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	<title>Liebe ART &#187; *Service*</title>
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	<description>Sprechen. Verstehen. Beziehung schaffen. Dialog, der Partner schafft. In jeder Beziehung.</description>
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		<title>Briefe schreiben lassen</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 07:00:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Briefe sind wie Schlüssel. Sie verriegeln und sie öffnen Türen. Sie lassen geschäftliche und private Beziehungen scheitern und führen sie zum Erfolg. Ausschlaggebend sind Konzept und Wortwahl dessen, der schreibt. Aber nicht nur das: Wer erfolgreich formulieren will, braucht Kreativität, Einfühlungsvermögen und Zeit. Wenn andere Aufgaben diese Zeit rauben, unterstütze ich Sie mit Professionalität und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/08/briefe-neu.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1128" style="float: left;" title="Probleme per Brief lösen" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/08/briefe-neu.jpg" alt="Probleme per Brief lösen" width="133" height="182" /></a>Briefe sind wie Schlüssel. Sie verriegeln<br />
und sie öffnen Türen. Sie lassen<br />
geschäftliche und private Beziehungen<br />
scheitern und führen sie zum Erfolg.<br />
Ausschlaggebend sind <a href="http://www.erfolgstexte.com/angebot-briefe.php">Konzept</a> und<br />
Wortwahl dessen, der schreibt.<br />
Aber nicht nur das:</p>
<p><span id="more-395"></span><br />
Wer erfolgreich formulieren will, braucht Kreativität, Einfühlungsvermögen und Zeit. Wenn andere Aufgaben diese Zeit rauben, unterstütze <a href="http://www.erfolgstexte.com/profile.php">ich </a>Sie mit Professionalität und Diskretion.</p>
<p><a href="http://www.erfolgstexte.com/kontakt.php">Rufen Sie mich an oder schicken Sie mir eine Mail.</a></p>
<p>Foto: Jürgen W / Quelle: <a href="http://www.photocase.com/de/">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Eifersucht ist nicht schlecht</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 17:35:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Liebe ART&#8221;-Leserschaft kommentiert Davinoa meint, Eifersucht sei gewissermaßen wichtig fürs Überleben &#8211; und sie erklärt auch warum: im Kommentar zum Artikel &#8220;Eifersucht ist gut, wenn&#8230;&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Liebe ART&#8221;-Leserschaft kommentiert</strong></p>
<p><strong>Davinoa</strong> meint, Eifersucht sei gewissermaßen wichtig<br />
fürs Überleben &#8211; und sie erklärt auch warum: im Kommentar<br />
zum Artikel <a href="http://www.liebe-art.de/bucher/eifersucht-ist-gut-wenn/1053">&#8220;Eifersucht ist gut, wenn&#8230;&#8221;</a></p>
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		<title>Selbstwert und Anziehung lassen sich puschen</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 10:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Experten helfen Ihnen dabei Frauen wirken besonders anziehend mit einer gehörigen Menge Estradiol im Blut. Doch auch wer weniger reich mit diesem Hormon ausgestattet ist, kann seine Unwiderstehlichkeit puschen. Anziehende Ausstrahlung von Frauen und Männern hat wesentlich mit Selbstwertgefühl zu tun – und das lässt sich steigern. Das psychologische Institut der Berliner Humboldt-Universität hilft dabei. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Experten helfen Ihnen dabei</strong></p>
<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/selbstwert.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1104" style="float: left;" title="Selbstwertgefühl und Anziehung lassen sich puschen" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/selbstwert.jpg" alt="Selbstwertgefühl und Anziehung lassen sich puschen" width="157" height="116" /></a>Frauen wirken besonders anziehend mit<br />
