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	<title>Liebe ART</title>
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	<description>Sprechen. Verstehen. Beziehung schaffen. Dialog, der Partner schafft. In jeder Beziehung.</description>
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		<title>Sehnsucht nach dem erotischen Freibrief</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 17:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehungspsychologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie sagen, sie lebten seit zwölf Jahren zusammen, seien glücklich miteinander, hätten aber dennoch beide den Wunsch, einmal eine sexuelle Beziehung mit einem anderen Partner zu erleben. Das Paar spricht offen miteinander darüber und fragt Liebe ART, ob eine Beziehung solche Freiheit aushalte. &#8220;Wie gefährlich wäre es, es nicht zu tun?&#8221; Weil Fragen wie diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/11/sehnsucht.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1019" style="float: left;" title="Sehnsucht nach dem erotischen Freibrief" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/11/sehnsucht.jpg" alt="Sehnsucht nach dem erotischen Freibrief" width="166" height="222" /></a>Sie sagen, sie lebten seit zwölf Jahren<br />
zusammen, seien glücklich miteinander,<br />
hätten aber dennoch beide den Wunsch,<br />
einmal eine sexuelle Beziehung mit einem<br />
anderen Partner zu erleben. Das Paar spricht<br />
offen miteinander darüber und fragt <strong>Liebe ART</strong>,<br />
ob eine Beziehung solche Freiheit aushalte.</p>
<p><span id="more-1018"></span><strong>&#8220;Wie gefährlich wäre es, es nicht zu tun?&#8221;</strong></p>
<p>Weil Fragen wie diese in Internet-Foren ständig kursieren, wollte ich’s wissen. Ich fragte zwei Paartherapeuten, las, was Hans Jellouschek, einer der prominentesten deutschen Paarexperten darüber denkt, und fand schließlich eine kluge Antwort im Magazin &#8220;Emotion&#8221;.</p>
<p>Auf die Frage eines Paares, ob es gefährlich für die Beziehung sei, sich gegenseitig einen erotischen Freibrief auszustellen, antwortet dort die Diplompsychologin Berit Brockhausen mit einer Gegenfrage: „Wie gefährlich wäre es denn, es nicht zu tun?“ Sie schreibt: „Egal, wie Sie sich entscheiden: Schwierig für Ihre Beziehung kann es in jedem Fall werden.“</p>
<p><strong>Begrabene Wünsche ruhen nicht</strong></p>
<p>Brockhausen meint, wenn das Paar seinen Wunsch nicht auslebe, könne genau dieses Begraben von Wünschen und Sehnsüchten Konsequenzen haben. Entweder verleugneten beide einen Teil von sich, oder jemand versuche heimlich, seine Wünsche auszuleben. Jedoch beides schade der Liebe.</p>
<p>Die Psychologin sagt, es sei illusorisch, außerhalb der Partnerschaft sexuelle Erfahrungen machen zu können, ohne dass sich in der Beziehung etwas verändere. In der Partnerschaft werde schon deshalb etwas anders, weil beide sich durch ihre neue Erfahrung verändern würden. Das lasse sich nicht vermeiden, „ja, es ist noch nicht einmal wünschenswert, es zu vermeiden.“</p>
<p><strong>An dieser Frage kommen sie nicht vorbei</strong></p>
<p>Aber warum denken zwei, die laut eigener Aussage glücklich miteinander sind, überhaupt über einen erotischen Freibrief nach? Berit Brockhausen antwortet: „Weil sich beide in den vergangenen Jahren weiterentwickelt haben.“ Wenn das Paar seine Beziehung an seine jetzigen Bedürfnisse anpassen wolle, müssten beide für sich herausfinden: „Wer bin ich inzwischen geworden, und was brauche ich heute?“ Und diese Frage bezieht die Psychologin nicht ausschließlich auf Sex.</p>
<p>Sie schlägt vor, beide sollten sich fragen: „Wer bin ich ohne dich?“ Beide Seiten müssten für sich eine Antwort darauf finden – ob mit oder ohne ein neues sexuelles Erlebnis. „Nur dann kann Ihre Beziehung wachsen.“</p>
<p>Völlig ungewiss sei, ob die Partnerschaft sich dadurch vertiefen oder auflösen werde. „Sich diese Frage jedoch nicht zu stellen,“ sagt Berit Brockhausen, „bedeutet in jedem Fall das Ende einer Beziehung, zu der Sie mit ganzem Herzen Ja sagen können.“</p>
<p>Foto: Now/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Das wäre ein Risiko</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 11:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst]]></category>

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		<description><![CDATA[EMMI: Danke für Ihre SMS, lieber Leo. LEO: Bitte! &#8211; LEO: Die hab ich Ihnen übrigens gern geschrieben, liebe Emmi. Ich finde, das musste einfach mal raus. EMMI: Was musste raus? LEO: Das alles. EMMI: Und was besonders? LEO: Das mit dem Treffen. Meinen Sie nicht auch, dass es Zeit wird? EMMI: Ist vielleicht etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2011/03/logo_ohne_zusatz1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1159" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2011/03/logo_ohne_zusatz1-300x118.jpg" alt="" width="300" height="118" /></a></p>
<p>EMMI: Danke für Ihre SMS, lieber Leo.<br />
LEO: Bitte!<br />
&#8211;<br />
