Kein Platz für den Partner?
Partnersuche Teil 4

Manche Menschen leben so lange als Single, dass sich
bei ihnen ein Verhalten einschleicht, mit dem sie jede
aufkeimende Beziehung vergiften. Sie haben ihre Wohnung,
ihre Gewohnheiten, ihre komplette Lebensführung so stark
auf sich selbst ausgerichtet, dass keine weitere Person
Raum zur Entfaltung findet. Das passiert ganz automatisch.
Wie das zu verhindern ist, darum geht es in der vierten
Folge zum Thema Partnersuche.
In seinem Buch Ich lasse mich finden schlägt der niederländische Autor Daan van Kampenhout vor, die Augen zu schließen und sich vorzustellen, gerade eine neue Beziehung aufzubauen. Sie haben sich in jemanden verliebt, laden ihn zu sich nach Hause ein, und er bleibt über Nacht. Mit dieser Vorstellung öffnen Sie Ihre Augen und betrachten Ihre Wohnung.
Wenn eine Person alles bevölkert
Maßgeblich ist, was Sie in diesem Moment empfinden. Typisch Single? Stellen Sie fest, dass Ihr Partner sich erst durch Ihre Einrichtung und Ihre Lebensgewohnheiten einen Weg schlagen müsste, um für sich Raum zu haben? Kann es sein, dass Ihr Badezimmer so sehr von Fläschchen, Tuben und Accessoires bevölkert ist, dass für Zahnbürste und Deo einer weiteren Person kein Platz mehr ist? Dann schaffen Sie Platz, bis der Raum für ihn oder sie frei ist, und dekorieren Sie die freie Stelle, solange Sie allein sind, mit einem Gegenstand, der Ihnen gefällt.
Schauen Sie sich auch kritisch andere Bereiche Ihrer Wohnung an. Räumen Sie um beziehungsweise weg bis Sie glauben, Ihr Gast könnte sich mit seiner Art ebenso wohl bei Ihnen fühlen wie Sie es tun.
Dann weg mit ihm!
Bei dieser Maßnahme geht es nicht darum, auf alles zu verzichten, was Ihnen lieb und wert ist. Wer feststellt, sich für einen Partner von allem trennen zu müssen, an dem er selbst hängt, sollte schleunigst von diesem potenziellen Partner loslassen.
Daan van Kampenhout sieht die leicht entrümpelte Wohnung nicht als Symbol für den Hunger nach Beziehung. Er glaubt auch nicht, durch Auf- und Umräumen, einen Partner herbeizaubern zu können. Aber diese Veränderung „fördert Ihre Bereitschaft, jemandem Raum zu geben – als Basis für eine gute Beziehung.“ Und er meint: „Etwas mehr freier Raum tut Ihnen schließlich auch selber gut.“
Die Lusttöter
Manche sehnen sich zwar nach Partnerschaft und Liebe, doch wenn sie sich einige mögliche Unarten oder Marotten ihres Zukünftigen vorstellen, vergeht ihnen jede Lust. Frauen, denen die eigene Ordnung heilig ist, schlägt van Kampenhout vor, sich ein paar Herrensocken und –unterhosen zu besorgen, diese in Schubladen zu stecken, in die sie nicht gehören oder sie irgendwo in der Wohnung fallen zu lassen, wo sie ihnen ein Dorn im Auge sind. Der Autor sagt: „Stellen Sie sich vor, dass Sie schon seit fünf Jahren mit jemandem zusammen sind, und er seine Sachen trotz ständiger Diskussion nicht aufräumt. Spüren Sie die Wut, die sich in Ihnen aufgebaut hat.“
Die Socken sollen ein Symbol für alles sein, was Ihnen im Alltag mit einem Partner nicht gefällt. Solch negative Gefühle können jede Offenheit verhindern, die Sie in Begegnung mit einem potenziellen Partner brauchen – und sie können ein Grund dafür sein, dass Sie zurzeit alleine sind.
Die Verwandlung
Van Kampenhout gibt den Tipp, den Frust in eine Begrüßung umzuwandeln. Immer, wenn Sie einen Socken finden, sagen Sie: „Auch wenn ich nicht allem zustimme, was du tust, so heiße ich dich doch willkommen. Auch du wirst mit meinen Eigenarten klarkommen müssen. Ich räume deine Socken auf, denn eine Hand wäscht die andere.“
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lustig, und dann vergesse ich beim nächsten herrenbesuch die socken und schlüpfer zu verstecken und es gibt ein riesiges heidewitzka!!! na halleluja, der mann kommt sich bestimmt gar nicht verarscht vor