einer gehörigen Menge Estradiol im Blut.<br />
Doch auch wer weniger reich mit diesem<br />
Hormon ausgestattet ist, kann seine<br />
Unwiderstehlichkeit puschen. Anziehende<br />
Ausstrahlung von Frauen und Männern hat<br />
wesentlich mit Selbstwertgefühl zu<br />
tun – und das lässt sich steigern. Das psychologische Institut<br />
der Berliner Humboldt-Universität hilft dabei. Auch Ihnen!</p>
<p><span id="more-1103"></span><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/dr-konrad-schnabel.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1105" style="float: left;" title="Dr. Konrad Schnabel" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/dr-konrad-schnabel.jpg" alt="Dr. Konrad Schnabel" width="94" height="125" /></a><strong>Jeden Tag weniger als zehn Minuten</strong></p>
<p>„Ein siebentägiges Training kann Ihnen dabei helfen,“ sagt der Berliner Forscher Dr. Konrad Schnabel (links). Dieses Training wird im Rahmen einer Forschungsarbeit angeboten. Wer mitmacht, bearbeitet eine Woche lang jeden Tag für weniger als zehn Minuten eine neuartige Trainingsaufgabe. Nach einer weiteren Woche ohne Trainingsaufgaben gilt es, eine Zuordnungsaufgabe zu bearbeiten. Am Ende der Untersuchung erhalten die Teilnehmer ein persönliches Feedback zu ihren Ergebnissen.</p>
<p>Die Untersuchung ist so aufgebaut, dass ein Teil der Teilnehmenden die Trainingsaufgabe durchführt und ein anderer Teil eine Kontrollaufgabe bearbeitet. Dies ist notwendig, um die Wirkung der Trainingsaufgabe zu untersuchen.</p>
<p>Konrad Schnabel bietet allen, die mitmachen, an, nach dieser Testphase das eigentliche Selbstwert-Training zu durchlaufen.</p>
<p>Klicken Sie <a href="http://www2.hu-berlin.de/psychologie/psytests/studies/studien.php?link=self08">hier</a>, um dabei zu sein.</p>
<p>Foto: ka di/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Ein Weg aus dem dunklen Loch</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 18:15:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern erzählte mir eine Frau mit traurigem Lächeln, sie sei aus ihrem Job gemobbt worden. Eine andere gesteht mir, der Restbestand ihrer Ehe werde in diesen Tagen „beseitigt“. Erlebnisse, die wie Kinnhaken wirken, aber keine dieser beiden Frauen liegt K.o. auf dem Boden ihrer platt machenden Tatsachen. Wie kommt das? Es gibt mindestens zwei Erklärungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/12/dunkelheit.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1065" style="float: left;" title="Ein Weg aus dem dunklen Loch" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/12/dunkelheit.jpg" alt="Ein Weg aus dem dunklen Loch" width="113" height="160" /></a>Gestern erzählte mir eine Frau mit traurigem<br />
Lächeln, sie sei aus ihrem Job gemobbt worden.<br />
Eine andere gesteht mir, der Restbestand ihrer<br />
Ehe werde in diesen Tagen „beseitigt“. Erlebnisse,<br />
die wie Kinnhaken wirken, aber keine dieser beiden<br />
Frauen liegt K.o. auf dem Boden ihrer platt machenden<br />
Tatsachen. Wie kommt das?</p>
<p><span id="more-1064"></span><strong>Es gibt mindestens zwei Erklärungen</strong></p>
<p>Für solches Stehvermögen sehe ich mindestens zwei Erklärungen. Die erste ist eine wissenschaftliche. Ich fand sie im Magazin „emotion“. Dort schreibt <a href="http://www.forum-humanum.eu/fh/content/view/28/43/">Gerald Hüther</a>, einer der führenden Hirnforscher unserer Zeit und Professor an den Universitäten Göttingen und Mannheim/Heidelberg, über die Zuversicht.</p>
<p>Er sagt, es bringe nichts, einem Niedergeschlagenen zu sagen, er solle nicht den Kopf hängen lassen oder ihm zu raten „Sei doch mal ein bisschen zuversichtlich!“. Als Wissenschaftler kann er nicht anders, als sich das menschliche Gehirn vor Augen zu führen. Er spricht von den „Frontallappen des Gehirns“ in denen die Zuversicht verankert sei. Hüther sagt, Zuversicht entstehe durch die Summe der Erfahrungen, die ein Mensch gemacht habe. Und das heiße: „Zuversichtlich kann nur jemand sein, dem bislang besonders viel besonders gut gelungen ist.“ Solche Menschen glaubten daran, ihr Schicksal in der Hand zu haben, und dieser Glaube sei eine Grundvoraussetzung, um Zuversicht zu entwickeln.</p>