LEO: Die hab ich Ihnen übrigens gern geschrieben, liebe Emmi. Ich finde, das musste einfach mal raus.<br />
EMMI: Was musste raus?</p>
<p><span id="more-1154"></span>LEO: Das alles.<br />
EMMI: Und was besonders?<br />
LEO: Das mit dem Treffen. Meinen Sie nicht auch, dass es Zeit wird?<br />
EMMI: Ist vielleicht etwas überstürzt?<br />
LEO: Wie bitte? Nach mindestens neunhundertvierundachtzig SMS habe ich das Gefühl, Sie schon im vorgeburtlichen Zustand gekannt zu haben.<br />
EMMI: Trotzdem. Ich weiß ja noch gar nicht, wie Sie sich anfühlen. Wie Sie riechen. Riechen Sie nach Mann, lieber Leo?<br />
LEO: Ich glaube schon. Ich meine, ich hoffe es. Wie soll denn ein Mann in Ihrer Nase ankommen?<br />
EMMI:Leo, ich Sie übrigens auch.<br />
LEO: Liebe <a href="http://www.leo-trifft-emmi.de">Emmi</a>, Sie mich was?<br />
EMMI: Ich meinte die vorgeburtliche Phase. Kommt mir auch so vor. Dieses Gefühl berührt mich.<br />
LEO: Ach so. Schön. Emmi, wie soll ein Mann riechen? Ich meine, was will IHRE Nase?<br />
EMMI: Dasselbe wie ich.<br />
LEO: Und was will Emmi?<br />
EMMI: Wenn ich einen Mann umarme, will ich ihn riechen können.<br />
LEO: Soweit sind wir leider noch nicht. Ich finde, wir sind noch weit davon entfernt, einander zu berühren.<br />
EMMI: Könnte aber doch passieren. Oder glauben Sie nicht daran?<br />
LEO: Gestern glaubte ich es noch. Aber vorhin fanden Sie schon ein berührungsfreies Treffen überstürzt. Sagten Sie jedenfalls. Ich glaube, solange Sie Ihre Handyrechnung bezahlen können, scheint Ihnen eine ausgemalte Wirklichkeit lieber zu sein als eine anfassbare.<br />
EMMI: Sie wollen mich anfassen? Lieber <a href="http://www.leo-trifft-emmi.de">Leo</a>, jetzt sind Sie schon wieder zu eilig. Wir waren bei der Nase, noch nicht bei den Fingern.<br />
LEO: Okay, liebe Emmi, stellen Sie sich mal vor, das, was Ihnen bei mir in die Nase steigt, würde riechen wie das, was Sie sich lesend erträumen. Was wäre dann?<br />
EMMI: Das wäre ein Risiko.<br />
LEO: Warum?<br />
EMMI: Es könnte sein, dass ich dann mehr wollen würde.<br />
LEO: Ich gehe gleich duschen.<br />
EMMI: Sagen Sie mir vorher noch, würden Sie das Risiko eingehen?<br />
LEO: Dieses Risiko ist nicht größer als das des Lebens.<br />
EMMI: Wann fangen wir damit an?</p>
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		<title>Schlaflos, aber zu zweit</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 05:35:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[In Partnerschaft leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Gemeinsame Nächte im Bett sind für viele Paare alles andere als ein Traum vom Honigschlecken. Er raubt ihr den Schlaf, weil er schnarcht, sie gebärdet sich zur raffgierigen Gestalt der Finsternis, weil sie ihm permanent die Decke wegzieht. Dennoch schlafen sie weiterhin auf einer Matratze. Warum? Einschneidende Nachterlebnisse Paul C. Rosenblatt wollte es wissen. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image579" style="width: 222px; height: 171px;" title="Schlafb.jpg" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2007/06/Schlafb.jpg" alt="Schlafb.jpg" align="left" />Gemeinsame Nächte im Bett sind<br />
für viele Paare alles andere als ein<br />
Traum vom Honigschlecken. Er<br />
raubt ihr den Schlaf, weil er<br />
schnarcht, sie gebärdet sich zur<br />
raffgierigen Gestalt der Finsternis,<br />
weil sie ihm permanent die Decke<br />
wegzieht. Dennoch schlafen sie<br />
weiterhin auf einer Matratze.<br />
Warum?</p>
<p><span id="more-580"></span><strong>Einschneidende Nachterlebnisse </strong></p>
<p>Paul C. Rosenblatt wollte es wissen. Er ist Soziologieprofessor an der University of Minnesota in Twin Cities und befasste sich wissenschaftlich mit 42 Paaren und ihren Schlafgewohnheiten. Obwohl die Mehrheit seiner Probanden zugab, wegen des Partners schlaflose Nächte zu haben, kam keiner auf die Idee sich ein eigenes Nachtlager zu schaffen. „Wenn ich sie nach dem Grund fragte, schauten sie mich an, als hätte ich sie gefragt, warum sie atmen,“ sagt Rosenblatt im Magazin &#8220;Psychologie heute&#8221;. Und das, obwohl die verschwundene Decke und das Sägewerk am Ohr längst nicht die einzigen einschneidenden Nachterlebnisse sind.</p>
<p>Die Paare berichteten von Auseinandersetzungen über die richtige Raumtemperatur, über den geeigneten Ort für das Bett und auch darüber, wie das Bett gemacht werden soll. Zu Reibereien kommt es auch, wenn es darum geht, ob im Bett gelesen, ferngesehen oder gegessen wird oder ob Pluto mit auf die Matratze darf.</p>
<p><strong>Schlafzimmer-Rituale</strong></p>
<p>„Jedes Paar musste erst einmal miteinander die Regeln des gemeinsamen Schlafens aushandeln,“ sagt Rosenblatt. Hatten sich die Paare darüber verständigt, wurden diese Regeln „zu Sicherheit spendenden Routinehandlungen“. Der Professor nennt individuelle Rituale, die sich dann ergeben: So findet nicht nur jeder Partner seine Seite, auf der er am besten einschläft. Es entstehen auch Zuständigkeiten, die vor dem Schlafengehen, erfüllt werden, wie zum Beispiel, den Hund zu füttern, das Fenster zu schließen oder die Heizung auszudrehen.</p>
