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	<title>Liebe ART &#187; LiteraART</title>
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	<description>Sprechen. Verstehen. Beziehung schaffen. Dialog, der Partner schafft. In jeder Beziehung.</description>
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		<title>Heimliches Glück</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 14:35:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[LiteraART]]></category>

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		<description><![CDATA[Lass im Geheim mich zu dir kommen, Lass im Geheim mich von dir gehn, Ach, unsrer Liebe kann&#8217;s nicht frommen, Dass andre noch uns glücklich sehn. Stumm sei dein Mund, dein Blick verschweige, Wie weit sich unser Herz verlor, Die Insel unsres Glückes steige Aus unentdecktem Meer empor. Ist Liebe doch die Frucht aus Eden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lass im Geheim mich zu dir kommen,<br />
Lass im Geheim mich von dir gehn,<span id="more-1127"></span><br />
Ach, unsrer Liebe kann&#8217;s nicht frommen,<br />
Dass andre noch uns glücklich sehn.</p>
<p>Stumm sei dein Mund, dein Blick verschweige,<br />
Wie weit sich unser Herz verlor,<br />
Die Insel unsres Glückes steige<br />
Aus unentdecktem Meer empor.</p>
<p>Ist Liebe doch die Frucht aus Eden,<br />
In Einsamkeit gepflückt von Zwei&#8217;n;<br />
Das fremde Auge eines jeden<br />
Kann hier ein Schlangenaug&#8217; nur sein!</p>
<p>Braucht&#8217;s keine Seel&#8217; doch zu erfahren,<br />
Wie einst in Liebe schön entflammt<br />
Zwein Menschenherzen selig waren,<br />
Trotz einer Welt, die sie verdammt!</p>
<p>Alfred Meißner</p>
<p>Für &#8220;Liebe ART&#8221; vorgeschlagen von Doris, Kommentartorin zahlreicher Beiträge dieses Magazins und des Artikels &#8220;<a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/er-ist-so-anders/1088">Er ist so anders</a>&#8220;.</p>
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		<title>Wo bleibt die Leidenschaft?</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/literaart/wo-bleibt-die-leidenschaft/1122</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 19:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[LiteraART]]></category>
		<category><![CDATA[Konventionen]]></category>
		<category><![CDATA[Leib]]></category>
		<category><![CDATA[Leidenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Was für ein schweres Spiel wir miteinander treiben! Bin bald nah, bald bin ich fern Und hab dich stets ähnlich gern, Bald lachst du mir verliebt ins Herz, Bald wird dein Blick für mich zum Scmerz, Du senkst, mein Werben streng verweisend, Den freundlichen Madonnenkopf, Dein schönes Sternenauge Betrübt und dunkel erdenwärts, Bis dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für ein schweres Spiel<br />
wir miteinander treiben!<span id="more-1122"></span></p>
<p>Bin bald nah, bald bin ich fern<br />
Und hab dich stets ähnlich gern,<br />
Bald lachst du mir verliebt ins Herz,<br />
Bald wird dein Blick für mich zum Scmerz,<br />
Du senkst, mein Werben streng verweisend,<br />
Den freundlichen Madonnenkopf,<br />
Dein schönes Sternenauge<br />
Betrübt und dunkel erdenwärts,<br />
Bis dass ich nichts mehr glaube &#8230;</p>
<p>Wo bleibt die Leidenschaft?<br />
Was fehlt an dem Gefühl?<br />
Was für ein dummes, dummes Spiel,<br />
Umwölkt von dunkler Konvention,<br />
Von Etikette, Religion,<br />
Erschwert durch die Unmöglichkeit,<br />
Vom Ideale meilenweit<br />
Ich Armer mit dir, Schöne treib!<br />
Wie wehret Geist sich gegen Leib!<br />
Ich plumper, schwerer Schweizer Keib!</p>
<p>Hans Morgenthaler</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ich und du</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/literaart/ich-und-du/1114</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 10:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[LiteraART]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Hebbel]]></category>
		<category><![CDATA[Ich und du]]></category>
		<category><![CDATA[lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Lilie]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[träumen]]></category>
		<category><![CDATA[zerfließen]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Friedrich Hebbel Wir träumten voneinander Und sind davon erwacht, Wir leben, um uns zu lieben, Und sinken zurück in die Nacht. Du tratst aus meinem Traume, Aus deinem trat ich hervor, Wir sterben, wenn sich Eines Im Andern ganz verlor. Auf einer Lilie zittern Zwei Tropfen, rein und rund, Zerfließen in Eins und rollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Friedrich Hebbel</strong></p>
<p>Wir träumten voneinander<br />
Und sind davon erwacht,<br />
Wir leben, um uns zu lieben,<br />
<span id="more-1114"></span>Und sinken zurück in die Nacht.</p>
<p>Du tratst aus meinem Traume,<br />
Aus deinem trat ich hervor,<br />
Wir sterben, wenn sich Eines<br />