<p><strong>Wenn die eigenen Qualitäten nicht mehr sichtbar sind</strong></p>
<p>Der Hirnforscher weiß, was niedergeschlagene Menschen brauchen: „Es sind eigene Erfahrungen, die ihnen helfen, ihr verlorengegangenes Vertrauen wiederzufinden.</p>
<p>Das klingt nachvollziehbar. Aber was sollen Menschen tun, die nach lauter Tiefschlägen so tief im Loch sitzen, dass sie vor lauter Dunkelheit nicht mehr erkennen, was gut, was besonders an ihnen ist und was sie bereits geleistet haben?</p>
<p><strong>Das Faszinierende hervorholen. Jeder hat es.</strong></p>
<p>Dazu fällt mir etwas recht Unwissenschaftliches ein: Wenn es stimmt, was Gerald Hüther sagt, dann sind wir gefordert. Und zwar alle. Das heißt, wenn Elfriede in einem Loch sitzt, aus dem sie allein nicht herausfindet, kann Egon ihr eine Leiter hineinstellen. Solch eine Rettungsaktion verlangt kaum Kraftaufwand. Klar, dass Egon wenig Lust hat, Elfriede entgegenzukommen, wenn die seit Tagen mit einem Gesicht herumläuft, das alle Attraktivität verloren hat. Aber Egon erinnert sich an andere Zeiten. Und wenn er das tut, fällt ihm ein, womit Elfriede ihn in diesen Zeiten fasziniert und verzaubert hat.</p>
<p>Er sollte es ihr sagen. Dann fällt’s auch ihr wieder ein. Und dann kann geschehen, was der Professor prognostiziert: „Dass die Empfindung entsteht, die in schwierigen Zeiten wichtiger ist als alles andere: Zuversicht.“</p>
<p>Foto:Mamus/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Sprachlos</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 11:38:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von Rainer Maria Rilke O! Könnt ich, was ich fühle, könnt ich&#8217;s sagen! - Doch keine Sprach&#8217; ist mir dazu verliehn, auf zu den Sternen scheint es mich zu tragen, die dort in dunkler Ferne leuchtend ziehn, ja, immer höher führt ein Feuerwagen mich in das Reich der schönsten Fantasien, und dieses Herze fühl&#8217; ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Rainer Maria Rilke</strong></p>
<p>O! Könnt ich, was ich fühle, könnt ich&#8217;s sagen! -<br />
Doch keine Sprach&#8217; ist mir dazu verliehn,<br />
auf zu den Sternen scheint es mich zu tragen,<br />
die dort in dunkler Ferne leuchtend ziehn,<br />
ja, immer höher führt ein Feuerwagen<br />
<span id="more-1048"></span>mich in das Reich der schönsten Fantasien,<br />
und dieses Herze fühl&#8217; ich höher schlagen,<br />
und diese Wangen fühl ich wärmer glühn!<br />
Des Kummers Wolken seh&#8217; ich leicht entschweben<br />
und neue Glut entfacht mir neues Leben</p>
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		</item>
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		<title>Partnertötung &#8220;ist nicht unnatürlich&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 19:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Drittel aller Tötungsdelikte in Europa fallen in die Kategorie „Beziehungstaten“. Die Annahme, Menschen, die andere umbringen, müssten krank, wahnsinnig oder gefühllose Bestien sein, ist ein Trugschluss. &#8220;Dann wäre ich arrogant und dumm&#8221; „Maximal ein Prozent aller Morde weltweit gehen auf das Konto psychisch hochgradig abnormer Täter“, schreibt die Hörfunkjournalistin Dorothee Frank in ihrem Buch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/11/mord.jpg"></a><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/11/mord1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1047" style="float: left;" title="Es ist nicht die Persönlichkeit, es ist die Situation, die aus Menschen Mördern macht." src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/11/mord1.jpg" alt="Es ist nicht die Persönlichkeit, es ist die Situation, die aus Menschen Mördern macht." width="172" height="165" /></a>Zwei Drittel aller Tötungsdelikte in Europa<br />