<p>Die Routine im Schlafzimmer liefert Paaren nach Auffassung Rosenblatts „einen vertrauten Rahmen, der es ihnen ermöglicht, das Chaos und die Herausforderungen des Alltags auf Abstand zu halten.“</p>
<p>Manche der befragten Paare gingen nicht zusammen, sondern zu verschiedenen Zeiten schlafen. Dies habe jedoch weniger mit dem jeweiligen Biorhythmus zu tun. Auf diese Weise verbringen die Partner vielfach eine ungestörte Zeit allein. Andere bevorzugen es, vor dem anderen zu Bett zu gehen, weil sie bereits tief schlafen wollen, bevor der Partner kommt und zu schnarchen beginnt.</p>
<p><strong>Es geht nicht nur um Schlaf</strong></p>
<p>Wenn Paare trotz aller nächtlichen Widrigkeiten darauf bestehen, weiterhin gemeinsam zu schlafen, dann geht es laut Rosenblatts Erkenntnis um mehr als Schlaf: „Es geht um die Erneuerung und die Erhaltung der Beziehung. Es kann die einzige Zeit sein, in der Paare erfahren, was mit dem anderen los ist, was er plant, welche Entscheidungen er trifft, was ihn bedrückt. Das gemeinsame Schlafzimmer ist für viele Paare ein Symbol dafür, dass sie wirklich ein Paar sind.“</p>
<p>Zum Thema noch eine aktuelle Studie der Universität Wien, die im elite.blog vorgestellt wird. Der Verhaltensbiologe John Dittami belegt, dass die meisten Frauen ohne Partner im Bett besser schlafen. Mit Blick auf die Männer sieht das Untersuchungsergebnis anders aus: Sie schlafen ruhiger und erholsamer, wenn ihre Partnerin an ihrer Seite liegt. Laut Dittami schlafen Frauen neben ihrem Partner unruhiger, weil sie empfindsamer sind. Die Natur habe das so eingerichtet, weil die Frau als Mutter entsprechend sensibel auf ihre Kinder reagieren kann, falls sie beispielsweise unruhig schlafen oder krank sind. Der Mann hingegen durchschläft die Nacht neben seiner Partnerin ruhiger, weil er sich aus evolutionärer Sicht in der &#8220;Gruppe&#8221; sicherer fühlt. Ihm fehlt nach den Erkenntnissen der Studie die naturgegebene Empfindlichkeit, aus dem Schlaf heraus intuitiv agieren zu können.</p>
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		<title>Wenn ältere Frauen junge Männer lieben</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 04:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was steckt dahinter, wenn Frauen jüngere Partner haben? Wollen sie nur wissen, was es bedeutet, wie Madonna, Iris Berben (Foto) oder Desirée Nosbusch zu lieben? Männer, die sich nur noch verwalten Brigitte Brandstötter weiß, dass mehr dahinter steckt. Die österreichische Soziologin hat sich in ihrer Doktorarbeit mit dieser gesellschaftlichen Tendenz befasst. Ihr Thema: „Das neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/08/iris-berben-heiko-kiesow.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-950" style="float: left;" title="Iris Berben und Heiko Kiesow" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/08/iris-berben-heiko-kiesow.jpg" alt="Iris Berben und Heiko Kiesow" width="122" height="167" /></a>Was steckt dahinter, wenn Frauen<br />
jüngere Partner haben?<br />
Wollen sie nur wissen, was es bedeutet,<br />
wie Madonna, Iris Berben (Foto) oder<br />
Desirée Nosbusch zu lieben? <span id="more-949"></span></p>
<p><strong>Männer, die sich nur noch verwalten</strong></p>
<p>Brigitte Brandstötter weiß, dass mehr dahinter steckt. Die österreichische Soziologin hat sich in ihrer Doktorarbeit mit dieser gesellschaftlichen Tendenz befasst. Ihr Thema: „Das neue Rollenbild ungleicher Paare“.</p>
<p>Ich unterhielt mich mit ihr und fragte: „Kann es sein, dass gleichaltrige Männer nicht bereit sind, sich auf ein modernes Frauenbild einzulassen – nämlich darauf, dass Frauen selbstbewusst sind, dass so manche mit 45 Jahren noch einmal anfangen zu studieren, beruflich Erfolg haben und finanziell unabhängig sind?“ <a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/08/brigitte-brandstoetter.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-951" style="float: left;" title="Brigitte Brandstötter" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/08/brigitte-brandstoetter.jpg" alt="Brigitte Brandstötter" width="120" height="169" /></a>„Ja,“ sagt Brigitte Brandstötter (links), „die weibliche Rolle ist heute von Veränderungen geprägt. Viele Männer ab 50 hingegen verwalten sich nur noch und tun so, als hätten sie keine prickelnde Zukunft in Sicht.“</p>
<p><strong>&#8220;Bei ihm kann ich sein wie ich will&#8221;</strong></p>
<p>In ihren wissenschaftlichen Untersuchungen befasste sich die Doktorandin mit so genannten ungleichen Paaren, die mindestens seit drei Jahren zusammen waren, die ihre Beziehung vor der Öffentlichkeit nicht verheimlichten und mindestens sieben Jahre Altersunterschied aufwiesen.</p>
<p>In zahlreichen Gesprächen stellte sich heraus, dass es nicht in erster Linie Sexualität war, die ältere Frauen in die Arme jüngerer Männer trieb. „Sicher sind diese Frauen interessiert an einer lebendigen und erfüllenden Sexualität, aber zuerst einmal ging es ihnen um eine Art wohltuender Kameradschaft.“ Eine Frau habe ihr gesagt: „Bei diesem jungen Mann kann ich sein wie ich will.“ Und das heiße zum Beispiel selbständig, kreativ, neugierig zu sein und erwartungsvoll ins Leben zu blicken.</p>
