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	<title>Liebe ART &#187; Seitensprung</title>
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	<description>Sprechen. Verstehen. Beziehung schaffen. Dialog, der Partner schafft. In jeder Beziehung.</description>
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		<title>Sehnsucht nach dem erotischen Freibrief</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 17:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie sagen, sie lebten seit zwölf Jahren zusammen, seien glücklich miteinander, hätten aber dennoch beide den Wunsch, einmal eine sexuelle Beziehung mit einem anderen Partner zu erleben. Das Paar spricht offen miteinander darüber und fragt Liebe ART, ob eine Beziehung solche Freiheit aushalte. &#8220;Wie gefährlich wäre es, es nicht zu tun?&#8221; Weil Fragen wie diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/11/sehnsucht.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1019" style="float: left;" title="Sehnsucht nach dem erotischen Freibrief" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/11/sehnsucht.jpg" alt="Sehnsucht nach dem erotischen Freibrief" width="166" height="222" /></a>Sie sagen, sie lebten seit zwölf Jahren<br />
zusammen, seien glücklich miteinander,<br />
hätten aber dennoch beide den Wunsch,<br />
einmal eine sexuelle Beziehung mit einem<br />
anderen Partner zu erleben. Das Paar spricht<br />
offen miteinander darüber und fragt <strong>Liebe ART</strong>,<br />
ob eine Beziehung solche Freiheit aushalte.</p>
<p><span id="more-1018"></span><strong>&#8220;Wie gefährlich wäre es, es nicht zu tun?&#8221;</strong></p>
<p>Weil Fragen wie diese in Internet-Foren ständig kursieren, wollte ich’s wissen. Ich fragte zwei Paartherapeuten, las, was Hans Jellouschek, einer der prominentesten deutschen Paarexperten darüber denkt, und fand schließlich eine kluge Antwort im Magazin &#8220;Emotion&#8221;.</p>
<p>Auf die Frage eines Paares, ob es gefährlich für die Beziehung sei, sich gegenseitig einen erotischen Freibrief auszustellen, antwortet dort die Diplompsychologin Berit Brockhausen mit einer Gegenfrage: „Wie gefährlich wäre es denn, es nicht zu tun?“ Sie schreibt: „Egal, wie Sie sich entscheiden: Schwierig für Ihre Beziehung kann es in jedem Fall werden.“</p>
<p><strong>Begrabene Wünsche ruhen nicht</strong></p>
<p>Brockhausen meint, wenn das Paar seinen Wunsch nicht auslebe, könne genau dieses Begraben von Wünschen und Sehnsüchten Konsequenzen haben. Entweder verleugneten beide einen Teil von sich, oder jemand versuche heimlich, seine Wünsche auszuleben. Jedoch beides schade der Liebe.</p>
<p>Die Psychologin sagt, es sei illusorisch, außerhalb der Partnerschaft sexuelle Erfahrungen machen zu können, ohne dass sich in der Beziehung etwas verändere. In der Partnerschaft werde schon deshalb etwas anders, weil beide sich durch ihre neue Erfahrung verändern würden. Das lasse sich nicht vermeiden, „ja, es ist noch nicht einmal wünschenswert, es zu vermeiden.“</p>
<p><strong>An dieser Frage kommen sie nicht vorbei</strong></p>
<p>Aber warum denken zwei, die laut eigener Aussage glücklich miteinander sind, überhaupt über einen erotischen Freibrief nach? Berit Brockhausen antwortet: „Weil sich beide in den vergangenen Jahren weiterentwickelt haben.“ Wenn das Paar seine Beziehung an seine jetzigen Bedürfnisse anpassen wolle, müssten beide für sich herausfinden: „Wer bin ich inzwischen geworden, und was brauche ich heute?“ Und diese Frage bezieht die Psychologin nicht ausschließlich auf Sex.</p>
<p>Sie schlägt vor, beide sollten sich fragen: „Wer bin ich ohne dich?“ Beide Seiten müssten für sich eine Antwort darauf finden – ob mit oder ohne ein neues sexuelles Erlebnis. „Nur dann kann Ihre Beziehung wachsen.“</p>
<p>Völlig ungewiss sei, ob die Partnerschaft sich dadurch vertiefen oder auflösen werde. „Sich diese Frage jedoch nicht zu stellen,“ sagt Berit Brockhausen, „bedeutet in jedem Fall das Ende einer Beziehung, zu der Sie mit ganzem Herzen Ja sagen können.“</p>
<p>Foto: Now/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Die Erklärung fürs Fremdgehen</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 10:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es liest sich geradezu wie eine Entschuldigung für Seitensprünge, was Wissenschaftler herausgefunden haben. Allerdings hilft diese Erkenntnis nur Frauen. So steigt die Attraktivität Frauen neigen nämlich eher dazu, ihren Partner zu betrügen, wenn in ihrem Blut ein hoher Wert des Sexualhormons Estradiol vorhanden ist. Das haben die Psychologen Kristina Durante und Norman Li der Universität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/fremdgeherin.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1102" style="float: left;" title="Die Erklärung fürs Fremdgehen" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/fremdgeherin.jpg" alt="Die Erklärung fürs Fremdgehen" width="179" height="157" /></a>Es liest sich geradezu wie eine<br />
Entschuldigung für <a href="http://www.liebe-art.de/bucher/wovon-mutter-heimlich-traumen/991">Seitensprünge</a>,<br />
was Wissenschaftler herausgefunden<br />
haben. Allerdings hilft diese Erkenntnis<br />
nur Frauen.</p>