fallen in die Kategorie „Beziehungstaten“.<br />
Die Annahme, Menschen, die andere umbringen,<br />
müssten krank, wahnsinnig oder gefühllose<br />
Bestien sein, ist ein Trugschluss.</p>
<p><span id="more-1045"></span><strong>&#8220;Dann wäre ich arrogant und dumm&#8221;</strong></p>
<p>„Maximal ein Prozent aller Morde weltweit gehen auf das Konto psychisch hochgradig abnormer Täter“, schreibt die Hörfunkjournalistin Dorothee Frank in ihrem Buch „Menschen töten“. Zu töten sei zwar schrecklich, aber nicht „unnatürlich“, behauptet die Autorin. „Egoismus, Angst, Hass, Rache, Machtstreben, Besitzgier sind normale menschliche Verhaltensweisen“, sagt Frank. „Damit solche Antriebe zum Töten führen, braucht es besondere Umstände – aber nicht besondere Menschen.“</p>
<p>Auf den Punkt bringt dies der Leiter eines Frauengefängnisses im Vorwort des Tatsachenromans „Totgeliebt“. Dort schreibt er: „Wenn ich es in meinem Beruf nicht gelernt hätte zu begreifen, dass auch ich in eine Situation geraten kann, die mich hinter Gitter bringt, dann wäre ich dumm und arrogant.“ Mit dieser Äußerung will er kein Verbrechen verharmlosen. Aber solches Denken mindert eigene Vorurteile, und ein möglichst vorurteilsfreies Denken ist notwendig, um zu begreifen, warum Menschen zu Verbrechern werden.</p>
<p><strong>&#8220;Ich habe das Schlimmste getan&#8221;</strong></p>
<p>„Totgeliebt“ schildert das Leben einer geachteten Frau, die nach 29 Ehejahren ihren Mann erschoss. Das Buch berührt durch die eindringliche Schilderung von Beziehungsalltäglichkeiten und einer Katastrophe, die sich allmählich ihren Weg durch die Fassade einer nahezu perfekt erscheinenden Ehe sucht.</p>
<p>Was der Täterin Mut machte, die Fragen des Autors Andreas Kläne ohne Tabus zu beantworten, ist sein Anliegen: Er will der Öffentlichkeit zeigen, wie es möglich ist, dass eine geachtete und so genannte brave Bürgerin, ein schweres Verbrechen begeht, das ihr niemand zugetraut hat. Über sich selbst sagt sie, sie habe „das Schlimmste getan, was ein Mensch einem Menschen antun kann“ und sich so „zur Unperson gemacht“.</p>
<p>Dorothee Frank spürt in ihrem Buch „Menschen töten“ Affekte, Fantasien und Verhaltensmuster auf, die jeder kennt, „die aber erst in ihrer extremen Überformung zum individuellen Töten führen können oder aber unter extremen politischen Bedingungen massenhaftes Töten möglich machen.</p>
<p><strong>Was bringt sie in die Lage, dieses Tabu zu brechen?</strong></p>
<p>Die Autorin ist der Auffassung, man müsse den Tätern den Nimbus von Ungeheuern nehmen, um begreifen zu können, was in ihnen vorgeht und was sie befähigt, das Tabu des Tötens zu brechen.</p>
<p>Sie selbst hatte Vorbehalte, wenn sie Fachleute sagen hörte: „Die meisten Täter sind normale Menschen – Menschen wie du und ich.“ Als sie solche Menschen dann interviewte, relativierte sich einiges, indem sie zwar „ihre Tat abstoßend fand, nicht aber ihre Persönlichkeit als Ganzes.“</p>
<p><strong>Täter kommen zu Wort</strong></p>
<p>Mit einer Mischung aus Empathie und kritischer Distanz begegnet die Journalistin ihren Gesprächspartnern. Sie sucht nach dem Zusammenhang, in dem Tat und Täter zu verstehen sind, und lässt sie in langen Passagen selbst zu Wort kommen.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=la03-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3530421979&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float: left; width: 120px; margin-right: 10px; height: 240px"  class="amazon-einzeltitel"></iframe></p>