<p><strong>Die Stärke reifer Frauen</strong></p>
<p>Das passt zu einer Aussage, die die deutsche Soziologin Dr. Ursula Richter gegenüber „Welt online“ machte: „Mit 40 geben Frauen Gas, Männer bleiben in der Midlife Crisis stecken.“ Ältere Frauen seien gelassener, toleranter, erfahrener und hätten einen klaren Lebensentwurf im Kopf. Sie machten konkrete Aussagen, verlangten weniger Emotion und böten rationale Erklärungen. Zudem machten sie ihr Glück nicht vom Partner abhängig.</p>
<p>Alle Frauen, die Brigitte Brandstötter interviewte, waren vor ihrer ungleichen Partnerschaft mit älteren Männern liiert, von denen sie manchmal dachten: „Mein Mann kompostiert auf dem Sofa herum.“</p>
<p><strong>Liebe stand ursprünglich nicht auf dem Plan</strong></p>
<p>Sämtliche Paare, die die Österreicherin wissenschaftlich begleitete, hatten sich rein zufällig kennengelernt. Sie waren also ursprünglich nicht darauf aus, im Gegenüber ihren künftigen Partner zu erkennen. Und in allen Fällen seien es die Männer gewesen, die gegenüber der älteren Frau „wie Ritter ohne Furcht und Tadel“ auftraten, um sie von ihrer Liebe zu überzeugen. „Die Frauen waren in der ersten Phase sehr vorsichtig, weil sie befürchteten, schließlich doch einen Korb zu bekommen.“</p>
<p>Sobald es zwischen den Paaren „gefunkt“ habe, hätten sie die Anziehung in erotischer Hinsicht zwar als „sehr stark“ erlebt, sie jedoch nicht sogleich ausgelebt. „Aus Angst vor den Kommentaren der Gesellschaft traten die Frauen auf die Bremse.“</p>
<p>Nachdem sie ihre Beziehung öffentlich gemacht hätten, habe es die Frauen in das jüngere Milieu des Mannes gezogen. Denn „in ihrem eigenen alten Freundes- und Bekanntenkreis ernteten sie Häme und Intoleranz.“</p>
<p><strong>Ursache war nicht die Erotik der Österreicherinnen</strong></p>
<p>In Brigitte Brandstötters Dissertation ist zu lesen, dass Gesellschaft sich nicht zu allen Zeiten so starr verhielt. Sie richtet den Blick zurück auf das Jahr 1794. Die Soziologin sagt: „Damals waren in Salzburg mehr als 50 Prozent aller Ehen so gelagert.“ Dies habe seinen Grund allerdings weniger in der hocherotischen Anziehungskraft reifer Österreicherinnen gehabt. Ursache seien die Zünfte gewesen. Sie hätten nämlich für die Versorgung der Witwen und Waisen verstorbener Handwerksmeister zu sorgen gehabt. Und um ihre eigene Zuständigkeit nicht irgendwann als unzumutbaren Zustand zu erleben, hätten sie eine Art Erlass verkündet. Der habe diktiert, den frei gewordenen Platz neben einer Witwe innerhalb von drei Jahren durch einen jungen Handwerksmeister zu besetzen. Diese Maßnahme habe Betriebe gerettet und viele ungleiche Paare ergeben. Deren Liebe sei zwar nicht sogleich glühend gewesen, jedoch vielfach irgendwann entfacht.</p>
<p><strong>Was reife Frauen anziehend macht</strong></p>
<p>„Aber was ist es heute, was jüngere Männer zu älteren Frauen zieht?“, wollte ich wissen. „Männern gefällt, dass diese Frauen insgesamt lockerer sind als jüngere,“ sagt Brigitte Brandstötter. Anziehend mache sie auch ihre reife Attraktivität, ihre Lebenslust und nicht zuletzt die Tatsache, „dass sie nicht unbedingt geheiratet werden wollen.“ All diese Frauen hätten sich zwar eine Beziehung in Verbindlichkeit gewünscht, doch sie seien ebenso wie die Männer davon ausgegangen, dass ihre Liebe „ein Ablaufdatum“ habe. „Dadurch haben sie wohl so viel Druck aus ihrer Beziehung genommen,“ vermutet Brigitte Bandstötter, dass der Tag des traurigen Endes bislang nicht in Sicht geraten sei.</p>
<p>Fotos: Woman Special, dpa</p>
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		<title>So finden Frauen (freie) Männer über 40</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/bucher/so-finden-frauen-freie-manner-uber-40/1026</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 09:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehungspsychologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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		<description><![CDATA[„Wir Männer wählen bei der Partnerwahl gar nicht. Wir springen einfach an.“ Letzteres passiere vor allem in Zeiten sexuellen Notstands: kurz vor der Sperrstunde, bei Betriebsfesten, Fernreisen… Das behauptet der österreichische Psychologe und Sexualtherapeut Berhard Ludwig. Dies ist keine leere Versprechung Dieser Mann scheut sich nicht, solche (und noch ganz andere Aussagen) vor großem Publikum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/11/ausschau.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1027" style="float: left;" title="Ausschau nach freien Männern über 40" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/11/ausschau.jpg" alt="Ausschau nach freien Männern über 40" width="168" height="181" /></a>„Wir Männer wählen bei der Partnerwahl<br />
gar nicht. Wir springen einfach an.“ Letzteres<br />