<p><span id="more-1101"></span><strong>So steigt die Attraktivität</strong></p>
<p>Frauen neigen nämlich eher dazu, ihren Partner zu betrügen, wenn in ihrem Blut ein hoher Wert des Sexualhormons Estradiol vorhanden ist. Das haben die Psychologen Kristina Durante und Norman Li der Universität von Texas in Austin ermittelt. Allerdings macht sich nicht tagtäglich dieselbe Menge dieses Hormons im weiblichen Blut zu schaffen. Spitzenwerte zeigen sich in der Zeit um den Eisprung herum und in der Mitte der zweiten Zyklushälfte.</p>
<p>Doch den Wissenschaftlern ist noch mehr klar geworden. In der Fachzeitschrift „Biology Letters“ schreiben sie, Frauen mit einem erhöhten Anteil des Sexualhormons Estradiol fänden sich selbst <a href="http://www.liebe-art.de/attraktivitat/wen-finden-sie-schon/1094#more-1094">schöner </a>und würden auch als schöner empfunden.</p>
<p><strong>Sie wagen eine Affäre</strong></p>
<p>Auf einer Skala von eins bis neun bewerteten die Teilnehmerinnen der Studie, wie <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/attraktivitat-selbst-gemacht/527">attraktiv </a>sie ihren eigenen Körper finden und wie sie auf Männer zu wirken glauben. Anschließend bewerteten unbeteiligte Studenten das Aussehen dieser Frauen auf Fotos. Im nächsten Schritt kategorisierten die Forscher die Frauen nach dem Anteil ihres Sexualhormons. Dabei stellte sich heraus, dass Frauen mit mehr Estradiol sich als attraktiver einschätzen und tatsächlich auch <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/geheimnis-der-anziehung/92">von Männern als anziehender wahrgenommen </a>werden.</p>
<p>Ferner ergab die Studie, dass diese Frauen in ihrem Leben mehr lange Beziehungen hatten und stärker dazu neigten, mit einem anderen Mann zu flirten, ihn zu küssen und <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wo-beginnt-eigentlich-untreue/865">eine ernsthafte Affäre </a>mit ihm zu wagen.</p>
<p><strong>Sie haben etwas, das vielen fehlt</strong></p>
<p>Die US-Studie zeigt aber auch etwas, das sie nicht formuliert. Und das ist wesentlich: Wenn sie sagt, dass Frauen, die sich als attraktiv einschätzen, von Männern als verführerisch empfunden werden, heißt das: Menschen, die sich akzeptieren wie sie sind, haben etwas, was vielen fehlt: nämlich Selbstbewusstsein. Dies wird jedoch nicht allein von Hormonen geschenkt, jeder kann es fördern.</p>
<p>Um das zu schaffen, ist es wichtig, klar zu sehen, was Selbstbewusstsein eigentlich ist. Es ist nichts anderes als ein Wissen über sich selbst. Doch dieses Wissen ist erst in zweiter Linie eine Sache des Verstandes. Vor allem ist es emotional.</p>
<p><strong>Nicht ständig zusammenreißen</strong></p>
<p>Wer sein geringes Selbstbewusstsein trainieren will, kann es, indem er sich etwas leistet, was er sich bislang verbietet. Er sollte seine Meinung sagen, wenn ihm etwas nicht passt, sich nicht ständig zusammenreißen, auf Menschen zugehen, sich zu Wort melden, wenn er den Impuls dazu spürt.</p>
<p>Niemand wird sein marodes Selbstwertgefühl von einem Tag auf den anderen in Selbstbewusstsein verwandeln, aber Schritt für Schritt ist es möglich. Sich zu äußern, bedeutet nichts anderes, als sein Umfeld offen zu fragen: „Wer bin ich?“</p>
<p><strong>Eine sympathische Auskunft ist sicher</strong></p>
<p>Klar, dass nicht jede Antwort wie eine Umarmung rüberkommt. Negative Reaktionen gibt es immer, wenn Menschen etwas sagen. Aber immer gibt es auch eine Vielzahl stimmiger Antworten, und die setzen einen Kreislauf in Gang, der dem Trainierenden auf sympathische Weise vor Augen führt, wer er ist.</p>
<p>Wer sein Selbstbewusstsein auf diese Weise aufpäppelt, ist auf die Überdosis eines Sexualhormons nicht mehr neidisch. Er registriert, wie er mit der Zeit durch Körperhaltung, Mimik, Humor, Sprache auf Menschen ausstrahlt. Und diese Ausstrahlung wirkt viel, viel anziehender als Selbstzweifel und ein Gesicht, dem jeder ansieht, das es sich nicht sehen lassen mag.</p>
<p>Foto: theesweetg/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Lust auf Tabu-Bruch</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 12:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum begehrt sie ausgerechnet den Mann ihrer besten Freundin und warum er die Partnerin seines Freundes? Fällt es ihnen so schwer, die Finger von diesen Begehrten zu lassen, weil die auf sie wirken wie die ewig gesuchte Stecknadel im Heuhaufen ihrer Liebeswünsche? Nein, so ist es in der Regel nicht. Wenn Romeo gedurft hätte Psychologen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/03/halt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1124" style="float: left;" title="Lust auf Tabu-Bruch" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/03/halt.jpg" alt="Lust auf Tabu-Bruch" width="182" height="136" /></a>Warum begehrt sie ausgerechnet den Mann<br />
ihrer besten Freundin und warum er die<br />
Partnerin seines Freundes? Fällt es ihnen<br />
so schwer, die Finger von diesen Begehrten<br />
zu lassen, weil die auf sie wirken wie die ewig<br />
gesuchte Stecknadel im Heuhaufen ihrer<br />
Liebeswünsche? Nein, so ist es in der Regel nicht.</p>
<p><span id="more-1123"></span><strong>Wenn Romeo gedurft hätte</strong></p>