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		<title>Vom eigenen Mann verzaubert</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 17:30:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Männer müssen sich gar nicht ein pralles Bankkonto erschuften und sich im Haushalt abrackern, um Ehefrauen glücklich zu machen. Das sagt W. Bradford Wilcox und verkündet so den befreienden Teil seiner Nachricht. Was für Frauen ausschlaggebend ist Der Mann arbeitet als Soziologe an der University of Virginia. Dort hat er die Daten von über 5000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/11/verzaubert1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1037" style="float: left;" title="Die verzauberte Frau" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/11/verzaubert1.jpg" alt="Die verzauberte Frau" width="190" height="136" /></a>Männer müssen sich gar nicht ein pralles<br />
Bankkonto erschuften und sich im Haushalt<br />
abrackern, um Ehefrauen glücklich zu machen.<br />
Das sagt W. Bradford Wilcox und verkündet so<br />
den befreienden Teil seiner Nachricht.</p>
<p><span id="more-1036"></span><strong>Was für Frauen ausschlaggebend ist</strong></p>
<p>Der Mann arbeitet als Soziologe an der University of Virginia. Dort hat er die Daten von über 5000 Paaren ausgewertet. Dabei fand er heraus, was Ehefrauen wirklich glücklich macht. Er nennt es das „emotionale Engagement des Mannes“. Das heißt, für Frauen ist es ausschlaggebend, wie herzlich und verständnisvoll ein Mann ist und wie viel Zeit er mit ihr verbringt.</p>
<p>Bradford Wilcox’ Erkenntnis mag dazu verführen, sie wie ein (allzu simples) Glücklichmacher-Rezept zu lesen. So mancher Egon könnte sich sagen: „Okay, das krieg’ ich hin. Ab heute plane ich jeden Abend eine Stunde ein. Und zwar nur für sie. Ich setz’ mich nicht vor den PC, verzichte auf Sport und Fernsehen, erzähl’ nichts von meinem Job, behalte für mich, dass es mir stinkt, am Wochenende schon wieder zu ihrer Mutter zu fahren, übersehe auch, dass meine Hemden immer noch nicht gebügelt im Schrank hängen. Ich sitze nur bei ihr, gucke sie ganz lieb an und lasse mir einfach mal was sagen. Ich halte sogar den Mund, wenn sie mir meine abendlichen Bierchen madig macht, indem sie ihre Lippen den meinen entzieht und mich anblafft: ,Ich küss’ doch keine Kneipe!’.“</p>
<p><strong>Diesem Mann fehlt was</strong></p>
<p>Aber solches Bemühen kommt bei Egons Elfriede ganz anders an als Egon will. Selbst wenn diese Frau nicht zu den Hellsten ihrer Art gehören würde, so würde ihr innerer Seismograph exakt registrieren, was ihrem Egon fehlt. Ihr wäre klar: „Der Mann hat ein höchst merkwürdiges Anliegen, doch eines hat er nicht: Interesse an mir.“</p>
<p>Und genau hier zappelt der Frosch in der Blumenvase: Egon strampelt sich ab, aber sein Bemühen ist nicht zweckfrei. Es ist ihm kein Bedürfnis, seiner Elfriede gut zu tun. Und das merkt sie.<br />
Egon meint, sein brennendes Interesse von einst sei längst futsch: „Ich kenn’ doch schon alles an der Frau,“ seufzt er. „Ich kenne mehr von ihr als mir lieb ist.“</p>
<p><strong>Diese Blicke fressen Kraft</strong></p>
<p>Doch wer sich lange kennt, weiß noch längst nicht alles voneinander. Je länger wir mit einem Menschen zu tun haben, desto stärker fokussieren wir unseren Blick auf ein paar Auffälligkeiten. Besonders auf die, was uns nerven. Egons genervter Blick frisst so viel Kraft, dass keine Lust mehr bleibt, unbekannte Neigungen, Sehnsüchte oder Leidenschaften seiner Elfriede aufzuspüren.</p>
<p>Wenn Egon auch nur die blasseste Ahnung hätte, noch längst nicht alles über seine Elfriede zu wissen, entstünde bei ihm Interesse. Der Mann wäre in aufrichtiger Weise ganz bei ihr. Solch innere Nähe ist übrigens der eigentliche Sinn des Wortes Interesse. Wer sich dessen lateinische Bedeutung klarmacht, sieht, was „inter“ heißt: „zwischen, inmitten“. Und „esse“ heißt „sein“.</p>
<p><strong>So verzaubert er sie</strong></p>
<p>Derartiges Inter-esse muss Egon nicht sogleich in aller Großartigkeit haben. Bereits in dem Moment, wo er es anstrebt, gibt es ihm eine andere Ausstrahlung. In den Augen Elfriedes kommt ihr Egon wie runderneuert daher. Denn dieser Mann hört ihr zu, weil er sie erfahren möchte. Was sie indes spürt, ist Aufmerksamkeit und Anteilnahme – zwei Geschenke, mit der er diese Frau mehr verzaubert als mit Karriere, Kapital und kostbaren Klunkern.</p>