passiere vor allem in Zeiten sexuellen Notstands:<br />
kurz vor der Sperrstunde, bei Betriebsfesten,<br />
Fernreisen… Das behauptet der österreichische<br />
Psychologe und Sexualtherapeut Berhard Ludwig.</p>
<p><span id="more-1026"></span><strong>Dies ist keine leere Versprechung</strong></p>
<p>Dieser Mann scheut sich nicht, solche (und noch ganz andere Aussagen) vor großem Publikum zu machen. Er verbreitet seine Gedanken und Erkenntnisse nämlich als Kabarettist, und wenn er seinem Publikum zu Beginn einer Vorstellung verspricht, „Sie werden diesen Abend nicht vergessen!“, dann spürt dieses Publikum sogleich: „Dies ist keine leere Versprechung.“</p>
<p>Ludwig lenkt den Blick zurück auf eine Zeit, in der die Partnerwahl keine Angelegenheit der Singles war. Er denkt an die lange Epoche, in der Eltern und Verwandte sich noch verantwortlich gefühlt und dafür gesorgt haben, dass Töchter und Söhne „homogen durchgemixt wurden“. Doch seitdem die Frauen sich „die Partnerwahl voll unter den Nagel gerissen haben,“ habe sich einiges geändert.</p>
<p><strong>Diese Rechnung geht nicht auf</strong></p>
<p>Alle Frauen seien sich plötzlich einig, welchen Partner sie anstrebten: „Alle wollen nach oben zu den Topmännchen.“ Dort oben im Spitzenbereich werde es dann eng und Frauen sähen ihr Problem sofort: „Die Rechnung geht nicht auf – Zumindest nicht monogam.“</p>
<p><a href="http://www.liebe-art.de/bucher/so-kommt-sie-zum-ohr-gasmus/966">Bernhard Ludwig</a> sagt, Top-Frauen wählten ihren Partner nicht bewusst. In ihren Genen stecke nämlich ein „Geheimauftrag“, und der sage ihnen: „Dein Partner darf nicht blöder sein als du.“</p>
<p><strong>Die traurige Erkenntnis</strong></p>
<p>„Wir guten Männer,“ meint der Therapeut, „haben dieses heikle Gen nicht. Viele gute Männer verschwinden zu einer pflegeleichten Tussi“ die im bescheidenen bis durchschnittlichen Bereich zu Hause sei. Bernhard Ludwig räumt ein, es gebe freundlichere Bezeichnungen für „pflegeleichte Tussi“. Die Philosophen des Altertums seien ihm weit überlegen gewesen und hätten stattdessen von einer „Sphinx ohne Geheimnisse“ gesprochen.</p>
<p>Die guten Frauen, die ohne Partner übrig blieben, sagten sich verzweifelt: „Es ist wie verhext. Es gibt keine freien guten Männer über 40.“ Und dann kämen sie zu der Erkenntnis: „Die sind wie Toiletten: besetzt oder – beschissen!“ Ludwig meint, die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau über 30 einen „guten und freien Mann“ bekomme, sei gleich groß „wie von einem Cockerspaniel in der Antarktis zerfleischt zu werden.“</p>
<p><strong>Das Drama begabter Frauen</strong></p>
<p>Und Ludwig sieht noch ein weiteres Frauenproblem: „20 Prozent der Männer sind nicht vermittelbar. – Die will niemand.“ Nicht einmal eine aus der Klasse der Durchschnitts- bis Bescheidenheitsfrauen. Also bleibe den meisten Frauen nichts anders übrig, als einen Durchschnittstypen zu suchen. Das sei natürlich eine „Kopfweh-Partie.“</p>
<p>Dies verleite die Frauen zu dem Versuch, den Mann – auf dem zweiten Erziehungsweg – auf höheres Niveau zu trimmen. Und dieser Versuch sei „das Drama der begabten Frauen!“</p>
<p>Mehr von Bernhard Ludwig in:</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=la03-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3442154847&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float: left; width: 120px; margin-right: 10px; height: 240px"  class="amazon-einzeltitel"></iframe></p>
<p>Foto: Janine Wittig/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Sie sucht ihn &#8211; Er sucht sie</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 10:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn eine Partnervermittlung im Inserat eine solche Frau vorstellt, fragt Mann sich: „Warum ist sie nicht längst schon mindest 4597-mal gefunden worden? Ein Ideal auf Suche „Sie ist 40 Jahre jung, 168 cm groß, Ärztin mit eigener Praxis, eine bildschöne strahlende Frau mit dunkelblonden Haaren und schönen Augen, mit einer warmherzigen Ausstrahlung und fröhlichem Naturell. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/partnersuche.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-976" style="float: left;" title="Sie sucht ihn - Er sucht sie" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2008/09/partnersuche.jpg" alt="Sie sucht ihn - Er sucht sie" width="226" height="146" /></a>Wenn eine Partnervermittlung im Inserat<br />
eine solche Frau vorstellt, fragt Mann sich:<br />
„Warum ist sie nicht längst schon mindest<br />
4597-mal gefunden worden? <span id="more-975"></span></p>
<p><strong>Ein Ideal auf Suche</strong></p>
<p>„Sie ist 40 Jahre jung, 168 cm groß, Ärztin mit eigener Praxis, eine bildschöne strahlende Frau mit dunkelblonden Haaren und schönen Augen, mit einer warmherzigen Ausstrahlung und fröhlichem Naturell. Sie fasziniert mit ihrer sehr jugendlichen und attraktiven Ausstrahlung, begeistert mit Herzlichkeit und Spontaneität. So viel an Liebe und Wärme hat sie in ihrem Wesen, und diese Liebe möchte sie in einer glücklichen Partnerschaft geben.“</p>
