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	<title>Kommentare zu: Liebe im Urlaubssand verlaufen</title>
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	<description>Sprechen. Verstehen. Beziehung schaffen. Dialog, der Partner schafft. In jeder Beziehung.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 15 Sep 2011 13:01:22 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Frederik Weitz</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/liebe-im-urlaubssand-verlaufen/931/comment-page-1#comment-6728</link>
		<dc:creator>Frederik Weitz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 18:45:24 +0000</pubDate>
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		<description>Mit Beziehungen ist es nun mal wie mit dem kreativen Schreiben: man muss nicht ähnlich sein, man muss Ähnlichkeiten auch lernen. Glücklicherweise gibt es für beides ein Medium, das uns Ähnlichkeiten erlaubt, ohne uns großartig zu verändern. Das ist die Sprache. Indem ich mit dem Partner intensiv und offen spreche, kann ich ein Abbild von ihm bekommen, das meine Gedanken seinen &quot;ähnlich&quot; machen kann, ohne dass ich als ganzer Mensch mich verändern muss. Und ähnlich verhält es sich mit dem Schreiben: ich muss nicht einen Stephen King nachpanschen. Es genügt, wenn ich mir intensiv Mühe gebe, seine Schreibtricks zu verstehen und kann dann besser und trotzdem anders schreiben. Sprache hat also die widersprüchliche Eigenschaft, Ähnlichkeiten zu schaffen, ohne den Sprecher mit seinem Zuhörer ähnlich zu machen. Und dann funktionieren sowohl Beziehungen, in denen sich Partner ähnlich sind, als auch Beziehungen, in denen Partner sehr ungleich sind.
Frederik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Beziehungen ist es nun mal wie mit dem kreativen Schreiben: man muss nicht ähnlich sein, man muss Ähnlichkeiten auch lernen. Glücklicherweise gibt es für beides ein Medium, das uns Ähnlichkeiten erlaubt, ohne uns großartig zu verändern. Das ist die Sprache. Indem ich mit dem Partner intensiv und offen spreche, kann ich ein Abbild von ihm bekommen, das meine Gedanken seinen &#8220;ähnlich&#8221; machen kann, ohne dass ich als ganzer Mensch mich verändern muss. Und ähnlich verhält es sich mit dem Schreiben: ich muss nicht einen Stephen King nachpanschen. Es genügt, wenn ich mir intensiv Mühe gebe, seine Schreibtricks zu verstehen und kann dann besser und trotzdem anders schreiben. Sprache hat also die widersprüchliche Eigenschaft, Ähnlichkeiten zu schaffen, ohne den Sprecher mit seinem Zuhörer ähnlich zu machen. Und dann funktionieren sowohl Beziehungen, in denen sich Partner ähnlich sind, als auch Beziehungen, in denen Partner sehr ungleich sind.<br />
Frederik</p>
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		<title>Von: Doris</title>
		<link>http://www.liebe-art.de/in-partnerschaft-leben/liebe-im-urlaubssand-verlaufen/931/comment-page-1#comment-6534</link>
		<dc:creator>Doris</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 07:37:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann das aus eigenen Erfahrungen nur bestätigen. Am Anfang einer Beziehung sind die meisten Menschen nicht authentisch, jeder möchte den anderen beeindrucken, sich nur von seiner besten Seite zeigen, um den anderen nicht gleich wieder zu vergraulen. Wer möchte schon, dass eine neue Liebe gleich zu Anfang die eigenen vermeintlich &quot;schlechten&quot; Eigenschaften erkennt? 

Uns faszinieren am Anfang einer Beziehung oftmals Dinge, die sich im alltäglichen Leben dann als gar nicht mehr so wichtig herausstellen. Wir definieren den anderen nur über dieses eine faszinierende Etwas und dieser Grund, warum wir uns in den anderen verliebt haben, tritt im Laufe der Zeit immer mehr in den Hintergrund, weil man dann doch irgendwann erkennt wie der andere - oder man selbst - wirklich ist.  

Gegensätze ziehen sich nicht an, sondern Gemeinsamkeiten sind es, die Partner verbinden, was nicht heißen soll, dass man nicht auch  unterschiedliche Interessen oder Meinungen haben darf. Nur wenn die Gegensätze so gravierend sind, dass es eigentlich kaum Gemeinsamkeiten gibt, dann fragt man sich schon, wie konnte man nur so blind sein. 

Oftmals versucht man dann, in einem gemeinsamen Urlaub wieder die Dinge zu finden, die man am eigenen Partner einmal so faszinierend fand. Man versucht quasi zum Ursprung zurück zu finden, doch genau das funktioniert in der Regel nicht, vergangenes lässt sich nicht zurück holen und Gemeinsamkeiten, die nie bestanden haben, lassen sich dann auch nicht finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann das aus eigenen Erfahrungen nur bestätigen. Am Anfang einer Beziehung sind die meisten Menschen nicht authentisch, jeder möchte den anderen beeindrucken, sich nur von seiner besten Seite zeigen, um den anderen nicht gleich wieder zu vergraulen. Wer möchte schon, dass eine neue Liebe gleich zu Anfang die eigenen vermeintlich &#8220;schlechten&#8221; Eigenschaften erkennt? </p>
<p>Uns faszinieren am Anfang einer Beziehung oftmals Dinge, die sich im alltäglichen Leben dann als gar nicht mehr so wichtig herausstellen. Wir definieren den anderen nur über dieses eine faszinierende Etwas und dieser Grund, warum wir uns in den anderen verliebt haben, tritt im Laufe der Zeit immer mehr in den Hintergrund, weil man dann doch irgendwann erkennt wie der andere &#8211; oder man selbst &#8211; wirklich ist.  </p>
<p>Gegensätze ziehen sich nicht an, sondern Gemeinsamkeiten sind es, die Partner verbinden, was nicht heißen soll, dass man nicht auch  unterschiedliche Interessen oder Meinungen haben darf. Nur wenn die Gegensätze so gravierend sind, dass es eigentlich kaum Gemeinsamkeiten gibt, dann fragt man sich schon, wie konnte man nur so blind sein. </p>
<p>Oftmals versucht man dann, in einem gemeinsamen Urlaub wieder die Dinge zu finden, die man am eigenen Partner einmal so faszinierend fand. Man versucht quasi zum Ursprung zurück zu finden, doch genau das funktioniert in der Regel nicht, vergangenes lässt sich nicht zurück holen und Gemeinsamkeiten, die nie bestanden haben, lassen sich dann auch nicht finden.</p>
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