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		<title>Fass mich bitte nicht mehr so an</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 02:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die einen treten aus Liebeskummer den Fernseher ein, andere betrinken sich und lallen dann mit feuchten Augen: &#8220;Ich lieb&#8217; dich überhaupt nicht mehr.&#8221; Auf wackligen&#8230; Beinen blicken sie dann auf das, was mal war, um sich möglichst erfolgreich einzureden: &#8220;Ich steh&#8217; da richtig drüber.&#8221; Das mag eine gängige Methode sein, mit Liebeskummer umzugehen, aber es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0rE_Hp3HLF4"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/0rE_Hp3HLF4" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p>Die einen treten aus Liebeskummer den Fernseher ein,<br />
andere betrinken sich und lallen dann mit feuchten Augen:<br />
&#8220;Ich lieb&#8217; dich überhaupt nicht mehr.&#8221; Auf wackligen&#8230;<br />
<span id="more-1031"></span>Beinen blicken sie dann auf das, was mal war, um sich<br />
möglichst erfolgreich einzureden: &#8220;Ich steh&#8217; da richtig drüber.&#8221;</p>
<p>Das mag eine gängige Methode sein, mit Liebeskummer<br />
umzugehen, aber <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/die-chance-im-liebeskummer/1028">es geht auch anders</a>.</p>
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		<title>Der Tabu-Brecher</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 13:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
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		<category><![CDATA[In Partnerschaft leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Er hatte immer zwei Ziele. In beiden drehte sich alles um Liebe und um Sexualität. Auf seinem Weg wurde er bewundert und verachtet. So manche seiner Gegner behaupteten, dieser Mann sei für die Menschen schlimmer als der Zweite Weltkrieg. Will Männer erotischer machen Das war in den Sechzigerjahren. Am 2. Oktober wird der Mann, der einst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/oswalt-kolle.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-963" style="float: left;" title="Oswalt Kolle - Symbolfigur der sexuellen Revolution" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/oswalt-kolle.jpg" alt="Oswalt Kolle - Symbolfigur der sexuellen Revolution" width="138" height="181" /></a>Er hatte immer zwei Ziele. In beiden drehte<br />
sich alles um Liebe und um Sexualität.<br />
Auf seinem Weg wurde er bewundert und<br />
verachtet. So manche seiner Gegner behaupteten,<br />
dieser Mann sei für die Menschen schlimmer<br />
als der Zweite Weltkrieg. <span id="more-962"></span></p>
<p><strong>Will Männer erotischer machen</strong></p>
<p>Das war in den Sechzigerjahren. Am 2. Oktober wird der Mann, der einst heftigste Keile ins deutschen Wertesystem trieb, 80 Jahre alt: der Journalist, Autor und Filmemacher Oswalt Kolle (Foto).</p>
<p>In einem Interview mit dem Bayrischen Rundfunk sagt er über seine einstigen Ziele, erstens habe er immer versucht, Männer erotischer zu machen und zweitens Frauen zu dem Bewusstsein zu verhelfen: „Ich habe als Frau meine eigene Sexualität.“</p>
<p><strong>Dann werden Männer mit dem Rücken zur Wand stehen</strong></p>
<p>„Ich wollte den Männern begreiflich machen, dass Sexualität nicht darin besteht, ,dass du das Ding da reinsteckst, kurz ein bisschen wackelst und das war’s dann.’“ Das sei nicht die Sexualität. Darum habe er damals propagiert: „Wenn ihr Männer das nicht lernt, dann werdet ihr bald mit dem Rücken zur Wand stehen.“ Denn Kolle ging davon aus, dass Frauen sich merkten, was er ihnen ins Bewusstsein rief: „Ich bestimme für mich selbst, was Erotik ist! Ich muss deutlich machen, was ich möchte! Ich muss selbst sagen, was ich möchte!“</p>