<p>Nun gut, vielleicht glaubten schon Tausende, in dieser Frau ihre ideale Partnerin gefunden zu haben. Doch das nützt ihnen nichts, wenn die Suchende an ganzen Heerscharen von Männern nichts findet.</p>
<p><strong>Lauter Gründe, sich nicht zu verlieben</strong></p>
<p>Vielleicht hat Frau Doktor Superlativ einen ausgesprochen seltenen Geschmack. &#8211; Vielleicht sollte sie aber auch einfach aufhören, sich mit der Frage zu beschäftigen: <a href="http://www.liebe-art.de/etwas-anderes/partnersuche-der-besonderen-art/935">„Wie finde ich den richtigen Partner?“ </a>Aufhören heißt nicht, die Flinte ins Korn zu werfen. Es könnte ihr helfen, sich für ihre Jagd lediglich anders zu munitionieren. Zum Beispiel, in dem sie sich selbstkritisch eingesteht, was eigentlich gegen eine Beziehung spricht.</p>
<p>Gründe, sich nicht zu verlieben, wird sie kaum finden. Aber Stolpersteine auf dem Weg zur Beziehung gibt’s reichlich. Zum Beispiel der Gedanke, im Job so viel um die Ohren zu haben, dass für regelmäßige Verabredungen schlichtweg keine Zeit bleibt. So manche Liebeswillige befürchtet, ihr Kind erweise sich gewiss schon beim ersten Kennenlernen als Klotz am Bein. Und viele Frauen, die es gepackt haben, sich in der Männerwelt beruflich zu profilieren, sehen in Gedanken ans eigene Verlieben schwarz, „weil Männer sich vor starken Frauen fürchten.“</p>
<p><strong>Wie ist am meisten Eindruck zu schinden?</strong></p>
<p>Wer diese und ähnliche Bedenken mit sich herumschleppt, wirkt belastet. Und wie geht’s uns selbst, wenn wir auf belastete Menschen treffen? Wir fühlen uns automatisch an unseren eigenen Ballast, den jeder mit sich herumträgt, erinnert. Das motiviert wenig, aufeinander zuzugehen. Im Gegenteil: es hält zurück.</p>
<p><a href="http://gaba-ultramind.blogspot.com/2008/08/mnner-und-frauen.html">Also was tun?</a> Darüber nachdenken, wie die eigenen Schwachstellen am vorteilhaftesten zu kaschieren sind beziehungsweise wie am meisten Eindruck zu schinden ist?</p>
<p><strong>So kommen Sie an</strong></p>
<p>Gewiss nicht. Denn wer sich verstellt, steht sich selbst im Weg. Und das spürt jeder, denn auf diese Weise wird die eigene Ausstrahlung diffus. Wer sich verstellt, wirkt nicht authentisch sondern unglaubwürdig. Wer hingegen zu sich selbst steht und offen für sich selbst ist, ist automatisch auch offen für seine Begegnungen. Er tritt Menschen nicht mit reserviertem Gesichtsausdruck und vor der Brust verschränkten Armen entgegen. Er schaut ihnen mit offener Geste und offenem Blick in die Augen – und kommt an. Und das gilt für Frau Doktor Superlativ ebenso wie für den angeblich charismatischen, erfolgreichen, höchstattraktiven Unternehmer männlichen Geschlechts, der scheinbar alles hat, nur das Wesentliche nicht.</p>
<p>Mehr zum Thema:<br />
<iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=la03-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3596140803&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float: left; width: 120px; margin-right: 10px; height: 240px"  class="amazon-einzeltitel"></iframe></p>
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		<title>Die Erklärung fürs Fremdgehen</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 10:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es liest sich geradezu wie eine Entschuldigung für Seitensprünge, was Wissenschaftler herausgefunden haben. Allerdings hilft diese Erkenntnis nur Frauen. So steigt die Attraktivität Frauen neigen nämlich eher dazu, ihren Partner zu betrügen, wenn in ihrem Blut ein hoher Wert des Sexualhormons Estradiol vorhanden ist. Das haben die Psychologen Kristina Durante und Norman Li der Universität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/fremdgeherin.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1102" style="float: left;" title="Die Erklärung fürs Fremdgehen" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/01/fremdgeherin.jpg" alt="Die Erklärung fürs Fremdgehen" width="179" height="157" /></a>Es liest sich geradezu wie eine<br />
Entschuldigung für <a href="http://www.liebe-art.de/bucher/wovon-mutter-heimlich-traumen/991">Seitensprünge</a>,<br />
was Wissenschaftler herausgefunden<br />
haben. Allerdings hilft diese Erkenntnis<br />
nur Frauen.</p>
<p><span id="more-1101"></span><strong>So steigt die Attraktivität</strong></p>
<p>Frauen neigen nämlich eher dazu, ihren Partner zu betrügen, wenn in ihrem Blut ein hoher Wert des Sexualhormons Estradiol vorhanden ist. Das haben die Psychologen Kristina Durante und Norman Li der Universität von Texas in Austin ermittelt. Allerdings macht sich nicht tagtäglich dieselbe Menge dieses Hormons im weiblichen Blut zu schaffen. Spitzenwerte zeigen sich in der Zeit um den Eisprung herum und in der Mitte der zweiten Zyklushälfte.</p>
<p>Doch den Wissenschaftlern ist noch mehr klar geworden. In der Fachzeitschrift „Biology Letters“ schreiben sie, Frauen mit einem erhöhten Anteil des Sexualhormons Estradiol fänden sich selbst <a href="http://www.liebe-art.de/attraktivitat/wen-finden-sie-schon/1094#more-1094">schöner </a>und würden auch als schöner empfunden.</p>