Im Andern ganz verlor.</p>
<p>Auf einer Lilie zittern<br />
Zwei Tropfen, rein und rund,<br />
Zerfließen in Eins und rollen<br />
Hinab in des Kelches Grund.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aufforderung zur Heimlichkeit</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/literaart/aufforderung-zur-heimlichkeit/1082</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 17:48:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[LiteraART]]></category>
		<category><![CDATA[Bach]]></category>
		<category><![CDATA[Heimlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Willst du dein Herz mir schenken]]></category>

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		<description><![CDATA[Anna Magdalena ist 17 und hat sich in einen Mann verguckt, der 16 Jahre älter und verheiratet ist. Oder besser: Sie hat sich in ihn verhört &#8211; in seine Musik, die er virtuos auf seinem Instrument vertont. Sie weiß, dass er gut ist. Sehr gut. Nicht nur ihr verliebt verklärter Blick sagt ihr, dass dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/heimlichkeit.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1083" style="float: left;" title="Aufforderung zur Heimlichkeit" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/heimlichkeit.jpg" alt="Aufforderung zur Heimlichkeit" width="171" height="111" /></a>Anna Magdalena ist 17 und hat sich in einen<br />
Mann verguckt, der 16 Jahre älter und verheiratet<br />
ist. Oder besser: Sie hat sich in ihn verhört &#8211; in<br />
seine Musik, die er virtuos auf seinem Instrument<br />
vertont.</p>
<p><span id="more-1082"></span><strong>Sie weiß, dass er gut ist. Sehr gut.</strong></p>
<p>Nicht nur ihr verliebt verklärter Blick sagt ihr, dass dieser Mann ein Star ist. Was er tut, kann sie durchaus beurteilen, denn als ausgebildete Sopranistin ist sie mit 17 bereits vom Fach.</p>
<p>Anna Magdalena belauscht diesen Mann, wenn er spielt. Bald begegnen sich die beiden, sie verliebt sich noch heftiger in ihn, er meint lediglich, sie habe einen „sauberen Sopran“, doch zwei Jahre später stirbt die Frau des Musikers, und nun ist es soweit, dass es auch bei ihm funkt.</p>
<p><strong>Die zärtliche Aufforderung</strong></p>
<p>In dieser Phase fällt dem frisch verliebten Musiker ein Gedicht von Simon Dach in die Hand. Er vertonte es unter dem Titel „Aria di Giovannini“. Der Wortlaut ist eine zärtliche Aufforderung zur Heimlichkeit.</p>
<p>Übrigens, der Musiker heißt Johann Sebastian Bach. Er und seine Geliebte hatten es im Korsett einstiger Konventionen wohl nötig, ihre Liebe geheim zu halten, um sie vor dem Klatsch des Fürstenhauses zu schützen. Bach verdiente seine Gage damals nämlich als Kapellmeister des jungen Fürsten Leopold in Köthen.</p>
<p>Und hier nun die Gedanken, die dem verliebten Bach so sehr durch den Kopf gingen, dass er Musik aus ihnen machte:</p>
<p><strong>Fang es heimlich an</strong></p>
<p>Willst du dein Herz mir schenken,<br />
so fang&#8217; es heimlich an,<br />
dass unser beider Denken<br />
Niemand erraten kann.<br />
Die Liebe muss bei beiden<br />
allzeit verschwiegen sein,<br />
drum schließ&#8217; die größten Freuden<br />
in deinem Herzen ein.</p>
<p>Behutsam sei und schweige,<br />
und traue keiner Wand.<br />
lieb&#8217; innerlich und zeige<br />
dich außen unbekannt.<br />
Kein Argwohn musst du geben,<br />
Verstellung nötig ist,<br />
genug, dass du, mein Leben,<br />
der Treu&#8217; versichert bist.</p>
<p>Begehre keine Blicke<br />
Von meiner Liebe nicht.<br />
Der Neid hat viele Tücke<br />
Auf unsern Bund gericht!<br />
Du musst die Brust verschließen,<br />
Halt deine Neigung ein,<br />
Die Lust, die wir genießen,<br />
Muss ein Geheimnis sein.</p>
<p>Zu frei sein, sich ergehen,<br />
hat oft Gefahr gebracht,<br />
man muss sich wohl verstehen,<br />
weil ein falsch Auge wacht.<br />
Du musst den Spruch bedenken,<br />
den ich vorher getan:<br />
willst du dein Herz mir schenken,<br />
so fang´ es heimlich an.</p>
<p>Foto: mathias the dread/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Neu und unberührt</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/literaart/ein-bisschen-mehr-du/1072</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 15:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[LiteraART]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Rainer Maria Rilke Wir wollen glauben an ein langes Jahr, das uns gegeben ist, neu, unberührt, voll nie gewesener Dinge, voll nie getaner Arbeit, voll Aufgabe, Anspruch und Zumutung. Wir wollen sehen, dass wir&#8217;s nehmen lernen, ohne allzu viel fallen zu lassen von dem was es zu vergeben hat, an die, die Notwendiges, Ernstes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Rainer Maria Rilke</strong></p>
<p>Wir<br />
wollen<br />
glauben<br />
an<br />
ein langes Jahr,<br />
<span id="more-1072"></span>das uns gegeben ist,<br />
neu,<br />
unberührt, voll nie gewesener Dinge,<br />
voll nie getaner Arbeit,<br />