<p>Psychologen haben für solches Begehren einen Fachausdruck. Sie nennen es den „Romeo&amp;Julia-Effekt“. Warum? Weil sie davon ausgehen, dass Shakespeares klassisches Liebespaar wohl kaum so wild aufeinander gewesen wäre, wenn Julia hätte tun dürfen, was Romeo von ihr wollte (und umgekehrt).</p>
<p>Das Magazin „emotion“ zitiert zu diesem Thema Wissenschaftler, die sagen: „Wird uns etwas untersagt, fühlen wir uns in unserer Freiheit eingeengt. Um die Kontrolle zurückzugewinnen, steigt unsere Motivation, das Tabu zu brechen &#8211; frei nach dem Motto: ,Jetzt erst recht!’“</p>
<p><strong>Eine besondere Herausforderung</strong></p>
<p>Verbotenes hat also durchaus einen besonderen Reiz – und dies nicht erst in heutiger und aufmüpfiger Zeit. Schon vor über 2000 Jahren schrieb der römische Dichter Ovid: „Leichte Dinge möchte niemand. Doch was verboten ist, das ist herausfordernd.“</p>
<p>Auf so manche Herausforderungen sprangen einst vornehmlich Männer an, schließlich fühlten sie sich als die vor nichts zurückschreckenden Jäger. Und je häufiger und strenger sie der Herausforderung ins schöne Auge blickten, umso stärker fühlten sie sich. Doch längst hat sich etwas geändert: Frauen warten nicht mehr auf ihren jagenden Heimkehrer und den Braten, den er ihnen auf den Küchentisch legt. Frauen jagen selbst – und bringen (fette) Beute mit. Nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht.</p>
<p>Foto: DMG07/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Anonyme Befragung zum Seitensprung</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wer-geht-wie-und-warum-fremd/1008</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 03:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Liebe ART&#8221;-Leserschaft kann helfen und gewinnen. Noch bis Ende Dezember. Was Menschen über Seitensprünge denken, sprechen vermutlich die wenigsten offen aus. Doch hier und jetzt ist Ehrlichkeit gefragt: Psychologen der Technischen Universität Braunschweig wollen es wissen. Darum fragen sie Liebe-ART-Leserinnen und -Leser. Sämtliche Antworten bleiben anonym, und alle, die mitmachen, nehmen an einer Verlosung teil. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Liebe ART&#8221;-Leserschaft kann helfen und gewinnen.<br />
Noch bis Ende Dezember.</strong></p>
<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/fremdgehen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1009" style="float: left;" title="Wer geht wie und warum fremd?" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/fremdgehen.jpg" alt="Wer geht wie und warum fremd?" width="161" height="247" /></a>Was Menschen über Seitensprünge denken,<br />
sprechen vermutlich die wenigsten offen aus.<br />
Doch hier und jetzt ist Ehrlichkeit gefragt:<br />
Psychologen der Technischen Universität<br />
Braunschweig wollen es wissen. Darum fragen<br />
sie <strong>Liebe-ART</strong>-Leserinnen und -Leser.<br />
Sämtliche Antworten bleiben anonym, und alle,<br />
die mitmachen, nehmen an einer Verlosung teil.</p>
<p><span id="more-1008"></span><strong>Ist das in Deutschland auch so?</strong></p>
<p>Anna Schreyer vom Braunschweiger Forschungsteam weiß, dass 90 Prozent der verheirateten Männer und 95 Prozent der Frauen sich Treue von ihrem Partner wünschen. Sie sieht aber auch, dass dennoch 22 bis 25 Prozent der verheirateten Männer und 11 bis 15 Prozent der verheirateten Frauen in den USA zugeben, fremdgegangen zu sein. Nun möchte sie wissen, ob dies in Deutschland und bei nicht verheirateten Paaren auch so aussieht.</p>
<p>Die Psychologin stellt diese Frage nicht aus Neugier. Sie geht davon aus, nach Abschluss ihrer Forschungsarbeit einen wesentlichen Beitrag zur künftigen Paartherapie zu leisten.</p>
<p><strong>Lauter Fragen</strong></p>
<p>Im Rahmen ihrer Studie möchte Anna Schreyer herausfinden:<br />
- Welche Gründe für außerpartnerschaftliche Beziehungen gibt es in festen Partnerschaften oder Ehen?<br />
- Wer geht überhaupt fremd?<br />
- Welche verschiedenen Motivationen und Befürchtungen haben die Partner?<br />
- Was denken die Beteiligten über Safer-Sex und wie gehen sie mit möglichen Infektions-Risiken durch HIV oder sexuell übertragbare Krankheiten um?</p>
<p><strong>Seitensprung in der offenen Partnerschaft</strong></p>
<p>Nicht zuletzt will die Psychologin untersuchen, wie Männer und Frauen in offenen Partnerschaften mit außerpartnerschaftlichen Beziehungen umgehen. Denn die wissenschaftlichen Ergebnisse können monogamen Paaren helfen, ihre Krisen, die durch einen Seitensprung entstanden sind, zu bewältigen. Und die Psychologin sieht noch einen weiteren Effekt ihrer Arbeit: Sie plant Präventivmaßnahmen, die verhindern, dass es überhaupt zu Seitensprüngen kommt.</p>
<p><strong>Für Teilnehmer gilt nur eine Voraussetzung</strong></p>
<p>Für alle, die sich an der Forschungsumfrage beteiligen wollen, gilt nur eine einzige Voraussetzung: Sie müssen in einer festen Partnerschaft leben. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie verheiratet sind oder nicht, ob sie zusammenleben oder nicht. Darüber hinaus sind dem Forschungsteam sämtliche Einstellungen, Lebensanschauungen sowie Alters- und Berufsgruppen willkommen.</p>
<p>Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost die Universität drei Sachgutscheine im Wert von 15 Euro.</p>