<p><strong>Sie wagen eine Affäre</strong></p>
<p>Auf einer Skala von eins bis neun bewerteten die Teilnehmerinnen der Studie, wie <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/attraktivitat-selbst-gemacht/527">attraktiv </a>sie ihren eigenen Körper finden und wie sie auf Männer zu wirken glauben. Anschließend bewerteten unbeteiligte Studenten das Aussehen dieser Frauen auf Fotos. Im nächsten Schritt kategorisierten die Forscher die Frauen nach dem Anteil ihres Sexualhormons. Dabei stellte sich heraus, dass Frauen mit mehr Estradiol sich als attraktiver einschätzen und tatsächlich auch <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/geheimnis-der-anziehung/92">von Männern als anziehender wahrgenommen </a>werden.</p>
<p>Ferner ergab die Studie, dass diese Frauen in ihrem Leben mehr lange Beziehungen hatten und stärker dazu neigten, mit einem anderen Mann zu flirten, ihn zu küssen und <a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/wo-beginnt-eigentlich-untreue/865">eine ernsthafte Affäre </a>mit ihm zu wagen.</p>
<p><strong>Sie haben etwas, das vielen fehlt</strong></p>
<p>Die US-Studie zeigt aber auch etwas, das sie nicht formuliert. Und das ist wesentlich: Wenn sie sagt, dass Frauen, die sich als attraktiv einschätzen, von Männern als verführerisch empfunden werden, heißt das: Menschen, die sich akzeptieren wie sie sind, haben etwas, was vielen fehlt: nämlich Selbstbewusstsein. Dies wird jedoch nicht allein von Hormonen geschenkt, jeder kann es fördern.</p>
<p>Um das zu schaffen, ist es wichtig, klar zu sehen, was Selbstbewusstsein eigentlich ist. Es ist nichts anderes als ein Wissen über sich selbst. Doch dieses Wissen ist erst in zweiter Linie eine Sache des Verstandes. Vor allem ist es emotional.</p>
<p><strong>Nicht ständig zusammenreißen</strong></p>
<p>Wer sein geringes Selbstbewusstsein trainieren will, kann es, indem er sich etwas leistet, was er sich bislang verbietet. Er sollte seine Meinung sagen, wenn ihm etwas nicht passt, sich nicht ständig zusammenreißen, auf Menschen zugehen, sich zu Wort melden, wenn er den Impuls dazu spürt.</p>
<p>Niemand wird sein marodes Selbstwertgefühl von einem Tag auf den anderen in Selbstbewusstsein verwandeln, aber Schritt für Schritt ist es möglich. Sich zu äußern, bedeutet nichts anderes, als sein Umfeld offen zu fragen: „Wer bin ich?“</p>
<p><strong>Eine sympathische Auskunft ist sicher</strong></p>
<p>Klar, dass nicht jede Antwort wie eine Umarmung rüberkommt. Negative Reaktionen gibt es immer, wenn Menschen etwas sagen. Aber immer gibt es auch eine Vielzahl stimmiger Antworten, und die setzen einen Kreislauf in Gang, der dem Trainierenden auf sympathische Weise vor Augen führt, wer er ist.</p>
<p>Wer sein Selbstbewusstsein auf diese Weise aufpäppelt, ist auf die Überdosis eines Sexualhormons nicht mehr neidisch. Er registriert, wie er mit der Zeit durch Körperhaltung, Mimik, Humor, Sprache auf Menschen ausstrahlt. Und diese Ausstrahlung wirkt viel, viel anziehender als Selbstzweifel und ein Gesicht, dem jeder ansieht, das es sich nicht sehen lassen mag.</p>
<p>Foto: theesweetg/Quelle: <a href="http://www.photocase.com">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Briefe schreiben lassen</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/service/briefe-schreiben-lassen/395</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 07:00:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Briefe sind wie Schlüssel. Sie verriegeln und sie öffnen Türen. Sie lassen geschäftliche und private Beziehungen scheitern und führen sie zum Erfolg. Ausschlaggebend sind Konzept und Wortwahl dessen, der schreibt. Aber nicht nur das: Wer erfolgreich formulieren will, braucht Kreativität, Einfühlungsvermögen und Zeit. Wenn andere Aufgaben diese Zeit rauben, unterstütze ich Sie mit Professionalität und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/08/briefe-neu.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1128" style="float: left;" title="Probleme per Brief lösen" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/08/briefe-neu.jpg" alt="Probleme per Brief lösen" width="133" height="182" /></a>Briefe sind wie Schlüssel. Sie verriegeln<br />
und sie öffnen Türen. Sie lassen<br />
geschäftliche und private Beziehungen<br />
scheitern und führen sie zum Erfolg.<br />
Ausschlaggebend sind <a href="http://www.erfolgstexte.com/angebot-briefe.php">Konzept</a> und<br />
Wortwahl dessen, der schreibt.<br />
Aber nicht nur das:</p>
<p><span id="more-395"></span><br />
Wer erfolgreich formulieren will, braucht Kreativität, Einfühlungsvermögen und Zeit. Wenn andere Aufgaben diese Zeit rauben, unterstütze <a href="http://www.erfolgstexte.com/profile.php">ich </a>Sie mit Professionalität und Diskretion.</p>
<p><a href="http://www.erfolgstexte.com/kontakt.php">Rufen Sie mich an oder schicken Sie mir eine Mail.</a></p>
<p>Foto: Jürgen W / Quelle: <a href="http://www.photocase.com/de/">PHOTOCASE</a></p>