voll Aufgabe,<br />
Anspruch und Zumutung.<br />
Wir wollen sehen,<br />
dass wir&#8217;s nehmen lernen, ohne allzu viel fallen zu lassen<br />
von dem<br />
was es zu vergeben hat, an die, die Notwendiges, Ernstes und<br />
Großes von ihm verlangen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jauchzend und wild</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/literaart/jauchzend-und-wild/1058</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Dec 2008 17:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[LiteraART]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Rainer Maria Rilke Wenn die Nacht sinkt&#8230; Rings lag schon die Nacht so barmherzig und mild, des Tages Getön war verklungen: wir gingen selbander durchs weite Gefild und hielten uns selig umschlungen. Da war es durchs Herze so jauchzend und wild und doch so besel&#8217;gend gedrungen &#8230;. Doch nun &#8211; längst entschwunden das liebliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Rainer Maria Rilke</strong></p>
<p>Wenn die Nacht sinkt&#8230;</p>
<p>Rings lag schon die Nacht so barmherzig und mild,<br />
des Tages Getön war verklungen:<br />
wir gingen selbander durchs weite Gefild<br />
und hielten uns selig umschlungen.<br />
Da war es durchs Herze so jauchzend und wild<br />
<span id="more-1058"></span>und doch so besel&#8217;gend gedrungen &#8230;.<br />
Doch nun &#8211; längst entschwunden das liebliche Bild, -<br />
die Saite, die volle, zersprungen &#8230;</p>
<p>Doch immer noch steht es mit himmlischer Macht<br />
in hoffender Brust mir geschrieben;<br />
das Feuer wird mächtig aufs neue entfacht,<br />
vom Sturme der Weihe getrieben.<br />
Und wenn &#8211; so wie damals &#8211; die liebliche Nacht<br />
sich senkt von den Bergen dort drüben,<br />
da glänzet im Aug eine Träne mir sacht<br />
und ich träume &#8211; vom Lieben, vom Lieben!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>An deiner Seele landen</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/literaart/an-deiner-seele-landen/1044</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 18:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[LiteraART]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Rainer Maria Rilke Mein Leben ist wie leise See: Wohnt in den Uferhäusern das Weh, wagt sich nicht aus den Höfen. Nur manchmal zittert ein Nahn und Fliehn: aufgestörte Wünsche ziehn darüber wie silberne Möven. Und dann ist alles wieder still. . . Und weißt du was mein Leben will, hast du es schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Rainer Maria Rilke</strong></p>
<p>Mein Leben ist wie leise See:<br />
Wohnt in den Uferhäusern das Weh,<br />
wagt sich nicht aus den Höfen.<br />
Nur manchmal zittert ein Nahn und Fliehn:<br />
<span id="more-1044"></span>aufgestörte Wünsche ziehn<br />
darüber wie silberne Möven.</p>
<p>Und dann ist alles wieder still. . .<br />
Und weißt du was mein Leben will,<br />
hast du es schon verstanden?<br />
Wie eine Welle im Morgenmeer<br />
will es, rauschend und muschelschwer,<br />
an deiner Seele landen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die gestundete Zeit</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/literaart/die-gestundete-zeit/995</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 07:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[LiteraART]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liebe-art.de/?p=995</guid>
		<description><![CDATA[Es kommen härtere Tage. Die auf Widerruf gestundete Zeit wird sichtbar am Horizont. Bald musst du den Schuh schnüren und die Hunde zurückjagen in die Marschhöfe. Denn die Eingeweide der Fische sind kalt geworden im Wind. Ärmlich brennt das Licht der Lupinen. Dein Blick spurt im Nebel: die auf Widerruf gestundete Zeit wird sichtbar am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/zeit.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-996" style="float: left;" title="Die gestundete Zeit" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/zeit.jpg" alt="Die gestundete Zeit" width="223" height="153" /></a>Es kommen härtere Tage.<br />
Die auf Widerruf gestundete Zeit<br />
wird sichtbar am Horizont.<br />
Bald musst du den Schuh schnüren<br />
und die Hunde zurückjagen<br />
in die Marschhöfe.<br />
Denn die Eingeweide der Fische<br />
sind kalt geworden im Wind.<br />
Ärmlich brennt das Licht der Lupinen.<br />
Dein Blick spurt im Nebel:<br />
<span id="more-995"></span>die auf Widerruf gestundete Zeit<br />
wird sichtbar am Horizont.</p>
<p>Drüben versinkt dir die Geliebte im Sand,<br />
er steigt um ihr wehendes Haar,<br />
er fällt ihr ins Wort,<br />
er befiehlt ihr zu schweigen,<br />
er findet sie sterblich<br />
und willig dem Abschied<br />
nach jeder Umarmung.</p>
<p>Sieh dich nicht um.<br />
Schnür deinen Schuh.<br />
Jag die Hunde zurück.<br />
Wirf die Fische ins Meer.<br />
Lösch die Lupinen!</p>
<p>Es kommen härtere Tage.</p>