<p>Und <a href="http://www.tu-braunschweig.de/psychologie/abt/klinische/arbeiten/schreyer">hier</a> geht’s zur Umfrage.</p>
<p>Foto: emoji/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Auf Pirsch in fremden Revieren</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 12:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf Jagd zu gehen, ist auch eine Möglichkeit, einen Partner zu finden. Und zwar eine effektive. Offene Antworten auf intime Fragen Die Jagd nach einem Partner, der bereits vergeben ist, ist so verbreitet und erfolgreich, dass Wissenschaftler die Gründe und Hintergründe solcher Fangmethoden erkennen wollen. Den Anstoß zur wissenschaftlichen Erforschung des Partnerklaus gab laut Magazin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/11/pirsch.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1043" style="float: left;" title="Frau auf Pirsch in fremden Revieren." src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/11/pirsch.jpg" alt="Frau auf Pirsch in fremden Revieren." width="221" height="161" /></a>Auf Jagd zu gehen, ist auch eine<br />
Möglichkeit, einen Partner zu finden.<br />
Und zwar eine effektive.</p>
<p><span id="more-1042"></span><strong>Offene Antworten auf intime Fragen</strong></p>
<p>Die Jagd nach einem Partner, der bereits vergeben ist, ist so verbreitet und erfolgreich, dass Wissenschaftler die Gründe und Hintergründe solcher Fangmethoden erkennen wollen. Den Anstoß zur wissenschaftlichen Erforschung des Partnerklaus gab laut Magazin FOCUS der amerikanische Psychologe David Schmitt. Ihm gelang es, 121 Kollegen in 53 Nationen für sein Vorhaben einzuspannen.</p>
<p>Sämtliche Forscher sollten <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wer-geht-wie-und-warum-fremd/1008">Fragebogen </a>an Frauen und Männer verteilen. Fast 17000 Menschen beantworteten auf diese Weise intime Fragen nach ihrem Sexualverhalten. Aus dem Ergebnis ist zu lesen: Gegen das zehnte Gebot („Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib“) zu verstoßen, ist eine menschliche Urlust.</p>
<p><strong>Partnerklau gestanden</strong></p>
<p>Harald Euler von der Universität Kassel steuerte von deutscher Seite zu der Untersuchung bei. Er sagt, etwa die Hälfte der rund 800 in Deutschland Befragten habe zugegeben, bereits einmal einen Partnerklauversuch unternommen zu haben. Als „erstaunlich“ empfindet er, dass 87 Prozent der deutschen Männer berichteten, eine Frau habe sie für eine feste Beziehung ausspannen wollten. 81,8 Prozent der gebundenen Frauen berichteten, schon einmal Ziel männlichen Begehrens gewesen zu sein.</p>
<p>Harald Euler und sein amerikanischer Kollege David Schmitt können recht klar den Unterschied zwischen dem aktiven und passiven Part beim Ausspannen eines Partners benennen: „Ein Partnerklauer zu sein, gilt als verwerflich. Objekt eines Ausspannversuchs zu werden wird dagegen als Beleg angesehen, begehrenswert zu sein.“</p>
<p><strong>Allein die Verführungskunst führt nicht zum Erfolg</strong></p>
<p>Was Euler auffällt, ist die Erfolgsquote, die <a href="http://www.liebe-art.de/bucher/wovon-mutter-heimlich-traumen/991">Frauen </a>auf ihren Beutezügen in Deutschland verzeichnen. Wenn sie einen Mann ins Visier genommen hätten, bekämen sie ihn auch, stellt der Psychologe fest. Nur jeder vierte Partnerklauversuch misslinge der deutschen Frau. Eine Göttinger Studie zeigt jedoch, dass der feminine Erfolg nicht auf ausgefeilter Verführungskunst basiert. Eher sind es unerfüllte Wünsche, die gebundene Männer in die Netze von Frauen laufen lassen. 76 Prozent der Männer und 84 Prozent der Frauen nannten sexuelle Unzufriedenheit als Grund für ihren <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/akzeptiertes-fremdgehen/761">Seitensprung</a>.</p>
<p>Überraschen dürfte die Tatsache, dass Frauen derart offensiv auf Partnersuche gehen, nicht. Sie haben begriffen, dass die Zeit eindeutiger bis diskriminierender <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wo-beginnt-eigentlich-untreue/865">Geschlechterrollen </a>vorbei ist. Sowohl wirtschaftliche als auch soziale Gründe stehen für diesen Wandel. Praktisch wirkt sich das so aus: Wo Frauen sich ihrer Freiheit bewusst sind und auch beruflich stark Position beziehen, gehen sie souverän Wege, die allzu lange Männern vorbehalten waren. &#8211; Und das auch in sexueller Hinsicht.</p>
<p>Foto: sanwen/Quelle:<a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<item>
		<title>Wie offen darf Beziehung sein?</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wie-offen-darf-beziehung-sein/997</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 16:10:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Liebe ART-Leserin Marie erzählt, sie habe seit gut zwei Monaten eine Affäre mit Jochen. Mit ihm zusammen sei Beziehung genau das, was sie sich immer erträumt habe. „Eigentlich,“ sagt Marie. Denn es gebe ein Problem, mit dem sie nicht umgehen könne. Von Anfang an mit offenen Karten gespielt Jochen habe sie von Anfang an nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/beziehung.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-998" style="float: left;" title="Wie offen darf Beziehung sein?" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/beziehung.jpg" alt="Wie offen darf Beziehung sein?" width="215" height="106" /></a><strong>Liebe ART</strong>-Leserin Marie erzählt, sie<br />