<p>Als „Aufklärer der Nation“ spitzte Oswalt Kolle das Ich-Bewusstsein insbesondere von Frauen, das so geplättet war wie ein Bleistift nach einem ellenlang geschriebenen Brief. Aber sein Ich-Bezug hatte nichts mit jener Egomanie zu tun, zu der heutzutage insbesondere so manche Esoterik-Autoren aufstacheln. Bei Kolle ging es nämlich neben aller Sexualität immer auch um Liebe – und zwar nicht lediglich um die Liebe zu sich selbst, sondern um die zum Partner. „All die Bücher, die es damals über Liebe gegeben hatte,“ erinnert sich der Autor, „haben die Sexualität doch einfach ausgespart.“</p>
<p><strong>Männer im Kino verführt</strong></p>
<p>Was er vor Jahrzehnten zu sagen hatte, vermittelte er mit Büchern, Zweitschriftenserien und Filmen wie „Das Wunder der Liebe“ und „Sexualität in der Partnerschaft“. Seine Filme waren ihm wichtig, weil er mit ihnen etwas schaffte, was ihm mit seinen Büchern nicht gelang. Er wollte, dass nicht nur Frauen sondern auch Männer sie lesen lesen. Die taten es aber nicht – auch dann nicht, wenn ihre Frauen sie dazu animierten.</p>
<p>Oswalt Kolle erinnert sich an die Fragen, mit denen Männer ihren Frauen antworteten: „Wieso? Ist etwas falsch? Hast du Kritik an mir? Bin ich nicht gut im Bett? Was brauche ich den Kolle?“ Aber in seine Filme hätten die Frauen ihre Männer mitnehmen können. Und endlich hätten Frauen – trotz aller Verklemmung – anhand der Bilder zu ihren Männern sagen können: „Mir geht es genauso wie der Frau dort oben auf der Leinwand. Das ist auch mein Problem. Du bist zu schnell, zu wenig zärtlich.“</p>
<p><strong>&#8220;Wenn solche schweinischen Ausdrücke&#8230;&#8221;</strong></p>
<p>Kolle war es, der in den Sechzigerjahren als Redakteur der Zeitschrift „Quick“ die Serie „Dein Kind das unbekannte Wesen“ schrieb. Im Interview erzählt er, was er damit angerichtet hatte. Er habe dafür plädiert, im Rahmen der sexuellen Aufklärung von Kindern die Geschlechtsorgane richtig zu benennen und sie nicht mit „dummen Ersatzwörtern“ wie „Schnullerchen“ und so weiter zu belegen.</p>
<p>Er schrieb in der „Quick“, man solle endlich Penis und Glied und Scheide und Vagina sagen. „Der Erfolg war, dass der damalige Bundesfamilienminister Franz-Josef Wuermeling von der CDU einen Brief an den Chefredakteur der „Quick“ schrieb. Darin habe gestanden: „Wenn solche schweinischen Ausdrücke wie Penis und Glied noch einmal in der Quick erscheinen, dann werde ich persönlich für ein Verbot der Quick sorgen.“</p>
<p><strong>Das aktuelle Schweigen</strong></p>
<p>Derartige Bandagen wirken heute lächerlich. Aber ist die Gesellschaft inzwischen freier geworden? In wesentlichen Bereichen nicht, meint Kolle, denn in den Ehen herrsche zum Teil immer noch ein Schweigen über Sexualität. „Wir reden heute zwar öffentlich sehr viel über Sexualität, aber wenn wir genau hinschauen, dann sehen wir, dass Paare untereinander immer noch zu wenig darüber reden, was sie eigentlich wollen und nicht wollen.“</p>
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		<title>Eigene Stärke finden lassen</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/service/eigene-starke-finden-lassen/776</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 23:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausstrahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungspsychologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Willibald Ruch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn’s um Kontakte zu Psychologen geht, liegt zwar oft ein Problem in der Luft. Aber es gibt auch Psychologen, die sich vor allem für die unproblematischen Seiten des Menschen interessieren. Sie suchen nach Stärken und wollen sie zum Einsatz bringen. Wer nun bei sich selbst nach vielleicht noch gar nicht so recht registrierten Stärkepotenzialen suchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image816" style="width: 210px; height: 225px;" title="Auf Suche nach den eigenen Stärken: Schweizer Professor hilft, sie zu finden." src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/02/Eigene-Staerke-entdecken.jpg" alt="Auf Suche nach den eigenen Stärken: Schweizer Professor hilft, sie zu finden." align="left" />Wenn’s um Kontakte zu Psychologen geht,<br />