<p>Ingeborg Bachmann</p>
<p>Foto: steffan/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fliegt zu dir</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/literaart/fliegt-zu-dir/993</link>
		<comments>http://www.liebe-art.de/literaart/fliegt-zu-dir/993#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 08:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[LiteraART]]></category>

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		<description><![CDATA[TROTZ ALLEM wenn der himmel grau die blutkörperchen lahmen und der körper schwer fliegt dennoch das blatt im wind mit meinem herzen zu dir Sarah Ines]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/blatt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-994" style="float: left;" title="Es fliegt zu dir" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/blatt.jpg" alt="Es fliegt zu dir" width="207" height="146" /></a></p>
<p>TROTZ ALLEM</p>
<p>wenn der himmel grau<br />
die blutkörperchen lahmen<br />
und der körper schwer</p>
<p><span id="more-993"></span></p>
<p>fliegt dennoch das blatt im wind<br />
mit meinem herzen zu dir</p>
<p><a href="http://www.liebe-art.de/gastautoren">Sarah Ines</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Als ich mich selbst zu lieben begann</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/literaart/als-ich-mich-selbst-zu-lieben-begann/1129</link>
		<comments>http://www.liebe-art.de/literaart/als-ich-mich-selbst-zu-lieben-begann/1129#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 10:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[LiteraART]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liebe-art.de/?p=1129</guid>
		<description><![CDATA[Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN. Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/09/selbstliebe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1130" style="float: left;" title="Ab jetzt liebe ich mich einfach mal." src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/09/selbstliebe.jpg" alt="Ab jetzt liebe ich mich einfach mal." width="123" height="158" /></a>Als ich mich selbst<br />
zu lieben begann,<br />
habe ich verstanden,<br />
dass ich immer und<br />
bei jeder Gelegenheit<br />
<span id="more-1129"></span>zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin<br />
und dass alles, was geschieht, richtig ist<br />
von da an konnte ich ruhig sein.<br />
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.</p>
<p>Als ich mich selbst zu lieben begann,<br />
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid<br />
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.<br />
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.</p>
<p>Als ich mich selbst zu lieben begann,<br />
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen<br />
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.<br />
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.</p>
<p>Als ich mich selbst zu lieben begann,<br />
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,<br />
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.<br />
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,<br />
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,<br />
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.<br />
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.</p>
<p>Als ich mich selbst zu lieben begann,<br />
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,<br />
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen<br />
und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.<br />
Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus,<br />
aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.</p>
<p>Als ich mich selbst zu lieben begann,<br />
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,<br />
so habe ich mich weniger geirrt.<br />
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.</p>
<p>Als ich mich selbst zu lieben begann,<br />
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben<br />
und mich um meine Zukunft zu sorgen.<br />
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,<br />
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.</p>
<p>Als ich mich zu lieben begann,<br />
da erkannte ich, dass mich mein Denken<br />
armselig und krank machen kann.<br />
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,<br />
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.<br />
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.</p>
<p>Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,<br />
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten,<br />
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander<br />
und es entstehen neue Welten.<br />
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!</p>
<p><strong>Charlie Chaplin</strong></p>
<p>Foto: i make design / Quelle: <a href="http://www.photocase.com/de/">PHOTOCASE</a></p>
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