habe seit gut zwei Monaten eine Affäre<br />
mit Jochen. Mit ihm zusammen sei<br />
Beziehung genau das, was sie sich immer<br />
erträumt habe. „Eigentlich,“ sagt Marie.<br />
Denn es gebe ein Problem, mit dem sie<br />
nicht umgehen könne.</p>
<p><span id="more-997"></span><strong>Von Anfang an mit offenen Karten gespielt</strong></p>
<p>Jochen habe sie von Anfang an nie über seine Absichten im Zweifel gelassen. „Er wollte nur eine Affäre – keine feste Beziehung.“ Doch mit der Zeit sei aus der lockeren Verbindung Beziehung geworden. Jedenfalls in Maries Augen. Ihr Zweisamkeit spiele sich längst nicht mehr nur im Bett ab. Sie gehe mit ihm zu seinen Freunden, er mit zu ihren, er überrasche sie damit, CDs mit ihrer Lieblingsmusik gebrannt zu haben, sie gingen zusammen ins Kino, zu Konzerten und hätten auch einen Drei-Tage-Trip nach London zusammen gemacht.</p>
<p>Wenn sie nach all den gemeinsamen Erlebnissen das Wort „Beziehung“ in den Mund nehme, wiederhole er sogleich, was er immer gesagt habe. Und wenn Marie ihren Freundinnen davon erzähle, sagten die, sie solle sich beruhigen: „Das ist typisch männlich. Der hat nichts gegen eure Beziehung. Der hat nur Angst vor dem Thema.“</p>
<p><strong>Er versteht ihre Empörung nicht</strong></p>
<p>Kürzlich erlebte Marie eine Überraschung. Zufällig sah sie Jochen vor einem Restaurant knutschend in den Armen einer anderen. Er kann Maries Empörung nicht verstehen. Jedenfalls klingt es so, wenn er sagt: „Ich habe dir doch nie etwas vorgemacht – habe immer klar gesagt, dass ich keine Beziehung will.“</p>
<p>Es sind nicht nur Männer, die etwas gegen Beziehung haben. Wer so eingestellt ist, befürchtet vielfach, in Beziehung zögen Paare regelrecht aneinander herum. Doch so manche Zieherei kann durchaus anziehend sein. Wer wissen will, wie&#8217;s geht, klickt auf „<a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/beziehung-find-ich-doof/920">Beziehung find’ ich doof</a>.“</p>
<p>Foto: daumenkino/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Wovon Mütter heimlich träumen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 08:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liegt es an fehlender Anerkennung? Lockt sie das Prickeln jenseits eines schal gewordenen Ehelebens? Auf jeden Fall ist es (auch heute noch) ein Tabubruch, wenn Mütter bekennen: „Ich träume von erotischen Abenteuern“, wenn sie flirten oder gar einen Liebhaber haben. Eines der letzten Tabus Über die Hälfte der Frauen, die mehr als fünf Jahre verheiratet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/mutter.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-992" style="float: left;" title="Mama geht fremd" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/10/mutter.jpg" alt="Mama geht fremd" width="221" height="138" /></a>Liegt es an fehlender Anerkennung?<br />
Lockt sie das Prickeln jenseits eines<br />
schal gewordenen Ehelebens? Auf jeden<br />
Fall ist es (auch heute noch) ein Tabubruch,<br />
wenn Mütter bekennen: „Ich träume von<br />
erotischen Abenteuern“, wenn sie flirten<br />
oder gar einen Liebhaber haben.<span id="more-991"></span></p>
<p><strong>Eines der letzten Tabus</strong></p>
<p>Über die Hälfte der Frauen, die mehr als fünf Jahre verheiratet sind, wagt einen Seitensprung. Was bedeutet das für sie als Mütter? Darüber und über eines der letzten Tabus unserer Gesellschaft berichtet die Soziologin Natalie Schlegel in der Wochenzeitung „Die Zeit“.</p>
<p>Sie nennt ein Beispiel: Jasmin ist 39 und zweifache Mutter. Ihre eigene Mutter war es, die sie bei Zärtlichkeiten mit ihrem Liebhaber ertappt hatte. Die Mutter reagierte mit einem Zusammenbruch. Jasmin erzählt: „Sie lag in ihrem Bett, hatte die Füße hochgebettet und überwachte ihren Zustand mit einem Blutdruckmessgerät. Die Augen hielt sie geschlossen. Auf ihrem Nachttisch lagen Valium-Tabletten. Sie wirkte, als hätte ihr letztes Stündlein geschlagen. Es dauerte lange, bis ich ihr erklärt hatte, warum, wieso, weshalb das geschehen war.“</p>
<p><strong>Ist diese Frau nur altmodisch?</strong></p>
<p>Die Soziologin Natalie Schlegel, schreibt, man könne meinen, Jasmins Mutter sei einfach altmodisch. „Aber denken Sie an Ihre eigene Mutter. Stellen Sie sich vor, Sie würden erfahren, dass sie zur Zeit eine heimliche Affäre unterhält oder vielleicht damals einen Liebhaber hatte, als Sie selbst noch ein Kind waren. Mütter, die fremdgehen, verletzen eines der wenigen noch geltenden Tabus.“</p>
<p>Nach wie vor gelte die Mutter als Zentrum des Systems Familie. Sie halte zusammen, umsorge Kind und Mann und vermittle zwischen allen Familienmitgliedern. Aus Sicht der Gesellschaft passe diese Rolle nicht zu einer Frau, die ihre emotionalen und erotischen Wünsche und Träume mit einem fremden Mann in die Tat umsetze. Allein die Vorstellung, eine Mutter könne sich einem Fremden zuwenden, werde als bedrohlich empfunden. Automatisch kreuzten dann lauter Fragezeichen auf: Was passiert mit den Kindern? Was, wenn die Mutter weitere Kinder hätte? Stiefgeschwister? Würde die Position der älteren Kinder auf diese Weise gefährdet? Würden ihre Chancen auf Befriedigung ihrer Bedürfnisse sinken?</p>
