahrheit Brigitte oder Birgit heißt – ihm oder ihr ist jedenfalls ein Brocken vom Herzen gefallen, weil es zu einem Gespräch gekommen ist, was für B. monatelang womöglich so dingend war wie das Kommen der Feuerwehr zum Brandherd.</p>
<p>Heide-Marie Smolkas <a href="http://www.meldestellefuergluecksmomente.at/">Meldestelle für Glücksmomente</a> ist nicht die erste. Vorbild für sie war, was zwei engagierte Lehrer 2003 in der Schweiz gegründet haben. Mark Riklin und Regula Immler stellten damals Schreibmaschinen auf und motivierten Passanten, zu tippen, was ihnen Freude bereitet. Sie sammelten diese formulierten Glücksmomente und verteilten sie anonymisiert.</p>
<p><strong>Eine Idee macht&#8217;s möglich</strong></p>
<p>Die Idee der österreichischen Glücksforscherin und Psychologin macht’s nun möglich, Glücksmomente via Internet weltweit in unzählige Wohnungen zu bringen. Die Leserinnen und Leser der Website erfahren unterschwellig, wie lohnenswert es ist, sich hin und wieder ganz still und aufmerksam im eigenen Leben umzuschauen, um Glücklichmachendes zu finden.</p>
<p><img id="image646" style="width: 90px; height: 128px;" title="Yoonb.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2007/08/Yoonb.jpg" alt="Yoonb.jpg" align="left" />Was für Bernhard aus Linz Glück ist, formuliert er so: „Zu sehen, wie meine Nachbarin, die Korrepetitorin und Konzertpianistin Yoon Se-hwa (links), die mir gegenüber auf gleicher Fensterhöhe wohnt, sich ans Klavier setzt und ihre Übungen vollführt, mit vollendeter Eleganz und konzentrierter Leichtigkeit. Eine Begegnung, die mir jedes Mal wie ein seligmachender Trost widerfährt.“</p>
<p>Ein anderes Glücksmoment spürt Marinka: „Wenn meine dreijährige Nichte mich anstrahlt, verzückt meinen Namen sagt und ,du bist dedommen’ (das k geht noch nicht <img src='http://www.liebe-art.de/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> ), ich freu mich soooooooooo.&#8221;</p>
<p><strong>Außergewöhnliche Begegnung</strong></p>
<p>Oder Petra aus Wien. Sie lebt durch eine seltene Begegnung auf: „Ich hatte das Glück, Ray Anderson (Posaunist) nach einem seiner seltenen Konzerte in Österreich (Sargfabrik, Wien) ein persönliches Danke für seine wunderbare Musik sagen zu können! Er sagte: ,You are so welcome!’ Die Freude war unbeschreiblich!“</p>
<p>Heidis Glücksbegegnung ist gar nicht selten und dennoch ergreifend: „Ich bin seit fast 26 Jahren verheiratet und immer noch verknallt in ihn!!!“</p>
<p>Oder Richard, der einen Riecher für versteckte Ereignisse zu haben scheint: „Ich finde es wunderbar, wenn ich beispielsweise in einem Buch ein ausgefallenes Wort lese und im selben Moment sagt jemand dieses Wort; oder wenn ich an jemanden denke, den ich schon lange nicht mehr getroffen habe, und kurz darauf ruft dieser Mensch an oder ich treffe ihn zufällig.“</p>
<p><strong>Tanjas doppeltes Glück</strong></p>
<p>Tanja beschreibt zwei ganz unterschiedliche Arten des Glücks. Erstens: „Für mich als Jungjournalist: meine erste Titelseite!!!!“. Und dann noch „Mit dem Hund auf der Wiese rumtollen und die Frühlingssonne genießen… egal ob man dann schmutzig ist oder nicht.“</p>
<p>Der treueste Freund des Menschen spielt auch in Danielas Leben eine Glück bringende Rolle: „Wenn meine Hündin, nachdem sie vor 1,5 Jahren Nierenversagen hatte und im Koma lag, durch den Wald sprintet, dann empfindet nicht nur sie Lebensfreude, sondern auch ich!“</p>
<p>Ein tiefes inneres Glück hat Lola: „Mitten im Arbeitsalltag der Gedanke: Hey, du hast ein Baby im Bauch! ;o)“</p>
<p><strong>Das muss man einfach teilen!</strong></p>
<p>Volker bringt den Sinn der Online-Meldestelle auf den Punkt: „Heute zum ersten Mal Glücksmomente gelesen! Schööön! Dazu fällt mir ein Ausspruch von Marie von Ebner-Eschenbach ein: ,Man muss Glück teilen, um es zu vermehren’“</p>
<p>„Ich freu’ mich so, dass es diese Seite gibt!!“, schreibt Elvira. „Ich hab’ sie mir als Startseite eingerichtet und beginne dadurch meine Arbeit mit einer Glücksmeldung.“</p>
<p>Damit’s kein Missverständnis gibt. Dies schrieb Elvira nicht über www.liebe-art.de sondern über <a href="http://www.meldestellefuergluecksmomente.at/">http://www.meldestellefuergluecksmomente.at/</a></p>
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