Manche Wahrheiten sind so unglaublich, dass man sie tunlichst für sich behält. Ausgeplaudert würden sie wie erlogen, wichtigtuerisch oder schlichtweg als Kitsch in der Öffentlichkeit ankommen. Das Erlebnis, von dem mir die Pariser Künstlerin Dagmar Sippel erzählte, ist eine solche Wahrheit. Eigentlich bietet sie den Stoff für einen Roman oder dessen Verfilmung. Aber beides würde einen Verriss der Kritiker erleben. Das Prädikat „Wertvoll“ bekommt diese intime Story nur als das, was sie ist: keine Fiktion, sondern eine wahre Geschichte. Eine, die halt das Leben geschrieben hat. Denn wie so oft ist auch in diesem Fall das Leben der beste Autor.
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