<p><strong>Das hat sie so nicht gewollt</strong></p>
<p>Für die Gesellschaft fühle es sich so an, schreibt Natalie Schlegel, als würde eine Mutter, die ihren Mann hintergeht, zugleich ihre Kinder betrügen. Viele Frauen nähmen es deshalb in Kauf, unglücklich zu verharren. Sie fänden sich damit ab, weiterhin unglücklich in einer schon seit Jahren lieblosen Ehe zu leben und von ihrem gleichgültigen Partner nur noch in ihrer Funktion als Erzieherin, Köchin, Putzfrau und Dazuverdienerin wahrgenommen zu werden.</p>
<p>„Wenn Frauen Mütter werden, geben viele ihre Identität als emotional und erotisch selbstbestimmte Frau auf.“ Selbst die Hochqualifizierten unter ihnen verzichteten zugunsten der Familie oft auf ihre finanzielle Unabhängigkeit. Jede zweite Mutter in einem Paarhaushalt mit Kindern unter zwölf Jahren sei nicht erwerbstätig, aber nur sechs Prozent sagten: „Ich habe das so gewollt.“</p>
<p><strong>Irgendwann kommt eine Begegnung der anderen Art</strong></p>
<p>In diesem Bewusstsein bleibe es nicht aus, dass Mütter irgendwann anfingen, sich an die Zeit zu erinnern, als sie noch keine Kinder hatten. Und dann „entdecken, manche zaghaft-vorsichtig, andere eher trotzig-herausfordernd, dass sie nicht ausschließlich mütterliche Interessen und Bedürfnisse haben.“</p>
<p>Viele begegneten früher oder später einem Mann, „der die Schmetterlinge in ihrem Bauch wieder auffliegen lässt,“ &#8211; der sich für sie interessiert, der sie umwirbt und ihnen sagt, wie attraktiv sie sind.</p>
<p><strong>Endlich konnte sie es wieder spüren</strong></p>
<p>Natalie Schlegel zitiert Tina. Ihr sei es wie den meisten Müttern um viel mehr gegangen als um aufregenden Sex: „Ich hätte nie gedacht, dass sich ein solch attraktiver Mann für mich interessieren könnte. Aber so war es. Er suchte immer wieder das Gespräch mit mir, ich merkte, dass er meine Meinung zu den Dingen und zu verschiedenen Themen ernsthaft erfahren wollte. Was ich dachte und fühlte war ihm wichtig. Ich erfuhr eine Intimität und Zärtlichkeit, die ich nie vorher kennengelernt hatte. Sven war zuverlässig und fürsorglich, er bemühte sich um mich, tat alles, um mich glücklich zu machen. Er zeigte mir, wie begehrenswert ich für ihn war, ich konnte endlich wieder spüren, wie schön sich ,Frausein’ anfühlt.“</p>
<p>In einer solchen Situation entstehe der Spagat zwischen dem, was Mütter ihren Kindern zu schulden glaubten, und dem, was sie selber glücklich mache. Beides sei nicht vereinbar. „Bekennen sie sich zu ihren Gefühlen, wird die Familie zerbrechen. Wollen sie ihre Ehe unter keinen Umständen gefährden, dürfen sie sich natürlich keine Liebesaffäre leisten. Am liebsten möchten sie niemandem wehtun und trotzdem glücklich sein. Deshalb versuchen sie das offen nicht zu Vereinbarende heimlich zu kombinieren.“</p>
<p><strong>Es ist spannend und anstrengend</strong></p>
<p>Jasmin habe nicht nur den einen Liebhaber gehabt, mit dem ihre Mutter sie erwischt hatte. Sie sei damit beschäftigt, sich neu zu erfinden: „Ich musste neue, verbotene Gefühle entdecken. Es ist spannend, was mit mir passiert, aber es ist auch sehr anstrengend. Wenn ich auf die letzten Monate zurückblicke, dann denke ich oft ´Was tust du da?` oder ´Das bist du doch gar nicht, warum machst du das?` Ich erkenne mich selbst nicht wieder und bin erschrocken über mein Verhalten. Maßlos finde ich mich. Aber vielleicht werde ich jetzt erwachsen.“</p>
<p>Foto: eyeofsamara/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=la03-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3897412365&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float: left; width: 120px; margin-right: 10px; height: 240px"  class="amazon-einzeltitel"></iframe></p>
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		<title>Werden diese Männer unschuldig verurteilt?</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/manner/manner-unschuldig-verurteilt/982</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 09:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fremdgehen]]></category>
		<category><![CDATA[Gene]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Männer, die ständig ihre Partnerinnen wechseln, würden sich gewiss freuen, wenn sie behaupten könnten: „Ich kann nichts dafür. Es liegt an meinen Genen.“ Eine schwedische Studie deutet nun darauf hin, dass das Erbgut für die Beziehungsfähigkeit tatsächlich eine gewisse Rolle spielt. Männer wie Wühlmäuse Forscher des Karolinska-Instituts in Stockholm haben Aussagen von 552 Zwillingspaaren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/verurteilt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-983" style="float: left;" title="Männer: unschuldig verurteilt?" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/verurteilt.jpg" alt="Männer: unschuldig verurteilt?" width="153" height="199" /></a>Männer, die ständig ihre Partnerinnen<br />
wechseln, würden sich gewiss freuen,<br />
wenn sie behaupten könnten: „Ich kann<br />
nichts dafür. Es liegt an meinen Genen.“<br />
Eine schwedische Studie deutet nun<br />
darauf hin, dass das Erbgut für die<br />