liegt zwar oft ein Problem in der Luft. Aber<br />
es gibt auch Psychologen, die sich vor allem<br />
für die unproblematischen Seiten des<br />
Menschen interessieren. Sie suchen nach<br />
Stärken und wollen sie zum Einsatz bringen.<br />
Wer nun bei sich selbst nach vielleicht noch<br />
gar nicht so recht registrierten<br />
Stärkepotenzialen suchen lassen möchte,<br />
lese weiter.</p>
<p><span id="more-776"></span><strong>Anziehung kann trainiert werden</strong></p>
<p>Willibald Ruch heißt der Mann, der sich auf Suche nach menschlichen Stärken macht. Er ist Psychologieprofessor und gilt als Experte der Gelotologie. Letzteres ist die Wissenschaft, die nach den <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/da-vergeht-mann-das-lachen/773">Auswirkungen des Lachens</a> forscht. Humor ist übrigens nicht nur eine Eigenschaft, die Menschen anziehend macht, sie kann nach Aussage Willibald Ruchs auch trainiert werden.</p>
<p>Ruch arbeitet an der Uni Zürich, und die ist das europäische Zentrum der Positiven Psychologie. Dabei handelt es sich um eine junge Wissenschaft, die seit gut zehn Jahren die guten Aspekte des menschlichen Miteinanders erforscht. Sie stellt zentrale Lebensthemen wie Glück, Optimismus, Vertrauen und Solidarität in den Vordergrund.</p>
<p><strong>Hier können Sie profitieren</strong></p>
<p>Willibad Ruch bietet nun erstmals eine Reihe von Fragebögen der Positiven Psychologie online an. Wer sie ausfüllt, unterstützt nicht nur die Arbeit der Uni Zürich, sondern kann auch persönlich davon profitieren. Denn die Teilnahme kostet nichts, und jeder, der sich beteiligt, erhält sofort nach dem vollständigen Bearbeiten der Fragebögen eine Rückmeldung über seine persönlichen Ergebnisse.</p>
<p>Und <a href="http://www.charakterstaerken.org/fragebogen.php"><strong>hier</strong></a> geht’s zum Fragebogen.</p>
<p>Außerdem: Die Uni Zürich versichert: Die eingegebenen Daten „werden in keiner Weise an Fremde weitergegeben oder für kommerzielle Zwecke genutzt.“</p>
<p><strong>Das findet der Mann gar nicht lustig</strong></p>
<p>Seit 27 Jahren erforscht Ruch die heitere Seite des Menschen. Der österreichische Kurier nennt ihn „Europas führenden Humorspezialisten“. „Humor ist wichtig für die Erforschung der Persönlichkeit, den Umgang mit Stress, Schmerzen und Gesundheit,“ sagt der Wissenschaftler. Ein Allheilmittel sei er jedoch leider nicht. Dass dem Lachen nachgesagt wird, es senke den Blutdruck und verhindere Herzinfarkt, findet er überhaupt nicht lustig. „Dafür gibt es keine Belege, weil es gar nicht erforscht wurde. Es wird eine Menge Pseudowissenschaft verbreitet“, sagt Ruch. Aber Lachen senke den Blutdruck, jedoch nur für eine Sekunde.</p>
<p><strong>Nicht mehr hemmungslos</strong></p>
<p>Der Lauf des Lebens scheint Menschen das Lachen zu verderben. Jedenfalls sind es vor allem Kinder, die es noch schaffen, hemmungslos zu lachen. Der österreichische &#8220;Kurier&#8221; zitiert die Neurologin Barbara Wild, denn sie weiß, warum das so ist. Sie hat ein Hirnareal entdeckt, das wie ein Schalter funktioniert. Es entscheidet, ob Menschen etwas lustig finden oder nicht und gibt den Startschuss zum Lachen. „Überraschend bei dieser Funktion ist,“ sagt Willibald Ruch, „dass sie das Lachen nicht einschaltet, wenn wir etwas lustig finden, sondern dessen Unterdrückung ausschaltet.&#8221; Das heißt, Menschen sind ständig damit beschäftigt, ihre Mimik im Griff zu behalten. Nur Kinder schaffen das noch nicht so professionell.</p>
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