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		<title>Weil Küssen den Verkehr behindert</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/liebe-art/weil-kussen-den-verkehr-behindert/1125</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 17:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe ART]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnhof]]></category>
		<category><![CDATA[küssen]]></category>
		<category><![CDATA[Kussverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Verbotsschild]]></category>

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		<description><![CDATA[Küssende Menschen werden in manchen Regionen zur Verkehrsbehinderung. Genau genommen: zur Straßen-Verkehrs- behinderung. Wo Liebende zur Plage werden Liebende verhalten sich insbesondere vor Bahnhöfen wie eine Plage. Und zwar dann, wenn sie im herzzerreißenden Moment des Abschieds ihre Koffer aufs Straßenpflaster knallen lassen, ihre Arme und Körper ineinander verkeilen, mit ihren Mündern aufeinander herumrutschen, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/03/kussverbot.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1126" style="float: left;" title="Weil Küssen den Verkehr behindert" src="http://www.liebe-art.de/wp-content/uploads/2009/03/kussverbot.jpg" alt="Weil Küssen den Verkehr behindert" width="163" height="160" /></a>Küssende Menschen werden in<br />
manchen Regionen zur Verkehrsbehinderung.<br />
Genau genommen: zur Straßen-Verkehrs-<br />
behinderung. <span id="more-1125"></span></p>
<p><strong>Wo Liebende zur Plage werden</strong></p>
<p>Liebende verhalten sich insbesondere vor Bahnhöfen wie eine Plage. Und zwar dann, wenn sie im herzzerreißenden Moment des Abschieds ihre Koffer aufs Straßenpflaster knallen lassen, ihre Arme und Körper ineinander verkeilen, mit ihren Mündern aufeinander herumrutschen, und dabei auch noch alle vier Augen zuklappen, damit sie bloß nicht mitbekommen, wenn sie ganze Autoflotten behindern. Nämlich jene, die nur kurz vor dem Bahnhofsgebäude stoppen wollen, um einen Pendler herausspringen und zum Zug eilen zu lassen.</p>
<p>Solches Szenarium ist ein Problem. Zumindest im nordwestenglischen Warrington. Damit&#8217;s künftig kein Problem mehr ist, hat die Gesellschaft &#8220;Virgin Rail&#8221; (dieser Name ist übrigens kein Witz) ein Verbotsschild aufstellen lassen.</p>
<p><strong>Im Bahnhof dürfen sie</strong></p>
<p>Einer ihrer Sprecher teilte allerdings sensibel differenzierend mit: &#8220;Wir haben das Küssen im Bahnhof nicht verboten.&#8221; Seine Betonung liegt auf &#8220;im&#8221;, und damit will er sagen, im Bahnhofsgebäude seien (fast) alle menschlichen Reibereien erlaubt. Nicht jedoch draußen. Wegen des Verkehrs. Und weil ein reibungsloser Verkehr Priorität hat, steht nun vor dem Gebäude, dort wo bislang lieblich verkehrende Menschen standen, ein Schild.</p>
<p>Welchen Verkehr diese rot-weiße Warnung letztlich wie regeln wird, bleibt abzuwarten. Denn schließlich ist kaum etwas so reizvoll wie <a href="http://www.liebe-art.de/service/lust-auf-tabu-bruch/1123">die Überschreitung eines Tabus</a>.</p>
<p>Foto: &#8220;Salzburger Nachrichten&#8221;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Heimliches Glück</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/literaart/heimliches-gluck/1127</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 14:35:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[LiteraART]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liebe-art.de/?p=1127</guid>
		<description><![CDATA[Lass im Geheim mich zu dir kommen, Lass im Geheim mich von dir gehn, Ach, unsrer Liebe kann&#8217;s nicht frommen, Dass andre noch uns glücklich sehn. Stumm sei dein Mund, dein Blick verschweige, Wie weit sich unser Herz verlor, Die Insel unsres Glückes steige Aus unentdecktem Meer empor. Ist Liebe doch die Frucht aus Eden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lass im Geheim mich zu dir kommen,<br />
Lass im Geheim mich von dir gehn,<span id="more-1127"></span><br />
Ach, unsrer Liebe kann&#8217;s nicht frommen,<br />
Dass andre noch uns glücklich sehn.</p>
<p>Stumm sei dein Mund, dein Blick verschweige,<br />
Wie weit sich unser Herz verlor,<br />
Die Insel unsres Glückes steige<br />
Aus unentdecktem Meer empor.</p>
<p>Ist Liebe doch die Frucht aus Eden,<br />
In Einsamkeit gepflückt von Zwei&#8217;n;<br />
Das fremde Auge eines jeden<br />
Kann hier ein Schlangenaug&#8217; nur sein!</p>
<p>Braucht&#8217;s keine Seel&#8217; doch zu erfahren,<br />
Wie einst in Liebe schön entflammt<br />
Zwein Menschenherzen selig waren,<br />
Trotz einer Welt, die sie verdammt!</p>
<p>Alfred Meißner</p>
<p>Für &#8220;Liebe ART&#8221; vorgeschlagen von Doris, Kommentartorin zahlreicher Beiträge dieses Magazins und des Artikels &#8220;<a href="http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/er-ist-so-anders/1088">Er ist so anders</a>&#8220;.</p>
]]></content:encoded>
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