Beziehungsfähigkeit tatsächlich eine<br />
gewisse Rolle spielt.<span id="more-982"></span></p>
<p><strong>Männer wie Wühlmäuse</strong></p>
<p>Forscher des Karolinska-Instituts in Stockholm haben Aussagen von 552 Zwillingspaaren und ihren Partnern zu ihrer Beziehung ausgewertet. Alle Probanden waren seit mindestens fünf Jahren in festen Händen.</p>
<p>Darüber hinaus haben die Wissenschaftler bei 1899 Personen untersucht, welche Varianten des so genannten AVPRA1-Gens sie besaßen. Dieses Gen spielt bei bestimmten Wühlmausarten eine wichtige Rolle für die Ausbildung monogamer Beziehungen. Die Wissenschaftler wollten nun wissen, ob verschiedene Variationen des Gens sich auch auf das menschliche Verhalten auswirken.<br />
Tatsächlich, so berichten sie jetzt im Fachblatt „Proceedings of the National Academy of Sciences“, zeigten Männer, die das so genannte 334-Allel des Gens trugen schlechtere Werte als ihre Geschlechtsgenossen.</p>
<p><strong>Ihre Partnerinnen konnten es bestätigen</strong></p>
<p>Und 34 Prozent aller Männer, die zwei 334-Allele besaßen, hatten im vergangenen Jahr eine Ehekrise. Bei jenen, die nur eine oder gar keine Kopie dieser Variante trugen, waren es nur 15 bis16 Prozent. Auch die Aussagen der Partnerinnen deuteten auf einen Einfluss des Gens hin. Von ihnen waren jene am häufigsten unzufrieden, die in einer Beziehung mit Männern lebten, die zwei der genannten Allele in sich trugen.</p>
<p>Mit diesem Ergebnis, so die Wissenschaftler, lasse sich jedoch nicht vorhersagen, welches Bindungsverhalten ein bestimmter Mann zeigen wird.</p>
<p><strong>Von den Genen zum Fehltritt gezwungen?</strong></p>
<p>Die Forschungsergebnisse passen auch zu einer kürzlich veröffentlichten Studie. Die zeigt nämlich, dass das 334-Allel mit einer erhöhten Aktivität der Amygdala zusammenhängt. Diese Hirnregion soll eine wichtige Rolle bei der Paarbindung spielen.</p>
<p>Somit belegt die schwedische Studie einmal mehr, dass Gene menschliches Verhalten beeinflussen. Sie zeigt aber auch, dass sie niemanden dazu zwingen, sich auf eine ganz bestimmte Weise aufzuführen. Denn es stimmt zwar, dass etwa ein Drittel der Männer, die mit zwei 334-Allelen bestückt sind, im vergangenen Jahr eine Ehekrise hatten. Es stimmt aber auch, dass zwei Drittel ihre Partnerschaft krisenfrei erlebten.</p>
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		<title>Warum tötet eine liebende Frau ihren Mann?</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/bucher/warum-totet-eine-liebende-frau-ihren-mann/980</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 08:28:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[„Ein Tatsachenbericht, der eine enorme Spannung aufbaut.“ Das schreibt fem.com, eines der größten deutschsprachigen Frauenportale, über das Buch „Totgeliebt“. Ihr Mann war der &#8220;schönste, klügste, galanteste&#8221; Während ihrer 29 Jahre langen Ehe habe die Täterin nach Aussage von Freunden und Bekannten immer wieder betont, sie habe den &#8220;klügsten, schönsten und galantesten Mann&#8221; geheiratet, den sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/moerderin.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-981" style="float: left;" title="Warum tötet eine liebende Frau nach 29 Ehejahren ihren Mann?" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/moerderin.jpg" alt="Warum tötet eine liebende Frau nach 29 Ehejahren ihren Mann?" width="112" height="112" /></a>„Ein Tatsachenbericht, der eine enorme Spannung<br />
aufbaut.“ Das schreibt <a href="http://www.fem.com/private/private-artikel/artikel/eindringliches-portrait-einer-moerderin/"><strong>fem.com</strong></a>, eines der größten<br />
deutschsprachigen Frauenportale, über das Buch<br />
„Totgeliebt“.</p>
<p><span id="more-980"></span><br />
<strong>Ihr Mann war der &#8220;schönste, klügste, galanteste&#8221;</strong></p>
<p>Während ihrer 29 Jahre langen Ehe habe die Täterin nach Aussage von Freunden und Bekannten immer wieder betont, sie habe den &#8220;klügsten, schönsten und galantesten Mann&#8221; geheiratet, den sie kenne.</p>
<p>Der Autor und Journalist Andreas Kläne habe in seinem 352 Seiten starken Buch ein tiefgängiges Portrait einer Mörderin gezeichnet, wie sie eben nicht im Buche stehe. Sein Motiv dabei: &#8220;Ich wollte den Menschen offenbar werden lassen, wie sehr jeder von Klischeevorstellungen geprägt ist. Jeder von uns kann in eine Situation geraten, in der er zum Verbrecher wird.&#8221;</p>
<p><strong>Der Mord ist nicht das Spannendste</strong></p>
<p>Die Spannung des Tatsachenberichtes werde so auch nicht durch den Mord an sich erzeugt, schreibt <strong><a href="http://www.fem.com/private/private-artikel/artikel/eindringliches-portrait-einer-moerderin/">fem.com</a></strong> sondern durch die Frage: &#8220;Wie kann eine solche Frau jemanden umbringen?&#8221;</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=la03-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3934918247&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float: left; width: 120px; margin-right: 10px; height: 240px"  class="amazon-einzeltitel"></iframe></p>
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		<title>Liebende Freiheit zu dritt</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 10:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eifersucht]]></category>
