Neues aus der Single-Szene
Bislang rüttelte niemand an den
Statistiken, die klar besagen, dass
Verheiratete länger leben als Singles,
dass sie zufriedener und seltener
krank sind. Doch jetzt gibt’s
Neuigkeiten aus der Single-Szene.
Verändertes Single-Bild
Soziologen der Universität Texas befragten 30 Jahre lang 1,2 Millionen Personen nach ihrem Wohlbefinden. Nun ist Schluss mit der Fragerei, und die Wissenschaftler verkünden ein Ergebnis, das sich mit den alten Erkenntnissen nur wenig deckt. Es zeigt sich nämlich, dass Singles sich inzwischen fast ebenso wohl fühlen wie Verheiratete.
Woran das liegt? Die Forscher vermuten, dass Alleinstehende heutzutage mehr als früher von ihrem Umfeld akzeptiert werden und sich somit weniger gestresst fühlen.
Singles gehen unter
An dieser Vermutung könnte was dran sein. Ich erinnere mich, wie noch vor 30 Jahren über alleinstehende Männer und Frauen geredet wurde, wenn sie noch niemanden vorzuweisen hatten, dem sie in absehbarer Zeit ihr Ja-Wort geben konnten. Den (jungen) Männern sagte man nach, sie zeigten allmählich onkelhafte Züge, und den Frauen drohte laut Volksmund eine vertrocknete Karriere als „alte Jungfer“.
Derlei Sprüche sind heutzutage kaum noch vorstellbar. Und dieser Wandel hat gewiss wenig damit zu tun, dass sich der Volksmund schwer tut, diskriminierende Sprüche über die Lippen zu bringen. Das Volk hat ganz einfach den Blick für Alleinstehende verloren. Denn Singles fallen im Heer der Geschiedenen nun mal kaum noch auf.
Foto: ob_/Quelle: PHOTOCASE
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Lieber Andreas,
erst bei dem letzten Satz habe ich begriffen, dass in Deiner Veröffentlichung Geschiedene nicht zu den Singles gezählt werden.
Für mich bedeutet “single” ganz einfach alleinstehend…und ich kenne viele Menschen, die diesen “Familienstand” ganz bewusst (zumindest für eine bestimmte Zeit) wählen und sehr gut damit “zurecht” kommen.
Ich finde wir leben in einer phantastischen Zeit, wo (fast) jeder nach seiner Fasson glücklich sein darf.
Alles Liebe aus dem Isartal,
besser und besser,
Gaba