		<category><![CDATA[Etwas anderes]]></category>
		<category><![CDATA[In Partnerschaft leben]]></category>
		<category><![CDATA[Seitensprung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihre Enkelin habe noch kein einziges Buch von ihr gelesen. „In ihren Augen ist es peinlich, dass ihre Großmutter mit 60 Jahren freizügig über Sex schrieb,“ sagt die Autorin. Fünf Jahrzehnte lang zwei Männer Wie sie heute, mit 88 Jahren, über dieses Thema denkt, erzählt Benoite Groult (Foto) in einem Interview mit der Zeitschrift „Brigitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/benoite-groult.jpg"></a><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/benoite-groult1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-961" style="float: left;" title="Benoite Groult: Liebende Freiheit zu dritt" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/benoite-groult1.jpg" alt="Benoite Groult: Liebende Freiheit zu dritt" width="112" height="166" /></a>Ihre Enkelin habe noch kein einziges Buch<br />
von ihr gelesen. „In ihren Augen ist es peinlich,<br />
dass ihre Großmutter mit 60 Jahren freizügig<br />
über Sex schrieb,“ sagt die Autorin.<span id="more-959"></span></p>
<p><strong>Fünf Jahrzehnte lang zwei Männer</strong></p>
<p>Wie sie heute, mit 88 Jahren, über dieses Thema denkt, erzählt Benoite Groult (Foto) in einem Interview mit der Zeitschrift „Brigitte woman“.</p>
<p>Fünf Jahrzehnte lang hatte die französische Autorin des erotischen Romans „Salz auf unserer Haut“ zwei Männer. Ihr Ehemann Paul Guimard war Schriftsteller und Franzose – ihr Geliebter Kurt Heilbronn war ein amerikanischer Pilot, der als deutscher Jude 1925 in die USA emigrierte.</p>
<p><strong>Eine Ehe kam nicht in Frage</strong></p>
<p>Über ihr Zusammensein mit ihrem Liebhaber sagt sie: „Wir haben uns fünf Jahrzehnte lang getroffen, im Abstand von Monaten, manchmal sogar Jahren.“ Bei jedem Wiedersehen sei es gewesen, „als seien wir wieder jung, wie 18-Jährige.“ Benoite Groult vermutet, dies sei möglich gewesen, da ihre Leidenschaft fern vom Alltag gewesen sei. „Unser Verlangen füreinander hörte niemals auf. &#8211; Weil wir wussten, dass wir nach ein paar Tagen wieder Abschied nehmen mussten.“</p>
<p>Ihren Geliebten zu heiraten, sei für sie nie in Frage gekommen. Über Kurt Heilbronn sagt die Autorin, er habe „überhaupt keine Bildung“ gehabt. „Er interessierte sich nicht für Kultur, er las kein einziges Buch.“</p>
<p><strong>Seine Affären</strong></p>
<p>Benoite Groult machte die Erfahrung, dass Beziehung durchaus rein sexuell sein könne. Umgekehrt halte sie es für schwierig, zu einem tieferen geistigen Verständnis vorzudringen, ohne Sexualität miteinander zu erleben. Mit ihrem Mann habe sie ein tiefes gedankliches Verstehen verbunden. „Mit ihm konnte ich mich wunderbar unterhalten. Wir hatten so viele gemeinsame Interessen: Die Liebe zur Kultur und auch zur Natur, wir gingen zusammen fischen.“</p>
<p>Paul Guimard, ihr Mann, habe während ihrer Ehe einige Affären gehabt, und Benoite Groult gesteht, eifersüchtig gewesen zu sein. „Sehr sogar.“ Literarisch habe sie dieses Gefühl in ihrem Buch „Juliette und Marianne“ verarbeitet. Paul hingegen sei kein eifersüchtiger Mensch gewesen. Schließlich sei von ihm der Vorschlag gekommen, einen <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/akzeptiertes-fremdgehen/761">Ehevertrag à la Sartre-Beauvoir </a>zu machen und somit eine <a href="http://www.liebe-art.de/etwas-anderes/partnersuche-der-besonderen-art/935">polyamore Partnerschaft</a> einzugehen. „Als wir heirateten, sagte er mir klipp und klar, dass er künftig keineswegs seine Augen vor anderen schönen Frauen verschließen wollte. In unsere Eheringe ließen wir das Motto ,Freiheit, Gleichheit, Treue’ eingravieren.“</p>
<p><strong>Freiheit, Gleichheit, Treue: kein Widerspruch</strong></p>
<p>Dies sei kein Widerspruch, sagt Benoite Groult. Man könne sich als Paar Freiheiten gönnen, vorausgesetzt, „man kann zwischen zufälligen und notwendigen Lieben unterscheiden.“ Das funktioniere nur, solange beiden bewusst sei, wer die Haupt- und wer die Nebenfigur sei.</p>
<p>Auf die Frage, ob das sexuelle Begehren im Alter verschwinde, sagt die 88-Jährige: „Nein, ich denke, es vergeht nie.“ Für einen Mann sei Sex im Alter schwieriger als für eine Frau, weil viele Männer unter Impotenz litten. Aber „eine Frau kann eigentlich immer Sex haben.“</p>
<p><strong>Liebe ohne Zusammenleben</strong></p>
<p>Benoite Groults Freund starb vor sechs Jahren, ihr Mann vor vier. Danach habe sie sechs Monate gebraucht, um sich wieder an den Schreibtisch setzen zu können, sagt die Autorin. „Das ist wie beim Tiefseetauchen, es dauert, man kann nur langsam an die Oberfläche des Meeres steigen.“</p>
<p>Wenn sie über eine neue Liebe nachdenkt, wird ihr klar, nicht mehr mit einem Mann zusammenleben zu wollen. „Aber ich hätte gern einen Gefährten, mit dem ich reisen könnte, mit dem ich ins Kino oder in ein Restaurant gehen würde. Ich wäre gern oft mit ihm zusammen. Aber ansonsten will ich mein Leben so leben, wie ich es will. Ich brauche meine Freiheit.“</p>
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